Schlagwort-Archiv: Horror

Das startet am 18. Mai 2017

Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von WESSELS‘ WEEKLY, meiner wöchentlichen Vorschau auf die anstehenden Filmstarts. Heute geht’s um den Startdonnerstag des 18. Mai, der lediglich zwei (!) Spielfilme auf die Zuschauer loslässt. Darunter der leider nur mäßig gelungene „Alien: Covenant“, der in Ermangelung an Konkurrenz und aufgrund der breiten Fanbase vermutlich trotzdem ziemlich gut starten wird, sowie „Jahrhundertfrauen“, der hoffentlich nicht allzu sehr darunter zu leiden hat, auf der Zielgeraden von „“20th Century Women“ in seinen jetzigen Titel umbenannt worden zu sein.

Wenn Ihr mehr zu den einzelnen Filmen wissen wollt, klickt einfach auf’s Plakat und entdeckt dort entweder die Kritik oder den dazugehörigen Trailer. Bei Produktionen, die ich vorab nicht sichten konnte, liefere ich Euch auch diesmal wieder eine Zusammenfassung der Handlung. Und wer lieber daheim bleibt, für den habe ich natürlich auch einen hübschen Heimkinotipp parat. Ich wünsche Euch viel Freude mit dieser neuen Ausgabe und natürlich viel Spaß im Kino!

JAHRHUNDERTFRAUEN  | Regie: Mike Mills | USA 2016

Kalifornien, Ende der 70er Jahre – eine wilde, inspirierende Zeit der kulturellen Umbrüche, Freiheit liegt in der Luft. Dorothea Fields (Annette Bening), eine energische und selbstbewusste Frau Mitte 50, erzieht ihren Sohn Jamie (Lucas Jade Zumann) ohne den Vater, holt sich aber Unterstützung von zwei jungen Frauen: Abbie (Greta Gerwig), die freigeistige und kreative Mitbewohnerin, und Jamies beste Freundin Julie (Elle Fanning), ein gleichermaßen intelligentes wie provokatives Mädchen. So verschieden sie sind, alle vier stehen für einander ein – und es gelingt ihnen eine Bindung für das ganze Leben zu schaffen. Doch immer häufiger zweifelt Dorothea daran, ob aus ihrem Jamie wirklich ein „richtiger Mann“ werden kann, wenn kein solcher im Haus ist…

„Jahrhundertfrauen“ ist so zart inszeniert und zurückhaltend erzählt, dass man es den Figuren zu jedem Zeitpunkt abnimmt, gerade mit den großen und kleinen Dramen des Lebens konfrontiert zu werden. Ein durch und durch authentischer Film, der darüber hinaus spielend mit der allzu dominanten Genderdiskussion umgeht.


ALIEN: COVENANT | Regie: Ridley Scott | USA/AUS/NZL/UK 2017

Absolute Stille herrscht an Bord des Raumschiffs Covenant. Die Besatzung und die rund 2000 Passagiere an Bord befinden sich in künstlichem Tiefschlaf. Das Schiff befindet sich auf dem Weg zum entlegenen Planeten Origae-6. Dort hofft die Menschheit neuen Siedlungsraum zu finden. Dann ist es mit der Ruhe vorbei. Ein Stern, der gerade passiert wird, explodiert.  Es gibt Dutzende Tote zu beklagen und auch der programmierte Kurs kann nicht gehalten werden. Bald darauf stoßen die überlebenden Crewmitglieder auf ein nicht kartografiertes, dicht bewaldetes Paradies, einen vermeintlichen Garten Eden, dessen Berggipfel hinter Wolken verborgen sind. Viel näher an der Erde als Origae-6 liegt dieser Planet, der sich als neue Heimat wohl auch bestens eignet. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass hier nichts ist wie es scheint…

In „Alien: Covenant“ versucht Ridley Scott die philosophischen Ansätze aus „Prometheus“ mit der harten Splatter-Action aus „Alien“ zu verbinden und verpasst es dabei, Film und Figuren zu Persönlichkeit zu verhelfen. Der Sci-Fi-Blockbuster punktet mit viel Blut und starken Bildern, verliert aber beim Skript, den Computereffekten und der alles andere als überraschenden, äußerst zähen Dramaturgie.


ZWISCHEN DEN STÜHLEN  | Regie: Jakob Schmidt | DE 2017

Um in Deutschland Lehrer zu werden, muss nach dem theoriebeladenen Studium ordnungsgemäß das Referendariat absolviert werden. Eine Feuerprobe, welche die angehenden Lehrer in eine widersprüchliche Position bringt: Sie lehren, während sie selbst noch lernen. Sie vergeben Noten, während sie ihrerseits benotet werden. Zwischen Problemschülern, Elternabenden, Intrigen im Lehrerzimmer und Prüfungsängsten werden die Ideale der Anwärter auf eine harte Probe gestellt.

„Zwischen den Stühlen“ begleitet drei von ihnen auf ihrem steinigen Weg zum Examen. Der mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm gibt einen einfühlsamen wie humorvollen Blick hinter die Kulissen des Systems Schule und wirft dabei nicht zuletzt die Frage auf, in was für einer Gesellschaft wir leben wollen.


BEUYS | Regie: Andres Veiel | DE 2017

Beuys. Der Mann mit dem Hut, dem Filz und der Fettecke. 30 Jahre nach seinem Tod erscheint er uns als Visionär, der seiner Zeit voraus war. Geduldig versuchte er uns schon damals zu erklären, dass „Geld keine Ware sein darf“. Er wusste, dass der Geldhandel die Demokratie unterwandern würde. Doch mehr als das. Beuys boxt, parliert, doziert und erklärt dem toten Hasen die Kunst. Wollen Sie eine Revolution ohne Lachen machen? fragt er grinsend. Sein erweiterter Kunstbegriff führte ihn mitten in den Kern auch heute relevanter gesellschaftlicher Debatten.

Aus einer kongenial montierten Collage unzähliger, bisher unerschlossener Bild- und Tondokumente stellen Regisseur Andres Veiel und sein Team ein einzigartiges Zeitdokument zusammen: „Beuys“ ist kein klassisches Porträt, sondern eine intime Betrachtung des Menschen, seiner Kunst und seiner Ideenräume.


Heimkinotipp: BOB, DER STREUNER  |  Regie: Roger Spottiswoode | UK 2016

Das Letzte, was James (Luke Treadaway) gebrauchen kann, ist ein Haustier! Er schlägt sich von Tag zu Tag als Straßenmusiker durch, und sein mageres Einkommen reicht gerade, um sich selbst über Wasser zu halten. Und jetzt auch noch das: Als es eines Abends in seiner Wohnung scheppert, steht da nicht wie vermutet ein Einbrecher in der Küche, sondern ein roter ausgehungerter Kater. Obwohl knapp bei Kasse beschließt James, den aufgeweckten Kater aufzupäppeln, um ihn dann wieder seines Weges ziehen zu lassen. Doch Bob hat seinen eigenen Kopf und denkt gar nicht daran, sein neues Herrchen zu verlassen. Er folgt ihm auf Schritt und Tritt. Für James ist nichts mehr, wie es war. Bob und er werden unzertrennliche Freunde, und James findet dank Bob nach und nach den Weg zurück ins Leben … 

„Plötzlich Papa“ beginnt als heitere Komödie und mündet in ein herbes Drama. Zusammen gehalten wird diese inszenatorische Gratwanderung von Omar Sy und dem Rest des Ensembles, wenngleich manche erzählerischen Verwicklungen ein wenig zu bemüht wirken, um ehrlich zu Herzen zu gehen.

Zehn Filme, die mir die Welt bedeuten

Anlässlich des Kinostarts von „Sieben Minuten nach Mitternacht“ habe ich mir ein paar Gedanken darüber gemacht, welche Filme mich – aus welchem Grund auch immer – nachhaltig geprägt haben. Das müssen nicht immer besondere Ereignisse sein. In erster Linie geht es um Geschichten, die mir etwas mit auf den Weg gegeben haben, die für mich eine besondere Wichtigkeit haben, oder die ich in manchen Momenten einfach brauche, weil es mir mit ihnen besser geht als ohne. Insofern besteht an dieser Stelle gar nicht unbedingt der Wille nach Diskussion, denn ich behaupte nicht, dass die kommenden zehn Filme alle großartig sind. Aber es sind ZEHN FILME, DIE MIR DIE WELT BEDEUTEN – und an diesen lasse ich Euch gern teilhaben. Viel Spaß!

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Das startet am 4. Mai 2017

Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von WESSELS‘ WEEKLY, meiner wöchentlichen Vorschau auf die anstehenden Filmstarts. Heute geht’s um den Startdonnerstag des 4. Mai – und es ist vermutlich die stärkste Kinowoche, die das Kinojahr 2017 zu bieten hat. Zumindest von der Qualität her. Ein Besuch von „Sieben Minuten nach Mitternacht“ ist Pflicht, doch auch Horrorfans kommen mit „Get Out“ voll auf ihre Kosten. Wer Mut hat, auch mal experimenteller Filmkost aus Deutschland eine Chance zu geben, für den ist „Einsamkeit und Sex und Mitleid“ die Empfehlung der Woche. Der Rest kann da nur schwer mithalten… 

Wenn Ihr mehr zu den einzelnen Filmen wissen wollt, klickt einfach auf’s Plakat und entdeckt dort entweder die Kritik oder den dazugehörigen Trailer. Bei Produktionen, die ich vorab nicht sichten konnte, liefere ich Euch auch diesmal wieder eine Zusammenfassung der Handlung. Und wer lieber daheim bleibt, für den habe ich natürlich auch einen hübschen Heimkinotipp parat. Ich wünsche Euch viel Freude mit dieser neuen Ausgabe und natürlich viel Spaß im Kino!

SIEBEN MINUTEN NACH MITTERNACHT  | Regie: J.A. Bayona | UK/ESP/USA 2016

Das Leben des jungen Conor (Lewis MacDougall) ist alles andere als sorglos: Seine Mutter (Felicity Jones) ist ständig krank, er muss deshalb bei seiner unnahbaren Großmutter (Sigourney Weaver) wohnen, und in der Schule verprügeln ihn die großen Jungs. Kein Wunder, dass er jede Nacht Albträume bekommt. Doch dann wird alles anders: Als er wieder einmal schweißgebadet – um punkt sieben Minuten nach Mitternacht – aufwacht, hat sich der alte Baum vor seinem Fenster in ein riesiges Monster verwandelt und spricht zu ihm. Ist das noch der Traum – oder ist es Realität? Das weise Monster beginnt, ihm Geschichten zu erzählen. Fortan kommt sein ungewöhnlicher Freund jede Nacht und seine Erzählungen führen Conor auf den Weg zu einer überwältigenden Wahrheit…

Ein Fazit zu „Sieben Minuten nach Mitternacht“ zu verfassen, würde bedeuten, all die von diesem Film ausgehende Wucht zusammenfassen zu wollen. Zu zähmen, was nicht gezähmt werden darf, die Kraft zu bündeln, und zum Abschluss zu bringen was auch nach seinem Ende noch fortbestehen muss. Ein Film wie dieser braucht kein Fazit. Er braucht ja noch nicht einmal eine Kritik…


GET OUT  | Regie: Jordan Peele | USA 2017

Ein Landhaus im Grünen, ein Wochenende bei den Schwiegereltern in spe, der Empfang ist herzlich – vielleicht eine Spur „zu herzlich“. Schnell muss Chris (Daniel Kaluuya) feststellen, dass mit der Familie seiner Freundin Rose (Allison Williams) etwas nicht stimmt. Was führen der scheinbar so weltoffene Dean (Bradley Whitford) und seine Gattin Missy (Catherine Keener), einer der Hypnose mächtige Frau, im Schilde? Es kommt zu bizarren Zwischenfälle, die den vermeintlich entspannten Antrittsbesuch unversehens in einen ausgewachsenen Alptraum für den Familien-Neuling machen sollen. Denn hier herrscht ein nie dagewesener Kampf zwischen schwarz und weiß.

Erst brennt sich der paralysierende Song „Run, Rabbit, Run“ in die Köpfe der Zuschauer, später kommt man in den zweifelhaften Genuss einer Bedrohung, die sich partout nicht greifen lässt und irgendwann kommt der Punkt, an dem man merkt, wie penibel durchdacht und brillant das Konzept von „Get Out“ aufgebaut ist. Wir legen es jedem ans Herz, diesen Film für sich zu entdecken.


EINSAMKEIT UND SEX UND MITLEID | Regie: Lars Montag | DE 2017

Irgendwo in Deutschland leben Menschen wie Du und ich. Sie alle sind Gefangene in einem Netz aus Neurosen, Ängsten, aber auch aus Sehnsüchten und Träumen. Da ist zum Beispiel Ecki. Ecki, 55, war mal Lehrer. Und zwar ein guter. Bis dieses Mädchen behauptet hat, er habe sie angegrapscht. Eine dreiste Lüge! Dann wäre da noch Thomas, 43. Thomas ist ein echter Mann. Angst? Fehlanzeige. Er passt auf Carla auf. Mit Leuten mit Migrationshintergrund hat er es nicht so. Carla, 27, will stark sein. Trotz der Sache mit dem Ausländer. Thomas hilft ihr dabei. Aber eigentlich kann das Carla auch ganz alleine. Auch Robert hadert mit sich. Robert, 53, hat keine Struktur mehr (sagt seine Frau), aber Familie: Maschjonka, Swentja und Sonja. Aber die brauchen ihn eigentlich nicht. Deshalb hätte er er gern einen Freund…

Mit seiner unverblümten Romanverfilmung „Einsamkeit und Sex und Mitleid“ riskiert Regisseur Lars Montag viel – und gewinnt auf ganzer Linie. In mehreren Episoden entblößt die Hardcore-Komödie den Menschen an sich und gibt dabei nicht bloß unsere eigene Erwartung, sondern auch die Mechanismen des deutschen Anspruchskinos der Lächerlichkeit preis. Grandios!


VICTORIA – MÄNNER & ANDERE MISSGESCHICKE | Regie: Justine Triet | FR 2016

Victoria (Virginie Efira) ist Anwältin in Paris, Ende 30, alleinerziehend, hat ein lockeres Sex-Leben und ist charmant-egozentrisch. Bei einer Hochzeit trifft sie ihren guten Freund Vincent (Melvil Poupaud) sowie Samuel (Vincent Lacoste), einen Klein-Dealer, den sie vor einiger Zeit verteidigt hat. Tags darauf steht Vincent unter Anklage wegen versuchtem Mord an seiner Freundin. Einziger Zeuge ist der Dalmatiner des Opfers. Widerwillig übernimmt Vitoria seine Verteidigung. Als sie dann auch noch Sam als Au Pair Boy einstellt, nimmt das Chaos in Victorias Leben seinen Lauf. Dabei sieht sie sich plötzlich vor Herausforderungen gestellt, für die sie vielleicht auch mal die Hilfe ihres Umfelds entgegen nehmen muss. Doch dafür müsste sie über ihren eigenen Schatten springen…

Bei „Victoria – Männer & andere Missgeschicke“ sollte man sich auf gar keinen Fall von dem konventionellen Untertitel abschrecken lassen. Gemeinsam mit der umwerfenden Virginie Efira gelingt Regisseurin Justine Triet das überraschend tiefgründige Charakterporträt einer widersprüchlichen, jedoch nicht minder aufregenden Frau, das in den entscheidenden Momenten zwischen Komik und Tragik wechselt.


5 FRAUEN | Regie: Olaf Kraemer | DE 2016

Marie (Anna König), Anna (Korinna Krauss), Ginette (Odine Johne), Nora (Kaya Marie Möller) und Stephanie (Julia Dietze) sind Freundinnen seit Kindertagen. Wie jeden Sommer treffen sich die fünf Frauen auf dem südfranzösischen Landgut von Maries Eltern, um ein ganzes Wochenende nur unter sich zu sein. Doch ihr Wiedersehen wird gleich in der ersten Nacht gestört von einem Unbekannten, der ins Haus einbricht. In einem Moment des Überschwangs geschieht ein Unglück und so stehen die Freundinnen am nächsten Morgen vor einer Leiche, die sie möglichst unauffällig verschwinden lassen müssen. Als ein attraktiver Fremder auftaucht, der behauptet seinen Bruder zu suchen, wird die Freundschaft der Frauen auf eine harte Probe gestellt.

Man möchte Olaf Kraemer das fertige Werk mit den Worten zurück geben, dass dieser erste Entwurf ja immerhin einigermaßen vielversprechend sei, es allerdings noch reichlich Zeit und Arbeit in Anspruch nehme, bis hieraus ein guter Film wird. Große Namen im Cast und die Besinnung darauf, dass all das hier ja reine Fiktion ist, können nichts daran ändern, dass „5 Frauen“ darstellerisch, technisch und erzählerisch an allen Ecken und Enden gescheitert ist.


REGELN SPIELEN KEINE ROLLE |  Regie: Warren Beatty | USA 2016

Hollywood, 1958. Eine junge Amerikanerin, die von einer großen Karriere als Schauspielerin träumt, und ihr ehrgeiziger junger Fahrer verfolgen ihre Ziele voller Hoffnungen. Doch sie haben mit den absurden Regeln und dem exzentrischen Wesen des völlig unberechenbaren Milliardärs Howard Hughes zu kämpfen, für den beide arbeiten. Marla Mabrey, Kleinstadt-Schönheitskönigin, Songwriterin, fromme Baptistin und noch Jungfrau, steht seit Kurzem bei dem berühmt-berüchtigten Milliardär Howard Hughes unter Vertrag. Als sie in Los Angeles landet, lernt sie am Flughafen ihren Fahrer Frank Forbes kennen. Der tiefreligiöse Methodist ist seit der siebten Klasse mit einem Mädchen zusammen, das er nach der bereits erfolgten Verlobung demnächst auch heiraten will. Doch vom ersten Moment an fühlen sich Marla und Frank zueinander hingezogen, doch diese Liebe steht unter keinem guten Stern…


SHIN GODZILLA | Regie: Hideaki Anno | JP 2016

In der Bucht von Tokio kommt es zu unerklärlichen Ereignissen: Eine Yacht treibt auf dem Wasser, der Besitzer ist spurlos verschwunden. Zur gleichen Zeit scheint unweit davon wie aus dem Nichts ein Vulkan auf dem Meeresgrund auszubrechen. Doch schnell wird klar, dass die Geschehnisse von einem lebenden Organismus ausgegangen sein müssen. Erste Videos der unbekannten Kreatur tauchen auf: Es ist riesig und bewegt sich mit rasender Geschwindigkeit auf die Stadt zu. Die Behörden müssen schnell handeln, um die Bevölkerung vor einer Katastrophe zu schützen. Doch in keinem Notfall-Plan der Welt ist geregelt, wie man mit einem unbekannten, gigantischen Monster umgeht. Einem Mitglied der Regierung werden bislang unveröffentlichte Aufsätze eines Forschers zugespielt, die das Geschöpf zu erklären versuchen – und ihm einen Namen geben: Godzilla! Ein Team aus Experten versucht, dem Monster den Garaus zu machen…


Heimkinotipp ROGUE ONE: A STAR WARS STORY  |  Regie: Gareth Edwards | USA 2016

Die junge Jyn Erso wächst schon in frühen Jahren als Waise auf. Mittlerweile schlägt sie sich mit größeren und kleinen Schandtaten durchs Leben, bis sie eines Tages von einer Gruppe von Rebellen angeheuert wird, um gemeinsam mit ihr dem Imperium entgegen zu treten. Unter der Führung von Widerstandskämpferin Mon Mothma soll sie die Pläne des Todessterns in ihre Gewalt bringen – der gefährlichsten Waffe, des Universums. Da auch Jyns Vater Erso einst an dem Bau des Zerstörers beteiligt war, erhoffen sich die Rebellen Insiderwissen von der toughen Lady und tatsächlich erklärt diese sich bereit, Teil dieses Teams aus ganz unterschiedlichen Widerständlern zu werden, um an der Seite von Captain Cassian Andor und dem ehemaligen Imperiumsdroiden K-2SO die Welt vor dem Todesstern zu beschützen. Dabei haben die drei die Rechnung ohne den imperialen Militärdirektor Krennic gemacht… 

Das betont düstere „Star Wars“-Spin-Off „Rogue One: A Star Wars Story“ ist eine Bereicherung für das Sternenkrieger-Universum und punktet zu gleichen Teilen mit virtuosen Effekten und einer spannenden Grundgeschichte. Weniger überzeugend geraten hingegen die eher oberflächlichen, wenn auch charismatischen Figuren sowie eine recht einfältige Dramaturgie.

Get Out

Da kommt was Großes auf uns zu! Jordan Peeles Regiedebüt GET OUT wird zweifelsohne in die Annalen der (Horror-)Filmgeschichte eingehen und beweist sich mit einer schier grenzenlosen Cleverness als einer der besten Filme seines Genres, die jemals gedreht wurden. Mehr dazu in meiner Kritik.

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