Schlagwort-Archiv: Jon M. Chu

Das startet am 23. August 2018

Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von WESSELS‘ WEEKLY, meiner wöchentlichen Vorschau auf die anstehenden Filmstarts. Heute geht es um den Starttag des 23. August, an dem die kleinen Starts triumphieren. Vor allem das französisch Drama „Nach dem Urteil“ ist ein absolutes Must-See und wird mit der Zeit zu einem der intensivsten Filme des Jahres. Der jetzt bereits für den Oscar hochgehandelte „BlacKkKlansman“ enttäuscht dagegen auf recht hohem Niveau. Spannend sein dürfte auch, wie sich der der Presse vorenthaltene Horrorfilm „Slender Man“ schlagen wird, denn so ganz ohne Horrorkonkurrenz könnte hieraus ein kleiner Überraschungserfolg werden. Mehr zu dem Film erfahrt ihr an dieser Stelle am kommenden Donnerstag. 

Wenn Ihr mehr zu den einzelnen Filmen wissen wollt, klickt einfach auf’s Plakat und entdeckt dort entweder die Kritik oder den dazugehörigen Trailer. Bei Produktionen, die ich vorab nicht sichten konnte, liefere ich Euch auch diesmal wieder eine Zusammenfassung der Handlung. Und wer lieber daheim bleibt, für den habe ich natürlich auch einen hübschen Heimkinotipp parat. Ich wünsche Euch viel Freude mit dieser neuen Ausgabe und natürlich viel Spaß im Kino!

NACH DEM URTEIL | Regie: Xavier Legrand | FR 2017

Miriam (Léa Drucker) ist fassungslos, als das Gericht entgegen ihres Willens und dem Willen ihres Sohnes ihrem unberechenbaren Ex-Mann Antoine (Denis Ménochet) das Besuchsrecht für den gemeinsamen Sohn Julien (Thomas Gioria) zuspricht. Von nun an soll der 11-Jährige jedes zweite Wochenende bei seinem Vater verbringen. Die Besuche bei Antoine werden für Julien zur Tortur. Während Miriam und ihre Tochter daheim krank vor Sorge warten, setzt Julien alles daran, seinen verzweifelt um Annäherung bemühten Vater nicht zu provozieren. Und tatsächlich passiert auch lange Zeit nichts. Ist Antoine also wirklich ein Pulverfass wie Miriam ihn beschreiben, oder einfach nur unbeholfen im Umgang mit der Situation? Ein Nervenkrieg steht bevor, der das ohnehin zerrissene Ehepaar noch einmal auf die Probe stellt. 

„Nach dem Urteil“ ist hochemotionales und bisweilen unerträglich spannendes Dramakino, das einen auch nach Verlassen des Kinosaals noch lange beschäftigen wird. Denn letztlich sind die darin behandelten Themen nur das Abbild eines für viele Menschen stattfindenden Alltags.


GUNDERMANN | Regie: Andreas Dresen | DE 2018

Gerhard Gundermann ahnt noch nicht, dass er später einmal einer der prägendsten Künstler der Nachwendezeit sein wird. Als er in den Achtzigerjahren mit seinen Musikern durch die Clubs tourt, ist das Geldverdienen mit seiner Musik noch nicht einmal sein Hauptanliegen. Stattdessen möchte er seine einfühlsamen, oft auf echten Erlebnissen beruhenden Texte mit der Welt teilen. Seine Brötchen verdient er sich dagegen als Baggerfahrer. Als er eines Tages gezwungen ist, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen, wird er unsanft an seine Vergangenheit als Stasi-Spitzel erinnert. Das erschüttert nicht nur Gundis Vertrauen in sich selbst, der sich bis zu seinem frühen Tod nie verzeihen wird, was er getan hat. Vor allem stellt ihn das vor die Frage nach dem „Warum?“, die er nicht beantworten kann und von der er hofft, dass sein Umfeld ihm diese nicht stellt… 

„Gundermann“ ist ein zwar sperriges, aber absolut authentisches Porträt über einen Sänger, der mit Mut und Lyrik zu einem Sprachrohr seiner Generation wurde. Für Hauptdarsteller Alexander Scheer ist es möglicherweise die Rolle seines Lebens.


BLACKKKLANSMAN | Regie: Spike Lee | USA 2018

Die frühen 1970er-Jahre: Der junge Polizist Ron Stallworth tritt als erster Afroamerikaner seinen Posten als Kriminalbeamter im Colorado Springs Police Department an. Entschlossen, sich einen Namen zu machen, startet der unerschrockene Cop eine aberwitzige und gefährliche Mission: den Ku-Klux-Klan zu infiltrieren und bloßzustellen. Stallworth gibt vor, ein eingefleischter Extremist zu sein, und nimmt telefonisch Kontakt zur lokalen Gruppe der Rassistenvereinigung auf. Es gelingt ihm tatsächlich, schnell in den inneren Kreis vorzudringen. Er imitiert die Sprache der hasserfüllten Rassisten so überzeugend, dass er sogar das Vertrauen des Klanführers David Duke gewinnt. Als die Undercover-Mission zunehmend komplexer wird, übernimmt Stallworths Kollege Flip Zimmerman Rons Rolle in den persönlichen Treffen. Dort erlangt er Insiderwissen über einen tödlichen Plan.

Spike Lee gelingt mit „BlacKkKlansman“ eine unterhaltsam inszenierte Polizei-Anekdote über eine schier unmögliche, aber wahre Undercover-Aktion. Die Idee hinter dem Film ist nobel, die Aussagen darin wichtig. Doch Lee verlässt sich in seiner bisweilen mit dem Holzhammer inszenierten Betrachtung zu sehr auf Dinge, die man ohnehin schon weiß, sodass sein Film kaum dazu betragen wird, die Menschen zu bekehren, die es so dringend nötig hätten.


ACTION POINT | Regie: Tim Kirkby | USA 2018

D.C. Berichtet seiner Enkelin von seiner wilden Zeit: D.C. (Johnny Knoxville) ist der abgedrehte Besitzer von Action Point, einem heruntergekommen und außer Kontrolle geratem Freizeitpark, der dadurch glänzt, dass Sicherheitsstandards minimiert und Spaßfaktoren maximiert werden. Ausgerechnet als D.C.s Tochter Boogie (Eleanor Worthington-Cox) in den Sommerferien zu ihrem Vater zu Besuch kommt, eröffnet direkt nebenan ein Mega-Freizeitpark, der die Zukunft von Action Point gefährdet. Um sowohl Action Point als auch die Beziehung zu seiner Tochter Boggie zu retten, lassen D.C. und seine durchgeknallte und zudem selten nüchterne Belegschaft nichts unversucht … Sie ziehen sämtliche Register und „Stunts“ und scheuen sich nicht, alles auf eine Karte zu setzen für weitere wilde Fahrten in den Gefilden von Action Point… 

Für eine Familienkomödie ist „Action Point“ einfach nicht lustig genug und für einen weiteren Krawall-Film der Marke „Jackass“ steckt hinter den Stunts nicht genügend Wumms. Lediglich vor Johnny Knoxville und seiner Aufopferungsbereitschaft muss man einmal mehr den Hut ziehen.


THE DOMESTICS | Regie: Mike P. Nelson | USA 2018

Die USA sind am Ende. Als Teil von menschengeschaffenen, katastrophalen Ereignissen werden Toxine über den gesamten Vereinigten Staaten freigesetzt. Während die meisten sterben, sind manche seltsamerweise immun. Die Überlebenden flüchten im Norden oder Süden über die Grenze, lassen dabei alles und das Leben, wie sie es kennen, zurück. Ohne Stromnetz sind die letzten Verbliebenen machtlos. Großstädte bleiben als Grabstätten zurück. Überlebende schließen sich in ländlichen Gruppierungen zusammen und bilden eine primitive Konter-Kultur gleichgesinnter Banden, die im Land verstreut sind und eine neue Landschaft plündern. Unter ihnen die Eheleute Nina und Mark, die auf der Suche nach Sicherheit verzweifelt durch die verwüstete und gesetzlose Landschaft hetzen. Sie müssen zusammenarbeiten, während sie bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit getrieben werden, um zu überleben. 

Mike P. Nelsons „The Domestics“ ist ein atmosphärisch stimmiger Endzeit-Thriller, der dem Genre erzählerisch jedoch keine neuen Impulse hinzuzufügen hat und an dem man aufgrund der austauschbaren Hauptfiguren schnell die Lust verliert. Muss man nicht sehen!


SLENDER MAN | Regie: Sylvain White | USA 2018


CRAZY RICH | Regie: Jon M. Chu | USA 2018

Die New Yorkerin Rachel Chu (Constance Wu) und ihr Freund Nick Young (Henry Golding) fahren zur Hochzeit seines besten Kumpels nach Singapur. Rachel freut sich riesig auf ihre erste gemeinsame Asienreise, doch nervös blickt sie der Begegnung mit Nicks Familie entgegen. Völlig unvorbereitet erfährt sie nun etliche Einzelheiten aus Nicks Leben, die er ihr bisher vorenthalten hat. Nicht nur ist er der Spross einer der reichsten Familien des Landes, sondern auch einer der begehrtesten Junggesellen. Weil Rachel an Nicks Seite auftaucht, zieht sie sofort den Neid aller It-Girls auf sich. Und was noch schlimmer ist: Nicks eigene Mutter (Michelle Yeoh) ist mit Rachel nicht einverstanden und nimmt sie entsprechend ins Visier. Bald wird deutlich, dass in dieser humorvollen und romantischen Geschichte, die Zuschauer von überall nachempfinden können, nur eines verrückter ist als die Liebe: die Familie


MEIN NAME IST SOMEBODY | Regie: Terence Hill | IT 2018

In dem Roadmovie „Mein Name ist Somebody“ ist der Star des Italowesterns Terence Hill als Easy Rider Thomas zu sehen, der die Einsamkeit der Wüste sucht. Auf seiner Reise kommt er durch Zufall der jungen Frau Lucia zu Hilfe, die in die Hände zweier Verbrecher geraten ist. Doch nach der Rettung ist es mit der von Thomas ersehnten Einsamkeit vorbei, denn die junge Frau weigert sich alleine zurückzubleiben. Trotz der ganzen Umstände und Schwierigkeiten, die Lucia verursacht, erkennt Thomas etwas Entscheidendes: Die Erfüllung des Lebens, die er sucht, findet er nicht in der Einsamkeit der Wüste. Es sind Lucias Mut und Freigeist, die ihn inspirieren… Terence Hill hat zehn Jahre an seinem Herzensprojekt gearbeitet, das Drehbuch geschrieben, Regie und Hauptrolle übernommen. Terence Hill hat „Mein Name ist Somebody“ seinem kongenialen langjährigen Schauspielpartner und Freund Bud Spencer gewidmet.

Heimkinotipp: GAME NIGHT | Regie: John Francis DaleyJonathan Goldstein | USA 2018

Max und Annie sind große Brettspielfans und halten wöchentlich Brettspielabende für Paare ab. Als Max’ charismatischer Bruder Brooks eines Abends eine Mordfall-Ermittlungsparty arrangiert – inklusive falscher Gangster und Pseudo-FBI-Agenten –,  dringen plötzlich echte Ganoven ins Haus ein und kidnappen ihn. Die ahnungslosen Mitspieler glauben daran, dass all dazugehört. Doch als die sechs ehrgeizigen Hobby-Ermittler auf Spurensuche gehen, begreifen sie allmählich, dass weder dieses „Spiel“ noch Brooks selbst das sind, was sie zu sein vorgeben. Im Laufe dieser total chaotischen Nacht geraten die Freunde bis über die Ohren in einen Schlamassel, dem keiner von ihnen gewachsen ist, weil sie durch ständig neue Wendungen verblüfft werden. Es gibt keine Regeln, keine Grenzen und keine Anhaltspunkte, was echt und was Fake ist…

„Game Night“ qualifiziert sich früh für den Titel „Komödie des Jahres“, den die mit voller Leidenschaft für das Thema Brettspiele inszenierte Actioncomedy punktet mit fantastischen Darstellern, einer überdurchschnittlichen Gag-Trefferquote, charmanten Wendungen und einer herausragenden Kameraarbeit – der lustigste Spieleabend des Jahres!

Verlosung: Die Unfassbaren 2

Nach dem spektakulären Überraschungserfolg der Zaubererkomödie „Die Unfassbaren“ geht es nach einem Regiewechsel weiter. In DIE UNFASSBAREN 2 melden sich die Zauberer in teils neuer Besetzung zurück, um einmal mehr mit ganz besonderen Tricks aufzuwarten. Zum DVD- und Blu-ray-Release am 29. Dezember 2016 verlose ich in Kooperation mit Concorde Film Home Entertainment einmal die DVD und einmal die Blu-ray zum Film. Was Ihr tun müsst, um einen der Preise abzustauben, erfahrt Ihr weiter unten in diesem Posting.

Die Unfassbaren (Jesse Eisenberg, Woody Harrelson, Dave Franco) sind zurück und sprengen im zweiten Akt erneut die Grenzen des bisher Vorstellbaren! Ein Jahr ist vergangen, seit sie das FBI überlistet und ihrem Publikum mit unglaublichen Magie-Darbietungen zu einem unverhofften Geldsegen verholfen haben. Noch immer vom FBI verfolgt, betreten sie nun nicht ganz freiwillig wieder die große Bühne. Zusammen mit der mysteriösen Lula (Lizzy Caplan), die sich ihnen anschließt, treffen sie auf den undurchsichtigen Walter Mabry (Daniel Radcliffe). Das technische Wunderkind hat ganz eigene Vorstellungen von einem gelungenen Zaubertrick und verfolgt einen perfiden Plan. Und auch Thaddeus Bradley (Morgan Freeman), ein alter Bekannter der Unfassbaren und Meister der Zauberkunst, zieht im Hintergrund seine Fäden. Jetzt müssen die Magier ihr gesamtes Können aufbieten, um ein rettendes As aus dem Ärmel zu ziehen…

„Die Unfassbaren 2“ gibt sich gleichsam konstruierter wie bombastischer als der erste Teil, spielt aber auch noch gewitzer mit der Erwartungshaltung des Publikums und gefällt insbesondere durch seinen beschwingten, augenzwinkernden Tonfall. Der Cast überzeugt mehr denn je durch seinen authentischen Zusammenhalt, Sprüche sitzen und visuell bemüht sich Jon M. Chu bei aller Trickserei um Bodenständigkeit. Für wen all das am Ende dann auch noch Sinn ergeben muss, dem sei vom Kauf eines Tickets allerdings dringend abzuraten.

Die Unfassbaren 2

Ihr wollt Euch „Die Unfassbaren 2“ auf keinen Fall entgehen lassen? Dann müsst Ihr nichts weiter tun, als den zu dieser Verlosung gehörenden Facebook-Beitrag zu kommentieren, zu teilen oder zu liken. Da sich Wessels-Filmkritik.com immer über neue Follower freut, ist diese Verlosung ausschließlich für meine Facebook-Freunde und Twitter-Follower bestimmt. Einfach Fan werden – schon habt Ihr die Chance auf einen Gewinn!

Nach Teilnahmeschluss am 8. Januar 2016 um 23:59 Uhr wähle ich via Zufallsverfahren den Gewinner oder die Gewinnerin aus und schreibe ihn oder sie über eine Privatnachricht an, damit Ihr den Preis so schnell wie möglich erhaltet. Nach Abschluss der Verlosung werden alle personenbezogenen Daten gelöscht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Das startet am 29. Dezember 2016

Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von WESSELS‘ WEEKLY, meiner wöchentlichen Vorschau auf die anstehenden Filmstarts. Heute geht’s um den Startdonnerstag des 29. Dezember 2016 und damit den letzten für dieses Jahr. Bis auf „Assassin’s Creed“ – den Querschläger, der anstatt am 29. bereits am 27. 12. startet, bringt diese Woche keine großen Starts mit sich, auch wenn sich im Programmkino ein neuer Dolan sowie das international überraschend erfolgreiche Kostümdrama „Love & Friendship“ die Klinke in die Hand geben. Ein Ticketkauf lohnt allerdings bei beiden Filmen nicht so wirklich. 

Wenn Ihr mehr zu den einzelnen Filmen wissen wollt, klickt einfach auf’s Plakat und entdeckt dort entweder die Kritik oder den dazugehörigen Trailer. Bei Produktionen, die ich vorab nicht sichten konnte, liefere ich Euch auch diesmal wieder eine Zusammenfassung der Handlung. Und wer lieber daheim bleibt, für den habe ich natürlich auch einen hübschen Heimkinotipp parat. Ich wünsche Euch viel Freude mit dieser neuen Ausgabe und natürlich viel Spaß im Kino!

ASSASSIN’S CREED | Regie: Justin Kurzel | UK/FR/HGK/USA 2016 | STARTTERMIN: 27. Dezember

Assassin's Creed

Mit einer revolutionären Technologie, die seine genetischen Erinnerungen entschlüsselt, dem sogenannten Animus, erlebt der eigentlich zum Tode verurteilte Mörder Callum Lynch (Michael Fassbender) mithilfe der ehrgeizigen Forscherin Sofia (Marion Cottilard) die Abenteuer seines Vorfahren Aguilar im Spanien des 15. Jahrhunderts, zu Zeiten der spanischen Inquisition. Callum erkennt, dass er von einem mysteriösen Geheimbund, den Assassinen, abstammt und sammelt unglaubliches Wissen und Fähigkeiten, um sich dem unterdrückenden und mächtigen Templerorden in der Gegenwart entgegenzustellen. Die Reisen im Animus verhelfen ihm zu immer neuen Fähigkeiten und Kräften, doch der Tod ist ihm dabei stets genauso dicht auf den Fersen…
3 von 5

„Assassin’s Creed“ ist der Inbegriff von modernem Style-Over-Substance-Kino, das in seiner reifen Eleganz gleichermaßen betört wie unterhält. Da die Macher die Geschichte jedoch eher stiefmütterlich behandeln, ist diese bislang beste Verfilmung eines Computerspiels wohl nur etwas für Zuschauer, denen genau das egal ist. Auf einen zweiten Teil freuen wir uns trotzdem.


LOVE & FRIENDSHIP | Regie: Whit Stillman | IE/FR/NED 2016
Love & Friendship

Die schöne Witwe Lady Susan Vernon (Kate Beckinsale) besucht das Anwesen ihrer Verwandtschaft, um dort die in der gehobenen Gesellschaft kursierenden, skandalträchtigen Gerüchte über ihre Affären auszusitzen. Während sie sich dort versteckt hält, schmiedet sie Pläne, um für sich selbst sowie für ihre heiratsfähige, aber widerwillige Tochter Frederica (Morfydd Clark) jeweils einen passenden Ehemann zu suchen und dadurch ihrer beider Zukunft zu sichern.Aber Lady Susan erregt die Aufmerksamkeit gleich dreier Männer: sowohl des jungen und attraktiven Reginald DeCourcy (Xavier Samuel) als auch des reichen, aber etwas einfältigen Sir James Martin (Tom Bennett) sowie des äußerst gut aussehenden, jedoch verheirateten Lord Manwaring (Lochlann O’Mearáin). Dieser Umstand verkompliziert die Angelegenheiten deutlich.
3 von 5

In „Love & Friendship“ dürfen adrett gekleidete Damen und Herren eineinhalb Stunden lang durch prächtige Gärten laufen und sich dabei hübsch-bissige Dialoge um die Ohren hauen. Die Dynamik der vielen Gespräche präsentiert sich allerdings derart ambivalent, dass auf schallendes Gelächter viel zu oft gähnende Langeweile folgt.


EINFACH DAS ENDE DER WELT |  Regie: Xavier Dolan | KAN/FR 2016
Einfach das Ende der Welt

Nach über zwölf Jahren kehrt der schwule Schauspieler und Drehbuchautor Louis (Gaspard Ulliel) zum ersten Mal nach Hause zurück und versetzt damit seine Familie in helle Aufregung. Eigentlich will er Mutter, Bruder und Schwester nur eine wichtige Nachricht überbringen. Doch die anfängliche Freude über die Heimkehr des verlorenen Sohnes und Bruders schlägt schnell um: Alte Wunden brechen auf und bald finden sich alle zurück in alten Mustern, vollkommen unfähig, miteinander zu sprechen. Immer mehr zweifelt Louis daran, ob es eine gute Idee war, zu diesem ganz besonderen Anlass nach Hause zurück zu kehren. Was, wenn seine Familie überhaupt nicht wissen will, was er zu sagen hat? Wird es Louis gelingen das zu tun, wofür er gekommen ist? 2 von 5

Die wirklich starke Schlusssequenz einmal ausgenommen, erzählt „Einfach das Ende der Welt“ von einer längst eskalierten Eskalation – am Ende brüllen sich die verschiedenen Parteien an. Und als Zuschauer sind einem beide Seiten egal, denn sympathisch ist hier keiner.


DIE ÜBERGLÜCKLICHEN |  Regie: Paolo Virzì | IT/FR 2016

Die Überglücklichen

Maria Beatrice Morandini Valdirana (Valeria Bruni Tedeschi) ist Gräfin und Quasselstrippe, die sich in der Welt der Schönen und Reichen bestens auskennt. Seitdem sie sich in einen Berufsverbrecher verliebt und der italienischen Justiz zahlreiche Gründe gegeben hat, sie unter Arrest zu stellen, ist von ihrer gesellschaftlichen Bedeutung nicht mehr viel übrig. Beatrice muss sich in der rustikalen Villa Biondi psychologischer Behandlung unterziehen. Als die junge Donatella, die außerhalb ihres eigenen Universums kaum anzutreffen ist, dort ebenfalls Patientin wird, nimmt Beatrice die gebrochene Frau unter ihre Fittiche. Beim Arbeitseinsatz in einer lokalen Gärtnerei ergibt sich eine seltene Gelegenheit, den goldenen Käfig zumindest kurzfristig zu verlassen: Beatrice und Donatella büchsen aus und erleben ein ganz außergewöhnliches Abenteuer…


Heimkinotipp: DIE UNFASSBAREN 2 |  Regie: Jon M. Chu | USA 2016

Die Unfassbaren 2

Die Unfassbaren (Jesse Eisenberg, Woody Harrelson, Dave Franco) sind zurück und sprengen im zweiten Akt erneut die Grenzen des bisher Vorstellbaren! Ein Jahr ist vergangen, seit sie das FBI überlistet und ihrem Publikum mit unglaublichen Magie-Darbietungen zu einem unverhofften Geldsegen verholfen haben. Noch immer vom FBI verfolgt, betreten sie nun nicht ganz freiwillig wieder die große Bühne. Zusammen mit der mysteriösen Lula (Lizzy Caplan), die sich ihnen anschließt, treffen sie auf den undurchsichtigen Walter Mabry (Daniel Radclffe). Das technische Wunderkind hat ganz eigene Vorstellungen von einem gelungenen Zaubertrick und verfolgt einen perfiden Plan. Und auch Thaddeus Bradley (Morgan Freeman), zieht im Hintergrund seine Fäden.   4 von 5

„Die Unfassbaren 2“ gibt sich ebenso konstruierter wie bombastischer als der erste Teil, spielt aber auch noch gewitzer mit der Erwartungshaltung des Publikums und gefällt durch seinen beschwingten, augenzwinkernden Tonfall. Der Cast überzeugt mehr denn je durch seinen authentischen Zusammenhalt, Sprüche sitzen und visuell bemüht sich Jon M. Chu bei aller Trickserei um Bodenständigkeit.

Das startet am 25. August 2016

Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von WESSELS‘ WEEKLY, meiner wöchentlichen Vorschau auf die anstehenden Filmstarts. Heute geht’s um den Startdonnerstag des 25. August, der mit einem vielfältigen Programm daherkommt. Für die Zuschauerzahlen wird das nicht unbedingt förderlich sein – würde etwa Gary Marshalls letzte Regiearbeit „Mother’s Day“, die der Presse bislang nicht gezeigt wurde, an einem Tag mit weniger Konkurrenz ins Kino kommen, dürften hier mehr Zuschauer drin sein, als es jetzt vermutlich der Fall sein wird. So liegt das Hauptaugenmerk auf dem Sequel zum Zaubererthriller „Die Unfassbaren“, der damals etwas mehr als eine halbe Million Zuschauer in die deutschen Kinos lockte. Als gelungener Hai-Thriller beweist sich indes „The Shallows“, der außerdem mit Starpower punkten kann. Für die Kleinen gibts das „Elliot, das Schmunzelmonster“-Remake „Elliot, der Drache“, an dem die ganze Familie ihren Spaß hat. Und wer es bleihaltiger mag, der geht in das Actionsequel „Mecanic: Resurrection“, das wir zwar schon sehen durften, bis zu einer Wertung müsst ihr aufgrund des Embargos leider noch ein paar Tage warten.

Wenn Ihr mehr zu den einzelnen Filmen wissen wollt, klickt einfach auf’s Plakat und entdeckt dort entweder die Kritik oder den dazugehörigen Trailer. Bei Produktionen, die ich vorab nicht sichten konnte, liefere ich Euch auch diesmal wieder eine Zusammenfassung der Handlung. Und wer lieber daheim bleibt, für den habe ich natürlich auch einen hübschen Heimkinotipp parat. Ich wünsche Euch viel Freude mit dieser neuen Ausgabe und natürlich viel Spaß im Kino!

DIE UNFASSBAREN 2 | Regie: Jon M. Chu | USA 2016

Die Unfassbaren 2

Die Unfassbaren (Jesse Eisenberg, Woody Harrelson, Dave Franco) sind zurück und sprengen im zweiten Akt erneut die Grenzen des bisher Vorstellbaren! Ein Jahr ist vergangen, seit sie das FBI überlistet und ihrem Publikum mit unglaublichen Magie-Darbietungen zu einem unverhofften Geldsegen verholfen haben. Noch immer vom FBI verfolgt, betreten sie nun nicht ganz freiwillig wieder die große Bühne. Zusammen mit der mysteriösen Lula (Lizzy Caplan), die sich ihnen anschließt, treffen sie auf den undurchsichtigen Walter Mabry (Daniel Radclffe). Das technische Wunderkind hat ganz eigene Vorstellungen von einem gelungenen Zaubertrick und verfolgt einen perfiden Plan. Und auch Thaddeus Bradley (Morgan Freeman), ein alter Bekannter der Unfassbaren und Meister der Zauberkunst, zieht im Hintergrund seine Fäden.  4 von 5

„Die Unfassbaren 2“ gibt sich ebenso konstruierter wie bombastischer als der erste Teil, spielt aber auch noch gewitzer mit der Erwartungshaltung des Publikums und gefällt durch seinen beschwingten, augenzwinkernden Tonfall. Der Cast überzeugt mehr denn je durch seinen authentischen Zusammenhalt, Sprüche sitzen und visuell bemüht sich Jon M. Chu bei aller Trickserei um Bodenständigkeit.


THE SHALLOWS – GEFAHR AUS DER TIEFE | Regie: Jaume Collet-Serra | USA 2016

The Shallows

Die attraktive Nancy (Blake Lively) begibt sich nach einem Schicksalsschlag alleine an einen einsamen Strand. Dort will sie in aller Ruhe die Seele baumeln lassen und über ihre Zukunft nachdenken. Doch plötzlich stößt sie zunächst auf einen Walkadaver und später auch auf einen großen Weißen Hai, der ebenfalls von dem toten Meeressäuger angezogen wird. In letzter Sekunde kann Nancy einen Angriff verhindern und sich sich auf einem Felsen im Meer in Sicherheit bringen. Doch obwohl sie nur wenige hundert Meter von der rettenden Küste entfernt ist, wird der Weg dorthin zum ultimativen Willenstest. Nancy setzt alles menschenmögliche in Betracht, um heile aus der Situation herauszukommen Doch es beginnt ein nervenaufreibender Kampf auf Leben und Tod. Hier draußen hört sie Niemand schreien… 4 von 5

Jaume Collet-Serra gelingt mit „The Shallows – Gefahr aus der Tiefe“ ein über weite Strecken hochspannender und in seiner minimalistischen Inszenierung gefallender Hai-Thriller, der auf Effekthascherei verzichtet und das Szenario für sich sprechen lässt. Erst im Schlussakt wagt sich der Film in erzählerische Gefilde vor, die arg an der Glaubwürdigkeit des Gezeigten kratzen.


ELLIOT, DER DRACHE | Regie: David Lowery | USA 2016

Elliot, der Drache

Seit Jahren erfreut Holzschnitzer Mr. Meacham die Kinder aus der Nachbarschaft des verschlafenen Städtchens Millhaven mit Geschichten über einen wilden Drachen, der in den tiefen Wäldern des Pazifischen Nordwestens lebt. Für seine Tochter Grace, Försterin in der Umgebung, waren diese Geschichten nie mehr als Legenden, bis sie Pete kennenlernt. Der mysteriöse Zehnjährige hat weder Familie noch ein Zuhause und behauptet, zusammen mit einem gigantischen grünen Drachen namens Elliot in den Wäldern zu leben. Auf wundersame Weise hat das Wesen aus Petes Beschreibungen große Ähnlichkeit mit dem sagenhaften Drachen aus Mr. Meachams Geschichten. Nach und nach gewinnt Grace Petes Vertrauen und eröffnet ihm eine ganz neue Welt außerhalb seines Waldes. Gleichzeitig bringt Pete sie dazu, ihr eigenes Leben in Frage zu stellen. 3 von 5

„Elliot, der Drache“ besticht mit technischer Perfektion und bietet mit seiner liebevoll-rührenden Geschichte ein auf die ganze Familie als Zielgruppe ausgerichtetes Abenteuer. Leider erweisen sich Inszenierung und Erzählung als derart eintönig und vorhersehbar, dass der Film auch als TV-Produktion durchgegangen wäre. Dafür trägt auch die Neuninterpretation das Herz eindeutig am rechten Fleck.


MECHANIC: RESURRECTION |  Regie: Dennis Gansel |  FR/USA 2016

Mechanic: Resurrection

Seine Tage als Elite-Killer hat Arthur Bishop (Jason Statham) hinter sich gelassen. Längst erholt er sich auf einer einsamen Südseeinsel und versucht, sich langsam aber sicher ein neues Leben aufzubauen. Sogar eine Frau kann sich der toughe Hüne mittlerweile an seiner Seite vorstellen. Doch wieder einmal kommt alles völlig anders, als geplant. Seine mörderische Vergangenheit holt ihn mit aller Gewalt in sein altes Killer-Leben zurück, als Bishops Erzfeind Riah Crain (Sam Hazeldine) seine neue Freundin Gina (Jessica Alba) entführt und Arthur dazu zwingt ihn, seinen alten Job zurückzukehren. Innerhalb kürzester Zeit soll der „Mechanic“ einmal um die ganze Welt reisen und das tun, was keiner so gut kann wie er: drei schier unmögliche Auftragsmorde begehen und sie dabei wie Unfälle aussehen lassen. Für den ersten begibt er sich ins Gefängnis… 3 von 5

„Mechanic: Resurrection“ ist als Genrefilm solide und punktet mit einigen feinen Actionsequenzen, die trotz des geringen Budgets sehr gut aussehen. Auch in den den Morden vorausgehenden Planungen beweisen die Macher Einfallsreichtum. Die Figur des Arthur Bishop hat indes kaum noch etwas mit der aus Teil eins zu tun und auch technisch leistet sich der zweite „Mechanic“-Teil Holprigkeiten.


MOTHER’S DAY – LIEBE IST KEIN KINDERSPIEL | Regie: Gary Marshall | USA 2016
Mother's Day

Was wären wir ohne die Liebe? Mal verzaubert sie uns, mal lässt sie uns verrückt spielen, mal bringt sie uns zum Lachen und dann wieder zum Weinen. Sie macht uns stark und manchmal ganz schwach, doch eigentlich tun wir alles für sie – denn ohne sie wäre alles nichts. So wie für Sandy (Jennifer Aniston), die seit Jahren von Henry (Timothy Olyphant) geschieden ist, aber irgendwie immer noch hofft, dass er zu ihr zurück findet. Wäre da nicht nur seine ätzende neue Freundin. Oder Jesse (Kate Hudson) und Gabi (Sarah Chalke), die ihren Eltern schon seit Jahren verheimlichen, dass Jesses Mann Russell (Aasif Mandvi) Inder und Gabis Frau Max (Cameron Esposito) gar kein Mann ist. Bradley (Jason Sudeikis) wiederum versucht, seit dem Tod seiner Frau als „Mister Mom“ bei seinen Teenie-Töchtern zu punkten – stolpert aber von einem Fettnapf zum nächsten. 3 von 5

„Mother’s Day – Liebe ist kein Kinderspiel“ hält genau das, was der Titel verspricht. Schöne Menschen geben sich vor schönen Kulissen den mal berührenden, mal komischen, aber oftmals auch ziemlich belanglosen Liebesproblemen hin, die nur Hollywood so herrlich konstruieren kann. Zwei der fünf Episoden sind aber tatsächlich richtig gelungen – nicht zuletzt, weil die Besetzung einfach stimmt.


LOOPING | Regie: Leonie Krippendorff | DE 2016
Looping

Leila ist 19 und ein Rummel-Kind. Doch zwischen AutoScooter und Zuckerwatte versteht das sensible Mädchen keiner. Nicht mal ihre beste Freundin Sarah, in die sie heimlich verliebt ist. Als eine chaotische Nacht in der Notaufnahme endet, lässt sich Leila freiwillig in eine psychiatrische Klinik einweisen. Dort teilt sie sich das Zimmer mit der schüchternen Frenja und der geheimnisvollen Ann. Obwohl die Frauen so unterschiedlich sind – Frenja ist verheiratet und Mutter einer kleinen Tochter, Ann hat sich ihr Leben lang gegen feste Bindungen entschieden – kommen sich die Drei schnell immer näher. Nachts büchsen sie aus und genießen das Leben. Sie begehren sich und verlieben sich ineinander. Leila fühlt sich auf einmal erkannt und aufgehoben. Doch traut sie sich auch ohne den Kokon dieser Liebe wieder in die Achterbahn der Außenwelt?


DIE FAST PERFEKTE WELT DER PAULINE | Regie: Marie Belhomme | FR 2015
Die fast perfekte Welt der Pauline

Pauline ist 39 und verdient ihren Lebensunterhalt als Alleinunterhalterin auf seltsamen Partys. Als sie eines Tages als Darth Vader von einer Kinder- zur Seniorenfeier unterwegs ist, erschreckt sie einen Mann so heftig, dass der spontan in einen Abgrund stürzt. Als sie den bewusstlosen Mann im Krankenhaus besucht, beeindrucken sein Anblick und ihre Schuld daran Pauline so nachhaltig, dass sie an nichts anderes mehr denken kann. Eine seltsame Nähe scheint von dem Mann auszugehen und Pauline versucht beharrlich, ihn mit Musik aus dem Koma zu locken. Sie übernachtet in seiner Wohnung, verbringt Zeit mit Sohn und Hund und übernimmt sogar seinen Job als Musiklehrerin an einer Schule. Doch eines Tages wacht Fabrice wieder auf und Pauline müsste nun zu ihrer Sehnsucht stehen – oder wieder Reißaus nehmen


EL OLIVO – EIN OLIVENBAUM | Regie: Icíar Bollaín | ESP 2016

El Olivo - Ein Olivenbaum

Alma ist Anfang 20, rebellisch und impulsiv. Ihre ganze Liebe gilt ihrem Großvater, der nicht mehr spricht, seit die Familie vor Jahren gegen seinen Willen den uralten Olivenbaum verkauft hat, und langsam im Nebel des Alters zu verschwinden droht. Alma beschließt zu handeln: Sie will den Olivenbaum nach Hause zurückholen, um so dem Großvater seinen größten Wunsch zu erfüllen. Doch der Baum steht längst als Symbol für Nachhaltigkeit eingetopft im Atrium eines Düsseldorfer Energiekonzerns.

Hals über Kopf stürzt sich Alma in eine Reise, die Don Quijote alle Ehre machen würde. Um so mehr, als die beiden Sancho Pansas, ihr schräger Onkel Alcachofa und ihr still verliebter Kollege Rafa, keine Ahnung davon haben, wie schwierig die Unternehmung ist, auf die sie sich da einlassen.


Heimkinotipp: FREEHELD – JEDE LIEBE IST GLEICH | Regie: Peter Sollett | USA 2015

Freeheld - Jede Liebe ist gleich

Laurel Hester lebt seit über 20 Jahren für ihren Job als Polizeikommissarin, ein Privatleben findet bei ihr nicht statt. Dies ändert sich schlagartig, als sie die junge Mechanikerin Stacie Andree kennenlernt. Die beiden verlieben sich aller Unterschiede zum Trotz ineinander und bauen sich eine gemeinsame Zukunft auf. Dazu gehören das eigene Haus mit Garten und Hund und schließlich sogar die eingetragene Lebenspartnerschaft. Doch ihr Glück währt nicht lang. Laurel erhält die erschütternde Diagnose, dass sie an Lungenkrebs im Endstadium erkrankt ist und ihr nicht mehr viel Zeit bleibt. Ihr letzter Wunsch ist, dass Stacie in ihrem Haus wohnen bleiben kann. Das kann sie aber nur, wenn ihr Laurels Pensionsansprüche übertragen werden, doch die zuständigen Behörden lehnen ihr Gesuch wiederholt ab. 3 von 5

„Freeheld: Jede Liebe ist gleich“ brilliert mit großartigen Darstellern und einer wichtigen Message, doch das Drehbuch erweist sich als derart voll, dass auch die ausgewogene Balance zwischen Komik und Tragik nicht dafür sorgen kann, dass am Ende der Eindruck entsteht, dass hier jede Station dieses traurigen Schicksals angemessen gewürdigt wurde.