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24. Juni 2021: Die deutschen Kinostarts

Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von WESSELS‘ WEEKLY, die hoffentlich einen tollen Kinosommer 2021 einläuten. Trotz der laufenden Fußball-Europameisterschaft ballern die Filmstudios munter ihre Filme raus. Und das, obwohl die großen Kinoketten ihre Tore erst ab dem 1. Juli wieder für ihr Publikum öffnen. Immerhin: Mögliche Filme, um das Programm zu füllen, gibt es dann zuhauf. Und wir bringen mal wieder Licht ins Dunkel mit dieser brandneuen Ausgabe von „Wessels‘ Weekly“. Viel Spaß dabei!

Wenn Ihr mehr zu den einzelnen Filmen wissen wollt, klickt einfach auf’s Plakat und entdeckt dort entweder die Kritik oder den dazugehörigen Trailer. Bei Produktionen, die ich vorab nicht sichten konnte, liefere ich Euch auch diesmal wieder eine Zusammenfassung der Handlung. Und wer lieber daheim bleibt, für den habe ich natürlich auch einen hübschen Heimkinotipp parat. Ich wünsche Euch viel Freude mit dieser neuen Ausgabe und natürlich viel Spaß im Kino!

FREAKY | Regie: Christopher Landon | USA 2020

Eigentlich wollte die 17-jährige Millie Kessler (Kathryn Newton) nur noch ihr Abschlussjahr an der High School hinter sich bringen, doch mit einem Mal gerät ihr Leben auf sehr unerwartete Weise durcheinander. Der berüchtigte Serienmörder ‚Blissfield Butcher‘ (Vince Vaughn) versetzt die Stadt in Angst und Schrecken und trifft dabei auch bald auf Millie. Beim Versuch, sie zu seinem nächsten Opfer zu machen, löst er versehentlich einen uralten Fluch aus, der die Teenagerin und den Killer im Körper des jeweils anderen erwachen lässt. Jetzt hat Millie nur 24 Stunden Zeit, um den Fluch zu brechen und nicht für ewig in der Gestalt des Psychopathen gefangen zu sein, nach dem überall gefahndet wird. Mit Hilfe ihrer Freunde Nyla (Celeste O’Connor), Joshua (Misha Osherovich) und ihres Schwarms Booker (Uriah Shelton) kämpft Millie gegen die Zeit. Der ‚Blissfield Butcher‘ findet indes Gefallen an seinem neuen Aussehen. Der Körper eines Teenagers ist für ihn die perfekte Tarnung…

So wird „Freaky“ eben ein Kinohighlight im Jahr 2021, anstatt wie ursprünglich angedacht noch 2020. Die gleichermaßen hochamüsante wie verdammt blutige Mischung aus Bodyswitchkomödie und Serienkillerfilm eignet sich vielleicht nicht für ebenjene Horrorfans, die ihr Genrekino so richtig spannend mögen. Doch Christopher Landon ist es nach „Happy Deathday“ zum zweiten Mal gelungen, Genremechanismen gleichermaßen auf links zu drehen, neu zu erfinden und einfach nur zu bedienen. Und Vince Vaughn und Kathryn Newton haben in ihren Rollen hohes Kultpotenzial.


GEFANGEN IM NETZ | Regie: Barbora Chalupová, Vít Klusák  | CZE 2019

Es reicht nur ein Klick: Jugendliche sind in den digitalen Medien täglich der massiven Bedrohung durch Cybergrooming ausgesetzt. Erwachsene Männer nutzen dabei die Naivität, die Unwissenheit oder Unerfahrenheit von jungen Menschen im Netz schamlos aus. „Gefangen im Netz“ dokumentiert in eindringlichen Bildern, was nahezu überall auf der Welt passiert. Die Dokumentation ist ein filmisches Experiment, das ein Schlaglicht auf das Tabuthema Missbrauch an Kindern und Jugendlichen im Netz wirft: Drei volljährige Darstellerinnen, drei Kinderzimmer, 10 Tage und 2.458 Männer mit eindeutigen Absichten. Die drei sehr mädchenhaft aussehenden Akteurinnen, die sich im Netz mit fiktiven Profilen als 12-Jährige ausgeben, chatten aus sorgfältig nachgebauten ‚Kinderzimmern’ in einem Filmstudio mit Männern aller Altersgruppen. Sechs Kameras drehen die Ereignisse mit, während das Experiment zudem von Juristen und Psychologen begleitet wird.

Ein Dokumentarfilmexperiment, das später sogar Pate stand für eine deutsche Variation, die einst zur besten Sendezeit im Privatfernsehen ausgestrahlt wurde: „Gefangen im Netz“ ist immer wieder nur schwer mitanzusehen, doch die Präzision des Versuchsaufbaus und der aufklärerische Mehrwert sowie die damit einhergehende Dringlichkeit dessen machen diese Film zu einem schmerzhaften Must-See.


A QUIET PLACE 2 | Regie: John Krasinski  | USA 2020


CATS & DOGS 3: PFOTEN VEREINT! | Regie: Sean McNamara  | USA 2020

Es gab mal eine Zeit, da waren sich Hund und Katze spinnefeind. Doch über die Jahre – auch aufgrund diverser gemeinsamer Einsätze im Spionenbusiness – haben beide Spezies gelernt, dass es sich miteinander besser lebt als gegeneinander. Das gilt auch für Hund Roger (Originalsprecher: Max Greenfield) und Katze Gwen (Melissa Rauch), zwei fellige Agenten auf tierischer Mission, die wieder einmal – quasi – die (Tier-)Welt retten müssen. Doch ein finsterer, gefiederter Widersacher namens Pablo (George Lopez) will die Feindschaft der beiden Arten wiederaufleben lassen, damit die Menschen die Lust an ihren Vierbeinern verlieren und sich fortan stattdessen Vögel, Reptilien und andere Kleintiere in Haus holen. Roger und Gwen müssen diesen finsteren Plan vereiteln. Doch dazu benötigen sie auch die Unterstützung von Herrchen Max (Callum Seagram Airlie) und Frauchen Zoe (Sarah Giles)…

Das startet am 29. Oktober 2020

Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von WESSELS‘ WEEKLY, unserer wöchentlichen Vorschau auf die anstehenden Filmstarts. Heute geht es um die Startwoche vom 29. Oktober, an dem gleich zwei Filme mit Hexenthematik in die Kinos kommen. Robert Zemeckis‘ „Hexen hexen“ ist ein gelungenes Remake des Roald-Dahl-Klassikers, „Der Hexenclub“ dagegen wurde der Presse vorab nicht gezeigt. Der erste „Yakari“-Kinofilm dagegen schon – und der ist genauso sehenswert wie Julia von Heinz‘ Antifa-Drama „Und morgen die ganze Welt“. Ziemlich viel Stoff also, den es in dieser Woche zu entdecken gilt. 

Wenn Ihr mehr zu den einzelnen Filmen wissen wollt, klickt einfach auf’s Plakat und entdeckt dort entweder die Kritik oder den dazugehörigen Trailer. Bei Produktionen, die ich vorab nicht sichten konnte, liefere ich Euch auch diesmal wieder eine Zusammenfassung der Handlung. Und wer lieber daheim bleibt, für den habe ich natürlich auch einen hübschen Heimkinotipp parat. Ich wünsche Euch viel Freude mit dieser neuen Ausgabe und natürlich viel Spaß im Kino!

HEXEN HEXEN | Regie: Robert Zemeckis | USA 2020

Robert Zemeckis’ visuell innovativer Film ist eine Neubearbeitung von Roald Dahls beliebter Geschichte „The Witches“ für ein modernes Publikum und erzählt die schwarzhumorige und herzerwärmende Geschichte eines jungen Waisenjungen (Jahzir Bruno), der Ende 1967 zu seiner liebevollen Großmutter (Octavia Spencer) in die ländliche Stadt Demopolis in Alabama zieht. Als der Junge und seine Großmutter auf einige trügerisch glamouröse, aber durch und durch teuflische Hexen treffen, verfrachtet diese unseren jungen Helden klugerweise in ein opulentes Seebad. Bedauerlicherweise kommen sie genau zur selben Zeit an, zu der die Hoch-Großmeisterhexe der Welt (Anne Hathaway) ihre Weggefährtinnen aus allen Teilen des Erdballs – unter falscher Identität – versammelt hat, um ihre ruchlosen Pläne zu verwirklichen.

Wo früher die handgemachten Masken und gruseligen Make-Up-Fratzen für Gänsehaut sorgten, sind es im Jahr 2020 natürlich vor allem Schockeffekte aus dem Computer. Doch Robert Zemeckis weiß diese stimmungsvoll einzusetzen und liefert einen angenehm kantigen Fantasy-Grusler ab, gerade richtig als Horroreinstieg und Roald-Dahl-typisch gleichermaßen komisch wie bitterböse.


YAKARI – DER KINOFILM | Regie: Toby Genkel, Xavier Giacometti  | BEL/FR/DE 2020


UND MORGEN DIE GANZE WELT | Regie: Julia von Heinz  | DE/FR 2020

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