Schlagwort-Archiv: Edward Berger

Das startet am 23. Mai 2019

Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von WESSELS‘ WEEKLY, unserer wöchentlichen Vorschau auf die anstehenden Filmstarts. Heute geht es um die Startwoche vom 23. Mai, der exakt zwei große Starts mit sich bringt – und nur über einen dürfen wir bereits schreiben. Das macht aber nix, denn so wisst ihr jetzt schon, dass „John Wick: Kapitel 3“ ein absolutes Must-See ist. Und was es mit „Aladdin“ auf sich hat, erfahrt ihr an dieser Stelle am Mittwoch um 18:00 Uhr.

Wenn Ihr mehr zu den einzelnen Filmen wissen wollt, klickt einfach auf’s Plakat und entdeckt dort entweder die Kritik oder den dazugehörigen Trailer. Bei Produktionen, die ich vorab nicht sichten konnte, liefere ich Euch auch diesmal wieder eine Zusammenfassung der Handlung. Und wer lieber daheim bleibt, für den habe ich natürlich auch einen hübschen Heimkinotipp parat. Ich wünsche Euch viel Freude mit dieser neuen Ausgabe und natürlich viel Spaß im Kino!

JOHN WICK: KAPITEL 3 | Regie: Chad Stahelski | USA 2019

Unmittelbar nach dem explosiven Hochstart tickt für John Wick (Keanu Reeves) die Uhr. Der aus dem vorzeitigen Ruhestand geholte Super-Auftragskiller befindet sich kurz davor, excommunicado erklärt zu werden – die Hohe Kammer, die geheime weltweite Vereinigung von Verbrecherorganisationen, die den Code der Auftragskiller durchsetzt, entzieht ihm sämtliche Schutzdienste. 14 Millionen Dollar sind auf seinen Kopf ausgesetzt: Nicht einmal ein Mann wie Wick war jemals mit so vielen parallelen Bedrohungen konfrontiert, die es allesamt darauf angelegt haben, ihm das Licht auszuknipsen, ein und für alle Mal. Die Feinde lauern überall – und sie sind bis an die Zähne bewaffnet. Für John Wick bedeutet das, dass er bis ans Ende der Welt reisen muss, um seinen ganz persönlichen Tag der Abrechnung zu haben…

„John Wick: Kapitel 3“ ist der beste Teil der Reihe. Dafür sorgen der bemerkenswerte Gewaltgrad, die spektakulären Kampfchoreographien, der Ideenreichtum und die Optik, auch wenn sich die 130 Minuten abseits der Actionszenen schon mal ein wenig lang anfühlen können.


ALL MY LOVING | Regie:  Edward Berger | DE 2019

Der gut aussehende Stefan (Lars Eidinger) ist Pilot, hat eine große Wohnung, ein schnelles Auto und viele Geliebte. Als er sein Gehör verliert und nicht mehr arbeiten kann, klammert er sich an sein altes Leben: Also zieht sich Stefan die Pilotenuniform an und reißt in Hotelbars Frauen auf. Julia (Nele Mueller-Stöfen) und ihr Mann Christian (Godehard Giese) verbringen ein langes Wochenende in Turin. Als das Paar einen verletzten Straßenhund findet, kümmert sich Julia nur noch um seine Genesung. Bei einem Abendessen mit Freunden kommt es zum Eklat. Tobias (Hans Löw) schmeißt den Haushalt und versorgt die drei Kinder, während Maren (Christine Schorn) für den Unterhalt der Familie sorgt. Das wurmt ihn, so dass die Kinder immer wieder als Ausrede für sein stagnierendes Studium herhalten. Dann erkrankt sein Vater, und Tobias stellt fest, dass das Leben für seine Eltern so nicht weitergehen kann.

Auf den ersten Blick ist „All My Loving“ nur die Nachstellung von Alltag. Auf den zweiten hebt Regisseur Edward Berger allerdings das Besondere daran hervor und erweist sich dabei als herausragender Beobachter emotionaler Ausnahmezustände.


JONATHAN | Regie: Bill Oliver | USA 2019

Jonathan (Ansel Elgort) ist ein Wunderkind, das halbtagsin einem Architekturbüro aushilft und sich die andere Hälfte des Tages um einen kranken Verwandten kümmert. Das behauptet er zumindest, doch in Wirklichkeit trägt er ein Geheimnis mit sich herum: Er teilt sich seinen Körper mit seinem Zwillingsbruder John. John besitzt nicht ansatzweise so viel Talent wie Jonathan, aber die enge Bindung zwischen den beiden hat das bislang nicht erschüttert. Mithilfe eines hinter dem Ohr installierten Time-Splitters können die Brüder den Aufenthalt in ihrem Körper aufteilen. Das hat immer gut geklappt, da sie sich an strenge Regeln halten. Doch als sich John eines Tages in Elena (Suki Waterhouse) verliebt, möchte er die Beziehung zu der jungen Frau festigen, was sein Verhältnis zu Jonathan unweigerlich komplizierter macht…

„Jonathan“ ist ein melancholisches Sci-Fi-Drama über zwei Brüder, die sich einen Körper teilen. Diese Thematik eröffnet vielfältige Diskussionsebenen, die einen persönlichen Blickwinkel auf eine eigentlich bekannte Genre-Prämisse zulassen. Das entschädigt aber nur zum Teil für das sehr behäbige Tempo und Ansel Elgorts lange Zeit eindimensionales Spiel.


ALADDIN | Regie: Guy Ritchie | USA 2019

Aladdin (ist ein Straßenjunge, der an der Seite seines treuen Affen Abu die Straßen der Stadt Agrabah unsicher macht. Mit ihren Bazaren, Palästen und fliegenden Teppichen ist sie wie gemacht für einen Träumer wie Aladdin, der eines Tages plötzlich die Liebe seines Lebens kennenlernt. Die schöne Prinzessin Jasmin, die als Straßenmädchen verkleidet für einen Moment versucht, den strengen Gesetzen innerhalb der Palastmauern zu entkommen. Für Aladdin ist die Sache klar: Er muss das Mädchen wiedersehen. Doch der der böse Jafar macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Dieser schickt den ahnungslosen jungen Mann in eine Höhle mitten in der Wüste und verspricht ihm Reichtum gegen eine Wunderlampe. Doch die Sache geht schief und die Höhle stürzt zusammen. Wie gut, dass der blaue Flaschengeist Genie Aladdin in sein Herz schließt…

Die Neuverfilmung von „Aladdin“ ist lieb- und lebloses Musicaltheater in dem jeder Song gleich klingt und Settings wie Disneyland-Kulissen aussehen. Ein Glück, dass Will Smith im Mittelteil ein wenig Zeit bekommt, den Film durch seine alleinige Anwesenheit zu retten.


EDIE – FÜR TRÄUME IST ES NIE ZU SPÄT | Regie: Simon Hunter | USA 2019

Die in die Jahre gekommene Edie (Sheily Hancock) hat sich ihr Leben lang nach den Bedürfnissen anderer gerichtet. Als ihre Tochter Nancy (Wendy Morgan) sie in ein Altersheim stecken will, beschließt die 83-Jährige, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich einen fast vergessenen Traum zu erfüllen: den Berg Suilven in den schottischen Highlands zu erklimmen. Mit ihrer angestaubten Wanderausrüstung wagt sie das Abenteuer ihres Lebens und engagiert den jungen Jonny (Kevin Guthrie), um sie für den herausfordernden Aufstieg vorzubereiten. Dieser lernt schnell ihren Dickkopf kennen und einzuschätzen, erfährt aber auch immer mehr über ihre Geschichte – und Edie beginnt allmählich, anderen und sich selbst zu vertrauen und auf die letzten Meter ihres Lebens endlich glücklich zu sein. So stolpern beide unverhofft in eine Freundschaft, die ihr Leben wunderbar auf den Kopf stellt.


Heimkinotipp: CAPERNAUM – STADT DER HOFFNUNG | Regie: Nadine Labaki | LBN/USA 2018

Zain (Zain Al Rafeea) ist gerade einmal zwölf Jahre alt. Zumindest wird er auf dieses Alter geschätzt, denn wann genau er geboren ist, weiß niemand. Der Junge hat auch keine Papiere und die Familie weiß auch selbst nicht mehr genau, wann er geboren wurde. Nun steht er vor Gericht. Er soll in seinen jungen Jahren bereits versucht haben, einen Menschen zu ermorden. Doch vor Ort wendet sich das Blatt: Er verklagt seine Eltern, weil sie ihn auf die Welt gebracht haben, obwohl sie sich nicht um ihn kümmern können. Dem Richter schildert er daraufhin seine bewegende Geschichte: Was passierte, nachdem er von zu Hause weggelaufen ist und bei einer jungen Mutter aus Äthiopien Unterschlupf fand und wie es dazu kam, dass er sich mit ihrem kleinen Baby mittellos und allein durch die Slums von Beirut kämpfen musste.

Keine Gefühlsduselei sondern harte Realität – „Capernaum – Stadt der Hoffnung“ ist ein hochemotionales Drama über Armut, für das die Regisseurin in Gänze auf falschverstandene Sentimentalität verzichtet. Stattdessen hinterfragt sie ein ganzes System, wofür sie auf die klare Einordnung in gut, böse, Opfer und Täter verzichtet. Und gerade dadurch geht der Film besonders zu Herzen.

Videoabend: Mutter muss weg

Kino ist teuer, mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden und wer generell nicht gern unter Leute geht, der muss die Stoßzeiten meiden, um einen Film in Ruhe und ohne Störungen genießen zu können. Wenngleich die Videotheken nach und nach vom Online-Streaming verdrängt werden, geht doch nichts über einen gemütlichen Filmeabend auf dem heimischen Sofa. Obwohl die Auswahl riesig ist und Kinofilme immer schneller nach ihrem Start auch auf DVD und Blu-ray Disc erhältlich sind, lohnt sich sich ab und zu, einen Blick auf den Direct-to-Video-Markt zu werfen. Manchmal finden sich hier nämlich echte Perlen, ebenso sehr wie solche, die sich erst im Nachhinein als Rohrkrepierer erweisen. In meiner Rubrik VIDEOABEND möchte ich Euch jede Woche einen Film vorstellen, der es hierzulande nicht oder nur sehr limitiert ins Kino geschafft hat.

Diese Woche widme ich mich der deutsche Komödie „Mutter muss weg“, die seit dem 12. Oktober 2012 auf DVD im Handel erhältlich ist.

Mutter muss weg

Tristan (Bastian Pastewka) ist ein Träumer. Selbst mit Mitte 30 ist es ihm noch nicht gelungen, sich aus den Fängen seiner außergewöhnlich dominanten Mutter (Judy Winter) zu lösen. Mit Hilfe seiner Therapeutin versucht Tristan ziemlich erfolglos, seine diversen Ängste zu überwinden, die scheinbar aus dem übersexualisierten Umfeld resultieren, das ihn seit frühester Kindheit geprägt hat. Anstelle der Sexspielzeuge, die seine Mutter in ihrem Unternehmen seit vielen Jahren sehr erfolgreich herstellt und vertreibt, würde er gerne Puppenhäuser produzieren. Aber seine resolute Mutter verbucht seine Ideen als pubertäre Fantastereien. Als seine Mutter die Diagnose einer schweren Krankheit erhält, wächst in Tristan die Hoffnung, dass er in absehbarer Zeit die Leitung des Unternehmens könnte. Er blüht auf. Aber der Traum währt nur kurz, denn es stellt sich heraus, dass seine Mutter eine Fehldiagnose bekommen hat – sie erfreut sich bester Gesundheit und wird wohl noch viele Jahre über ihn bestimmen. Tristan ist am Boden zerstört, aber immerhin ist ihm eines klar geworden: Mutter muss weg!

Kritik

Schon der erste Blick auf die Besetzungsliste verrät, dass sich das Publikum bei einer derartigen Darstellerkonstellation auf ein Aufeinandertreffen kauziger Figuren freuen kann. Komiker Bastian Pastewka als träumerischer Sohn der großen Judy Winter: Das verspricht neben hohem Comedy-Potential vor allem einen gewissen Anspruch. Eine anspruchsvolle Komödie also. Genau als solche präsentiert sich „Mutter muss weg“, trotz ihres tiefschwarzen Plots. Die Story ist indes gar nicht so neu. Da gibt es den stillen Träumer, der unter der strengen Hand seiner Mutter zu leiden hat. Dabei verzichteten die Macher von „Mutter muss weg“ darauf, diesen Teil der Thematik den Umständen entsprechend ernst darzustellen. Ansonsten hätte das strikte Mutter-Sohn-Verhältnis vielmehr die Basis für ein klassisches Drama gebildet, denn für eine Screwball-Komödie der hier dargebotenen Art. Sogar für den Horrorbereich hätte der Plotbeginn einen guten Nährboden bilden können: Sah man doch in Hitchcocks „Psycho“, wohin krankhafte, innerfamiliäre Verhältnisse führen können. So aber nutzt man eine bekannte Ausgangssituation und führt sie ad absurdum, indem man sie als Basis für verschiedene Komiktypen nutzt. Dabei reiht sich Slapstick an Dialogwitz und macht dabei nur den Weg frei für pfiffige und intelligente Pointen mit Überraschungseffekt.

Verantwortlich hierfür ist ein zu weiten Teilen stimmiges Drehbuch, verfasst von niemand Geringerem als Marc Terjung, der unter anderem auch für die Bücher von Serien wie „Edel und Starck“ und „Danni Lowinski“ zuständig war. Diese zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sich komische und tragische Elemente die Waage halten. So ist auch „Mutter muss weg“ durch und durch eine Komödie, die in entscheidenden Momenten eine glaubwürdige Ernsthaftigkeit erreicht. Im Gegensatz zu diesem gelungenen Genrevertreter schaffen es viele andere nicht, ernste Momente ohne Holzhammereffekt zu präsentieren. Stattdessen wird gern die Moralkeule geschwungen, um augenscheinlich weniger anspruchsvollen Filmen auf Biegen und Brechen eine Sinnhaftigkeit zu verleihen. Dankenswerterweise löst Regisseur Edward Berger diesen Konflikt intelligenter, indem er alle ernsten Momente nicht erst in der letzten Viertelstunde unterbringt, sondern schon zu Beginn das doch dramatische Potential offenbart, das sich ganz leicht durch die gesamte Laufzeit windet. Dies tut den komischen Momenten jedoch keinen Abbruch. Im Gegenteil: Wie auch eine Prise Salz im Kuchen den süßen Geschmack noch mehr hervorhebt, verstärkt die unterschwellige Dramatik auch hier die wohlplatzierten Comedyeinlagen. Vor allem Dank eines hervorragend aufgelegten und wie immer absolut liebenswerten Bastian Pastewka, der ohne großes Zutun aus seiner Rolle das Optimum an Sympathie herausholt, vergisst man zu keinem Zeitpunkt, in welchem Genre man sich befindet. Er schafft es sogar mal wieder, einen zu überraschen. Zeigt er doch als Mann ohne den von der Gesellschaft vorgegebenen, typischen Traumkörper, dass eine Liebesszene ohne diesen noch viel sinnlicher und natürlicher anzusehen ist. Auch Judy Winter, die neben ihren Engagements in TV-Filmen vor allem auf der Theaterbühne und als Synchronsprecherin in Jugendhörspielserien brilliert, merkt man ihren Spaß an der Rolle, die ihr wie auf den Leib geschneidert scheint, an.

Bastian Pastewka und Judy Winter als dysfunktionales Mutter-Sohn-Gespann

Bastian Pastewka und Judy Winter als dysfunktionales Mutter-Sohn-Gespann

Sogar in andere Genres wagt man sich kurzzeitig vor. Etwa wenn die Verhandlungen mit dem Auftragskiller in einer versifften Kneipe an eine Passage aus einem klassischen Gangsterfilm erinnert, oder der Film einen gen Ende hin fast wieder an den bereits erwähnten Hitchcock-Klassiker denken lässt. Doch nicht nur in diesen kleineren Momenten kann sich der Streifen aus seinem augenscheinlichen Komödien-Korsett befreien. Mutter muss weg“ entwickelt mit jeder Minute eine immer spürbarere und immer bedrohlichere Sogkraft. Der Zuschauer mag dies schnell realisieren, die Gründe dahinter jedoch erst in Erfahrung bringen, wenn das abstruse, jedoch nicht minder geniale Finale über ihn hereinbricht. Im Stil schwarzer, britischer Komödien wird einem das ganze Ausmaß der Boshaftigkeit erst während des Abspannes bewusst, womit der Streifen einer der wenigen ist, der hierzulande so in der Art keinen ebenbürtigen Genrekollegen vorweisen kann. Zumindest optisch traut sich „Mutter muss weg“ allerdings dann doch nicht allzu viel. Im Gegenteil: Das Hotel, dass die gesamte Laufzeit über die Kulisse bildet, erinnert ein wenig an typisches Traumhaus-Flair britischer Kitsch-Schmonzetten. Zu diesem „Heile Welt“-Empfinden trägt auch die doch relativ lahme Musikuntermalung bei, sowie eine reichlich dröge Kameraführung und Schnitttechnik. Hierbei mag zu keinem Zeitpunkt ein wirklich hohes Tempo aufkommen. Das führt unweigerlich zu Längen und dazu, dass sich der Gedanke einstellt, dass man – hätten die Macher auch nur ein klein wenig mehr aufs Gas gedrückt – noch mehr Witz im Film hätte unterbringen können, ohne den Streifen dabei zu überladen. Dass sich das Tempo zum dramaturgisch notwendigen Höhepunkt Richtung Ende des Films doch noch steigert, ist dagegen natürlich üblich, passend, wäre aber ohne den nahezu bahnbrechenden Plottwist nicht sonderlich revolutionär. Storytechnisch ist das Finale jedoch äußerst pfiffig und wartet mit einem, im wahrsten Sinne des Wortes, Mörder-Twist auf, der seinen Schwerpunkt im Psycho-Bereich findet und auf dieser Ebene selbst für erfahrene Zuschauer wohl kaum zu erahnen war.

MUTTER MUSS WEG stammt von Edward Berger, das Drehbuch schrieb Marc Terjung. Der Cast besteht unter anderem aus Bastian Pastewka, Judy Winter, Karoline Eichhorn, Rosalie Thomass und Götz Schubert. Bei dem Film handelt es sich um schwarze Komödie, produziert in Deutschland aus dem Jahr 2012. Der Film ist hierzulande ungekürzt auf DVD erhältlich und ab 12 Jahren freigegeben. Die Länge beträgt 90 Minuten.

Fazit

Zusammengefasst ist „Mutter muss weg“ auf den ersten Blick unterhaltsame Komödienunterhaltung. Erst mit dem Abspann jedoch offenbart sich der wahre Charakter dieses unvergleichlichen Psycho-Films mit Mund-offen-Garantie. Vor allem Dank der Darsteller – allen voran natürlich Bastian Pastewka und Judy Winter als sich hassliebendes Mutter-Sohn-Gespann – kann der Streifen ohne jeden Zweifel als absolut gelungen bezeichnet werden, und wird in jedem Fall einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Mein Tipp: kann man kaufen!