Monatsarchive: Oktober 2015

The Program – Um jeden Preis

Lance Armstrong war eine der beeindruckendsten Sportlerpersönlichkeiten der Neuzeit. Bis ihn der spektakulärste Dopingfall aller Zeiten in die Knie zwang und sein Image für immer zerstörte. „Philomena“-Regisseur Stephen Frears wirft in dem Thrillerdrama THE PROGRAM – UM JEDEN PREIS einen Blick hinter die Kulissen des Radrennzirkus‘ und versucht, das ‚Phänomen Lance Armstrong‘ so neutral wie möglich zu ergründen. Ein spannendes Filmerlebnis. Mehr dazu in meiner Kritik.

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Verlosung: Love & Mercy

Das Musikerdasein ganz ohne Romantisierung: LOVE & MERCY zeichnet das Bild einer durch den Erfolg gebeutelten Star-Seele und triumphiert dank eines herausragenden Casts. Zum Heimkinostart am 16. Oktober verlost Wessels-Filmkritik.com in Kooperation mit STUDIOCANAL Home Entertainment ein tolles Filmpaket, bestehend aus der DVD zum Film, dem Original Filmplakat sowie dem aktuellen Solo-Album von Brian Wilson „No Pier Pressure“.

Dem Kalifornier Brian Wilson (Paul Dano, John Cusack) gelingt mit der Band „Beach Boys“ der große Durchbruch. Als Sänger und Songschreiber setzt er den in den Sechzigerjahren aufkommenden Trend des Surfersounds in Gang. Gemeinsam mit seinen Kollegen gelingen dem manischen Musiker mehrere Nummer-Eins-Hits, die Alben der Beach Boys werden legendär und lassen bis heute die Herzen von Musikliebhabern höher schlagen. Dass hinter den Kulissen der Band ein psychologisches Martyrium herrscht, nimmt die Öffentlichkeit nicht wahr. Brian nimmt Drogen, um seine Halluzinationen in den Griff zu bekommen und auch die anderen Bandmitglieder leiden unter dem enormen Druck, den ihr Manager und Brians Vater Murry (Bill Camp) auf sie ausübt. Erst Jahre später könnte die charmante Autoverkäuferin Melina (Elizabeth Banks) Brian von seinen seelischen Qualen befreien.

Die Beach Boys: Auch ohne in der Dekade gelebt zu haben, in welcher die Mitbegründer des Surfer-Sounds ihr Karrierehoch erlebten, gehören Songs wie „Good Vibrations“ oder „Wouldn’t it Be Nice“ zur Allgemeinbildung unter Musikliebhabern. Lange ließ ein Biopic über die Sechzigerjahre-Popband auf sich warten, obgleich besonders der Kopf der Gruppe – Songschreiber Brian Wilson  – mit einer Lebensgeschichte aufwarten kann, die für eine filmische Aufbereitung nahezu prädestiniert ist. Regisseur Bill Pohlad, als Produzent durch Filme wie „12 Years a Slave“ und „Into the Wild“ bekannt, zeichnet das Portrait eines manisch-depressiven Künstlers, bei dem lange Zeit nicht bloß das Schaffen, sondern allen voran der dadurch entstehende, psychische Verfall im Mittelpunkt steht. „Love & Mercy“ verzichtet dabei in Gänze auf die etwaige Romantisierung des Musikerdaseins. Pohlads Film tut weh und könnte dem Publikum zugleich kaum besser näherbringen, weshalb die Beach Boys noch heute zu den ganz großen Bands der Musikgeschichte zählen.

Ihr wollt Euch LOVE & MERCY auf keinen Fall entgehen lassen? dann müsst Ihr nichts weiter tun, als den zugehörigen Facebook-Eintrag bei Facebook zu teilen oder den Tweet bei Twitter zu retweeten.

Love & Mercy

Nach Teilnahmeschluss am 1. November 2015 um 23:59 Uhr wählte ich via Zufallsverfahren den Gewinner oder die Gewinnerin aus und schreibe ihn/sie über eine Facebook- oder Twitter-Privatnachricht an, damit Ihr den Preis so schnell wie möglich und umsonst bei Euch im Briefkasten habt. Eure Adresse wird einzig zur Abwicklung des Gewinnspiels verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Nach Abschluss der Verlosung werden alle personenbezogenen Daten gelöscht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Jedem Teilnehmer ist die Teilnahme nur einmal pro Teilnahmeweg (Facebook/Twitter) gestattet. Viel Glück! 

The Walk

Die besten Geschichten schreibt immer noch das Leben selbst. Eine solche durchlebte in den Siebzigerjahren der Hochseilartist Philippe Petit, als er zwischen den beiden neu gebauten Zwillingstürmen des World Trade Centers hin und her balancierte. Seine atemberaubende Geschichte wurde bereits in der hochgelobten Dokumentation „Man on Wire“ festgehalten. Nun erzählt „Zurück in die Zukunft“-Regisseur Robert Zemeckis in THE WALK einmal mehr sein Leben und seinen unbeschreiblichen Drahtseilakt nach und liefert damit das 3D-Erlebnis des Jahres. Doch wie ist der Film drum herum geworden? Das verrate ich in meiner Kritik. The Walk Weiterlesen

American Ultra

Im Jahr der Agentenfilme hat der Kiffer-Thriller AMERICAN ULTRA automatisch schon mit einer äußerst großen Konkurrenz zu kämpfen. Dich die zweite Regiearbeit von „Project X“-Macher Nima Nourizadeh kann nicht im Ansatz mit solchen Granaten wie „Kingsman“ oder „Spy“ mithalten. Dafür ist sein ungewöhnlich besetztes Unterfangen entgegen der Vermarktung einfach viel, viel zu brav. Mehr dazu in meiner Kritik.American Ultra Weiterlesen

Hotel Transsilvanien 2

Im ersten Teil von Adam Sandlers Monster-Animationsfilm musste sich ein konservativer Dracula mit der Idee anfreunden, dass Menschen und Monster durchaus friedlich miteinander leben können. In der Fortsetzung HOTEL TRANSSILVANIEN 2 steht einmal mehr die Botschaft im Mittelpunkt, dass es nicht auf die äußeren, sondern auf die inneren Werte ankommt. Ist diese Message ausgelutscht oder zeitlos? Das verrate ich in meiner Kritik.Hotel Transsilvanien 2 Weiterlesen

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