Die Odyssee
Kaum ein Film wurde im Vorfeld so intensiv diskutiert wie Christopher Nolans DIE ODYSSEE. Nach dem kontrovers aufgenommenen Trailer stellt sich nun die entscheidende Frage: Ist dem Regisseur, der selbst aus einem Physiker-Biopic ein popkulturelles Ereignis gemacht hat, die ultimative Verfilmung von Homers Jahrtausendepos gelungen?
Darum geht’s
Zehn Jahre sind vergangen, seit Odysseus (Matt Damon) nach dem Sieg der Griechen im Trojanischen Krieg die Heimreise nach Ithaka angetreten hat. Doch anstatt zu seiner Frau Penelope (Anne Hathaway) und seinem Sohn Telemachos (Tom Holland) zurückzukehren, wird der legendäre König von den Göttern auf eine jahrelange Irrfahrt geschickt. Auf seinem Weg begegnet er unter anderem monströsen Kreaturen, mystischen Wesen und mächtigen Herrschern, die ihn und seine Gefährten immer wieder vor neue Prüfungen stellen. Während Odysseus unermüdlich um seine Rückkehr kämpft, muss Penelope auf Ithaka den wachsenden Druck zahlreicher Freier abwehren, die den verschollenen König längst für tot erklären und den Thron an sich reißen wollen…
Kritik
Christopher Nolan polarisiert schon lange. Seine oftmals kühl kalkulierte, wenig emotionale Erzählweise sowie seine Vorliebe für komplexe Erzählstrukturen und intellektuelle Konzepte haben ihm über die Jahre ebenso leidenschaftliche Verehrer:innen wie entschiedene Kritiker:innen eingebracht. Dass jedoch ausgerechnet der erste Trailer zu „Die Odyssee“ einen derart heftigen Gegenwind lostreten würde, überraschte dennoch. Laut Return YouTube Dislike entwickelte sich der erste Vorgeschmack zum Film zu einem der am stärksten abgelehnten Hollywood-Trailer der vergangenen Jahre und wurde zeitweise sogar mit Disneys „Schneewittchen“ verglichen. Wir erinnern uns an jenes Negativbeispiel, das vor allem aufgrund kulturpolitischer Debatten zum Sinnbild eines digitalen Shitstorms wurde. Die Kritik an „Die Odyssee“ entwickelte sich dagegen aus vermeintlich historisch ungenauen Rüstungen und Schiffen, amerikanischen Akzenten, einzelnen Besetzungsentscheidungen sowie der grundsätzlichen Sorge, Nolan könnte Homers Epos zu sehr seiner eigenen Handschrift unterordnen. Eine derart akribische Fehlersuche kennt man sonst vor allem aus eingefleischten Fangemeinden in denen manchmal schon kleinste Abweichungen vom Kanon zum ganz großen Drama erklärt werden. Umso bemerkenswerter wirkt es, dass ausgerechnet ein fast 3000 Jahre altes Werk plötzlich mit derselben Verbissenheit verteidigt wird. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass sich die Debatte weniger um Homers Vorlage als um Christopher Nolan dreht. Doch spätestens wer seine „Batman“-Trilogie gesehen hat, weiß, dass bei seinen Adaptionen vorliegender Werke nie die Werktreue im Mittelpunkt steht, sondern die persönliche Interpretation. Ob man darin eine Stärke oder Schwäche erkennt, entscheidet letztlich auch darüber, wie man dato den Trailer oder nun eben den fertigen Film bewertet. Doch rein vom produktionstechnischen Standpunkt her ist Nolans „Die Odyssee“ auf jeden Fall ein Ereignis.

Warten verzweifelt auf Ehemann und Vater Odysseus: Penelope (Anne Hathaway) und ihr Sohn Telemachus (Tom Holland).
Betrachtet man Christopher Nolans bisheriges Werk, erscheint Homers „Odyssee“ fast wie die logische Konsequenz seiner Filmografie. Kaum ein zeitgenössischer Regisseur beschäftigt sich derart intensiv mit den Wechselwirkungen von Zeit, Erinnerung und subjektiver Wahrnehmung wie er, der selbst aus dem Biopic über einen Physiker ein globales Phänomen machen konnte. Bereits in „Memento“ ließ Nolan zwei gegenläufige Zeitebenen aufeinanderprallen. Später in „Prestige“ setzte er Wahrheit und Täuschung wie Puzzleteile zusammen. Sein Kriegsepos „Dunkirk“ erzählte ein und dieselbe Evakuierung aus drei unterschiedlich langen Zeiträumen. Und „Oppenheimer“ betrachtete seine Titelfigur bewusst durch verschiedene Perspektiven, um anhand derer zu verdeutlichen, wie Geschichte von Erinnerung geprägt wird. All das findet sich so oder ähnlich auch in Homers Epos wieder. Große Teile der berühmten Irrfahrt erleben wir erst dann, wenn Odysseus selbst rückblickend vom Zyklopen oder den Sirenen berichtet. Sodass die eigentliche Spannung weniger aus den einzelnen Stationen seiner Reise entsteht als aus der Frage, wie zuverlässig der Erzähler seiner eigenen Geschichte überhaupt ist. Gleichzeitig verlangt Homers Vorlage aber auch Qualitäten, die Nolan bislang deutlich seltener unter Beweis stellen musste. „Die Odyssee“ handelt nicht allein von Heldentum, sondern vor allem von Heimweh, Sehnsucht und dem Wunsch, nach Jahrzehnten der Entbehrung endlich wieder ein gewöhnliches Leben führen zu dürfen. Wo Nolan seine Figuren häufig über Ideen und Konzepte definiert, erzählt Homer also (auch) von Menschen. Die größte Herausforderung dieser Verfilmung bestand deshalb vermutlich nicht darin, einen riesigen Zyklopen oder die Launen der Götter auf die Leinwand zu bringen, sondern den emotionalen Kern eines der ältesten Heimkehrer-Epen der Literaturgeschichte freizulegen.
„Die größte Herausforderung dieser Verfilmung bestand deshalb vermutlich nicht darin, einen riesigen Zyklopen oder die Launen der Götter auf die Leinwand zu bringen, sondern den emotionalen Kern eines der ältesten Heimkehrer-Epen der Literaturgeschichte freizulegen.“
Ob ihm das gelingt (Spoiler: nur bedingt), soll später Thema sein. Kommen wir zunächst zu all dem, was sich beim ersten Blick auf Christopher Nolans „Die Odyssee“ wohl am stärksten aufdrängt: die Ehrfurcht vor dem schieren Produktionsaufwand dieses rund 250 Millionen US-Dollar teuren Epos (damit bislang Nolans teuerster Film). Denn während viele Blockbuster dieser Größenordnung ihre Welten heute größtenteils am Computer erschaffen, verfolgt Nolan einmal mehr den entgegengesetzten Ansatz. Gedreht wurde an Originalschauplätzen in Griechenland, Italien, Marokko, Schottland und Island. Die Setpieces mit ihren Küsten, Höhlen und bisweilen meterhohen Gebäuden sollten möglichst haptisch wirken, anstatt später vor dem Greenscreen ergänzt zu werden. Selbst die Kameratechnik musste sich dieser Philosophie unterordnen. Weil die bislang verfügbaren IMAX-Filmkameras aufgrund ihrer enormen Lautstärke für dialoglastige Szenen nur eingeschränkt geeignet waren, entwickelte Nolan gemeinsam mit IMAX eigens eine neue, deutlich leisere Kamerageneration, die erstmals einen kompletten Spielfilm auf analogem IMAX-Filmmaterial ermöglichte. Zusätzliche Spiegelkonstruktionen sorgten zudem dafür, dass sich die Schauspielenden trotz der gewaltigen Kameragehäuse während emotionaler Dialoge direkt ansehen konnten. Dass „Die Odyssee“ damit als erster Spielfilm überhaupt vollständig auf IMAX-Film gedreht wurde, ist also – mehr noch als eine technische Spielerei – ein weiterer Ausdruck von Christopher Nolans kompromissloser Arbeitsweise, die den Regisseur ohnehin seit Jahren auszeichnet.
Die Unterstützung durch digitale Effekte ist daher auch in diesem Fall nie eine Abkürzung zu noch spektakuläreren Bildgewalten, sondern lediglich eine Ergänzung, wenn sich das Angedachte als (vorerst noch) unmöglich erweist. So etwa das meterhohe (echte) Zyklopmodell, dessen Bewegungen zwar zum Großteil aus dem Computer stammen – einfach, weil es nun einmal nicht anders geht –, sich in Detailtreue und physischer Präsenz jedoch hervorragend in das ansonsten so greifbar wirkende Setting einfügen. Die titelgebende Odyssee, die Hauptdarsteller Matt Damon („Der Marsianer“) im Film erlebt, ist dabei vor allem eines: riesig. Und genau dieses Gefühl der Größe entsteht hier nicht durch immer größere Effekte, sondern durch den Raum selbst. Nolan interessiert sich seit jeher für Dimensionen, die sich tatsächlich vor der Kamera entfalten. Wenn Odysseus mit seiner Mannschaft kilometerlange Küsten entlangzieht oder sich kleine Boote durch die unbändige Weite des Meeres kämpfen, dann vermittelt „Die Odyssee“ nicht bloß den Eindruck einer langen Reise, sondern lässt das Publikum deren Entfernungen regelrecht körperlich erfahren. Jeder Schritt, jeder Höhenmeter und jede Seemeile, die Matt Damon hier zurücklegt, scheint er wirklich gegangen zu sein. Das Ergebnis ist ein Abenteuerfilm, der seine Wucht aus dem Bewusstsein dafür entwickelt, dass sich diese Welt tatsächlich vor den Augen der Kamera befunden hat. Gerade weil Christopher Nolan auf jene übersättigten Farbwelten verzichtet, die das Fantasy- und Historienkino der vergangenen Jahre oftmals geprägt haben, wirken seine Bilder umso unmittelbarer. Die bewusst zurückhaltende Farbpalette sorgt allerdings auch für eine Form der Kühle und Nüchternheit; kein seltener Nolan-Kritikpunkt. Zugunsten eines beinahe dokumentarischen Blicks auf seine abwechslungsreichen Schauplätze verzichtet Kameramann Hoyte van Hoytema („Nope“) auf romantisierte Postkartenästhetik und verhilft den Leinwandereignissen dadurch zu noch mehr Glaubwürdigkeit.
„Zwar setzt ‚Die Odyssee‘ immer wieder emotionale Akzente, doch die eigentliche Wucht geht von den (ohnehin einen Großteil des Films einnehmenden) Abenteuerpassagen aus. Dass die emotionale Bindung dennoch funktioniert, liegt vor allem an Matt Damon.“
Das Urteil darüber, ob Christopher Nolan der emotionale Kern von Homers Epos nun gelingt, fällt dagegen deutlich ambivalenter aus. Zwar bildet die Sehnsucht nach der Heimkehr gleich in doppelter Hinsicht den erzählerischen Motor. Gebildet sowohl von Odysseus selbst als auch von seiner Frau Penelope, die auf sich auf Ithaka unbeirrt an die Hoffnung klammert, ihren Mann eines Tages wieder in die Arme schließen zu können. Keine Frage: Es ist zweifelsohne eine zutiefst menschliche Geschichte, die hier erzählt wird. Doch Emotionalität ist nun mal genau jene Facette, mit der sich Nolan in seiner Filmografie traditionell schwerer tut. Egal ob es nun ein Bruce Wayne oder ein J. Robert Oppenheimer ist: Es sind vor allem ihre Ideen und Entscheidungen, die die Charaktere definieren und weniger das in ihnen herrschende Gefühlschaos. Zwar setzt „Die Odyssee“ immer wieder emotionale Akzente, doch die eigentliche Wucht geht von den (ohnehin einen Großteil des Films einnehmenden) Abenteuerpassagen aus. Dass die emotionale Bindung dennoch funktioniert, liegt vor allem an Matt Damon. Sein Odysseus ist kein unnahbarer Sagenheld, sondern ein von den Strapazen der jahrelangen Irrfahrt gezeichneter Mensch, dessen ungebrochener Überlebenswille Damon mit enorm viel Engagement vermittelt. Jede neue Prüfung hinterlässt sichtbare Spuren, sodass das Publikum die Heimkehr irgendwann weniger herbeisehnt, weil das Drehbuch sie behauptet, sondern weil Damons Spiel sie glaubhaft macht. Entsprechend findet „Die Odyssee“ seine stärksten Momente immer dann, wenn der Film sich ganz dem Abenteuer verschreibt. Die ausgedehnte Mittelpassage, in der sich das Epos von einem gigantischen Setpiece zum nächsten bewegt, entwickelt einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Der dialoglastige Auftakt mit seinem enorm großen Ensemble benötigt dagegen vergleichsweise lange, bis sämtliche Figuren und deren Erzählstränge etabliert sind, während das Finale nach der mitreißenden Irrfahrt das erzählerische Tempo wieder etwas herausnimmt.

Grandiose Bilder: Der Aufwand, der hinter „Die Odyssee“ steckt, ist in jeder einzelnen Aufnahme unverkennbar.
Dass sich „Die Odyssee“ trotz seiner vielen Figuren so konsequent auf Matt Damons Odysseus konzentriert, bringt allerdings einen weiteren Aspekt der Produktion mit sich: ihre außergewöhnliche Besetzung. Es dürfte kaum einen Blockbuster der vergangenen Jahre gegeben haben, der ein derart hochkarätiges Ensemble auffährt. Neben Matt Damon finden sich unter anderem Tom Holland („Spider-Man: No Way Home“), Anne Hathaway („Der Teufel trägt Prada 2“), Robert Pattinson („The Batman“), Lupita Nyong’o („Wir“), Zendaya („Das Drama“), Mia Goth („MaXXXine“), Bennie Safdie („Licorice Pizza“), Charlize Theron („Atomic Blonde“), Elliot Page („Flatliners“), Himesh Patel („Yesterday“), John Leguizamo („The Menu“) und sogar Travis Scott auf der Besetzungsliste. Allein schon aus Platzgründen verbietet es sich beinahe, auf jede einzelne Darbietung gesondert einzugehen. Das ist Fluch und Segen zugleich. Denn natürlich bleibt bei einem Figurenensemble dieser Größe zwangsläufig manche Rolle hinter ihren Möglichkeiten zurück. Gerade Schauspielerinnen wie Lupita Nyong’o oder Mia Goth hinterlassen trotz ihrer unbestreitbaren Präsenz kaum mehr als einen bleibenden Eindruck, bevor sie schon wieder aus der Handlung verschwinden. Auch Tom Holland, Anne Hathaway, Robert Pattinson und der überraschend prominent besetzte John Leguizamo erhalten zwar die größten Nebenrollen und erfüllen diese durchweg überzeugend, besitzen innerhalb der auf Matt Damons Odysseus zugeschnittenen Erzählung jedoch gar nicht den Raum, sich nachhaltig in den Vordergrund zu spielen. Gleichzeitig offenbart sich hier aber auch die eigentliche Stärke dieses Castings. Christopher Nolan verpflichtet diese Namen nicht bloß, um das Filmplakat mit Hollywoodprominenz zu schmücken. Vielmehr bringt jede einzelne dieser Persönlichkeiten bereits eine natürliche Gravitas mit, die es dem Film erlaubt, Figuren innerhalb weniger Augenblicke glaubwürdig als Herrschende, Krieger, Verbündete oder Gegenspieler zu etablieren. Doch am Ende ist „Die Odyssee“ Matt Damons Film. Und unmittelbar dahinter jener von Kameramann Hoyte van Hoytema, dessen monumentale Bilder Homers jahrtausendealtem Epos jene physische Wucht verleihen, die Christopher Nolans Interpretation über weite Strecken zu einem überwältigenden Kinoerlebnis macht.
„Christopher Nolan verpflichtet diese Namen nicht bloß, um das Filmplakat mit Hollywoodprominenz zu schmücken. Vielmehr bringt jede einzelne dieser Persönlichkeiten bereits eine natürliche Gravitas mit, die es dem Film erlaubt, Figuren innerhalb weniger Augenblicke glaubwürdig als Herrschende, Krieger, Verbündete oder Gegenspieler zu etablieren.“
Fazit: Wenn Christopher Nolan den Menschen hinter dem Mythos sucht, bleibt „Die Odyssee“ bisweilen hinter seinen Möglichkeiten zurück. Wo er den Mythos selbst auf die Leinwand bringt, gehört der Film dagegen zum Eindrucksvollsten, was das Blockbusterkino der vergangenen Jahre hervorgebracht hat. Allein für dieses kompromisslose Bekenntnis zum handgemachten Monumentalkino lohnt sich die Reise.
„Die Odyssee“ ist ab dem 16. Juli 2026 in den deutschen Kinos zu sehen.


Ich sah in den 1970igern im ORF eine italienische Mini Serie mit Irene Papas als Penelope und einem jugoslawischen Schauspieler als Odysseus (Name entfallen). Ich halte diese nach wie vor für die beste Verfilmung und, denke ich an den Trailer, dürfte Nolans Schinken doch nur ein pathetischer Hollywood – Knaller sein, der nicht mal an „Ben Hur“ rankommt!
Ich kam ziemlich beeindruckt, aber nicht enthusiastisch aus dem Kino.
Jetzt, mit ein paar Tagen Abstand muss ich sagen dass ich immer mehr Kritikpunkte finde.
Mir ging es ähnlich wie Dir, ich habe nur wenig Emotionalität wahrgenommen, das hat mir echt an diesem Film gefehlt.
Ich fand den Film mit fast 3 Stunden auch zu lang, gleichzeitig litt die Erzählung sehr stark darunter, wie stark Christopher Nolan die einzelnen Episoden komprimiert hat. Eigentlich hätte die Odyssee auf mindestens zwei Teile aufgeteilt werden müssen. Ich habe mich nach dem Film nochmal mit der literarischen Vorlage beschäftigt und war erstaunt, wie viele interessante Aspekte der einzelnen Episoden er unter den Tisch hat fallen lassen. Z. B. der Trick mit dem „Niemand“, mit dem Odysseus den Zyklopen hinters Licht führt, fehlt völlig. Die Station auf der Insel der Riesen war in seiner Kürze besonders kurios. Hier wurde viel Potential verschenkt.
Auch die Eroberung Trojas fand ich schlecht umgesetzt. Die Stadt wirkte zu keinem Zeitpunkt wie eine „echte“ Stadt sondern wie eine Filmkulisse. In der Vorlage wird ja geschildert, dass die Eroberung derart barbarisch war dass selbst die blutrünstigen Götter sich abwandten und die Eroberer darauf den Zorn der Götter zu spüren bekamen – von der Barbarei war nicht viel zu sehen außer dass viele Kulissen brannten.
Bei der Vertonung war ich ehrlich gesagt sehr genervt. Warum muss Christopher Nolan eigentlich jede einzelne Sekunde seiner Filme mit einem Klangteppich unterfüttern?
Last, but not least: IMAX – warum? Auf der offiziellen Webseite des Films gibt es eine extra Unterseite wo man sich den Trailer anschauen kann und gleichzeitig das Bildformat umschalten kann. Für mich machen die Bilder im höheren IMAX 70mm Format ästhetisch mehr her als die beschnittenen Breitbildformate. Sprich: die beste Version des Filmes kann weltweit(!) in gerade mal zwei Dutzend Kinos gezeigt werden. Sprich: 99,9% der Besucher weltweit bekommen eine Kompromiss-Version des Filmes. Was soll das?
OK, das war jetzt eine längere Mecker-Liste. Trotz alledem war Die Odyssee ein besonderes Kino-Erlebnis.
Ich habe den Film im Imax gesehen und kann nur sagen , dass es unerträglich bzw. gesundheitsgefährdend laut war! Schade! Könnte nur davon abraten!