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Candyman

Der Name Jordan Peele lässt längst nicht mehr nur Horrorfilmfans aufhorchen. Der ursprünglich als Comedian bekannte Regisseur und Autor hat sich mit „Get Out“ und „Wir“ zu einem der aufregendsten Genrefilmer unserer Zeit gemausert. Nun ebnet er der hochtalentierten Nachwuchsfilmemacherin Nia DaCosta den Weg in den Olymp, denn ihre Neuinterpretation des Neunzigerjahre-Klassikers CANDYMAN ist politisches Statement und Horrorschocker zugleich. Mehr dazu in unserer Kritik.

OT: Candyman (USA 2021)

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26. August 2021: Die deutschen Kinostarts

Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von WESSELS‘ WEEKLY. Diese Woche geht es um den 26. August 2021, an dem mit „Candyman“ ein Film startet, über den wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht Näheres verraten dürfen. Doch schon in wenigen Stunden erfahrt ihr mehr über einen der wichtigsten Filme des Jahres. Trösten wir uns bis dahin mit ein paar netten Worten zu „Reminiscence“, einem starken Science-Fiction-Film-Noir, oder damit, dass endlich das oscarprämierte Anthony-Hopkins-Vehikel „The Father“ in die deutschen Kinos kommt. Und der Rest? Der geht vielleicht in das sehr vergnügliche Animationsabenteuer „Bigfoot Junior 2“!?

Wenn Ihr mehr zu den einzelnen Filmen wissen wollt, klickt einfach auf’s Plakat und entdeckt dort entweder die Kritik oder den dazugehörigen Trailer. Bei Produktionen, die ich vorab nicht sichten konnte, liefere ich Euch auch diesmal wieder eine Zusammenfassung der Handlung. Übrigens: Das erste Mal in „Wessels‘ Weekly“-Zeiten gibt es diese Woche keinen Heimkinotipp. Es startet einfach nichts… Ich wünsche Euch natürlich trotzdem viel Freude mit dieser neuen Ausgabe und natürlich viel Spaß im Kino!

CANDYMAN | Regie: Nia DaCosta  | CAN/USA 2021

„Candyman, Candyman, Candyman“ – eine uralte Legende besagt, dass der, der diese Worte in einen Spiegel spricht, eine düstere Gestalt heraufbeschwört. Einen Mann in auffälligem Fellmantel, mit einem Haken anstatt seiner rechten Hand und umgeben von Bienenschwärmen, der durch Spiegelungen in Fenstern und anderen Glasflächen in der Lage ist, seine Opfer qualvoll zu ermorden. Auch der aufstrebende Künstler Anthony erfährt von dieser Legende, als er gemeinsam mit seiner Freundin Brianna in jene Gegend zieht, die den Candyman einst hervorbrachte. Mittlerweile hat die Gentrifizierung die einstige Sozialwohnungssiedlung Cabrini Green zu einem Hotspot für Besserverdiener und aufstrebende Millennials gemacht doch der Schatten seiner Vergangenheit lastet bis heute auf ihm. Der alteingesessene Bewohner William erzählt Anthony von den grausamen Hintergründen der Candyman-Legende und inspiriert ihn dadurch zu seinen neuesten Werken…

In seiner stilistisch herausragenden Mischung aus abgebrühtem Killerfilm, Rassismusanklage und Psychodrama um einen von seiner Muse vereinnahmten Künstler ist „Candyman“ einer der besten Filme des Jahres und mit Sicherheit der Startschuss für eine spannende Karriere der Regisseurin Nia DaCosta.