Verlosung: Son of Saul

Es ist ein erschütterndes, hochgelobtes und mit diversen Filmpreisen ausgezeichnetes Spielfilmdebüt, das der 38-jährige ungarische Regisseurs Lászlo Nemes mit SON OF SAUL abliefert. Die Kamera, die Saul auf Schritt und Tritt folgt und die eindringlichen Toneffekte lassen den Zuschauer mit ihm durch die Hölle gehen – aber auch verstehen, dass er alles tut, um einen Funken Menschenwürde unter unwürdigsten Bedingungen aufrecht zu erhalten. Ein schmerzhafter, wichtiger Film gegen das Vergessen, der ab dem 21. Juli endlich auch fürs Heimkino erhältlich ist. Zum DVD- und Blu-ray-Release am verlose ich in Kooperation mit Sony Pictures Home Entertainment zweimal die DVD zum Film. Was Ihr tun müsst, um einen der Preise abzustauben, erfahrt Ihr weiter unten in diesem Posting.

Oktober 1944, Auschwitz-Birkenau. Saul (Géza Röhrig) ist Ungar und arbeitet im Sonderkommando einer Gruppe Juden, die den Nazis assistieren muss. Bei der Arbeit entdeckt Saul die Leiche eines Jungen, in dem er seinen Sohn zu erkennen glaubt. Als das Sonderkommando eine Rebellion plant, wagt Saul das Unmögliche: Er will den Leichnam vor der Schändung bewahren, einen Rabbiner finden der das Kaddisch der Trauernden betet und seinem Jungen eine angemessene Bestattung ermöglicht.

„Es war gut, aber es ist ist gut, dass es war!“ – dieser Satz passt wie die Faust aufs Auge zu „Son of Saul“, dem diesjährigen Oscar-Gewinner in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“. Wie der Ungar Lászlo Nemes anhand des (fiktiven, jedoch von wahren Ereignissen geformten) Einzelschicksals seiner Hauptfigur Saul die unvorstellbaren Vorgänge im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau nachzeichnet, ist so aufwühlend, kraftvoll und niederschmetternd zugleich, dass man diesen Film auf der einen Seite gesehen haben muss, um zumindest im Ansatz eine Vorstellung von dem zu haben, was im zweiten Weltkrieg hinter den Mauern des KZs geschah; auf der anderen Seite wünscht man sich, diesen beklemmend-nüchternen, in keinem Moment effekthascherischen oder gar voyeuristische Film nie erlebt zu haben. Die Kamera von Mátyás Erdély ist stets so nah an der Hauptfigur, dass das um Saul herum stattfindende Geschehen nur selten direkt sichtbar wird. Umrisse sind verschwommen, das Grauen spiegelt sich entweder im Gesicht der Hauptfigur wieder, oder spielt sich auf der einschneidenden Tonspur ab. Eine deutsche Synchronisation gibt es nicht, würde diese der Authentizität dieses Films doch so sehr schaden, wie aktuell wohl keinem anderen Film. Damit gelingt es Lászlo Nemes als Einzigem neben Steven Spielberg („Schindlers Liste“), eine angemessene Betrachtung des Holocausts zu finden, indem er die Menschlichkeit aus der Szenerie verbannt, woran nicht zuletzt auch die Hauptfigur zugrunde gehen wird. Der wohl wichtigste Film des Jahres!

Son of Saul

Ihr wollt Euch „Son of Saul“ auf keinen Fall entgehen lassen? Dann müsst Ihr nichts weiter tun, als den zu dieser Verlosung gehörenden Facebook-Beitrag zu kommentieren, zu teilen oder zu liken. Da sich Wessels-Filmkritik.com immer über neue Follower freut, ist diese Verlosung ausschließlich für meine Facebook-Freunde und Twitter-Follower bestimmt. Einfach Fan werden – schon habt Ihr die Chance auf einen Gewinn!

Nach Teilnahmeschluss am 24. Juli 2016 um 23:59 Uhr wähle ich via Zufallsverfahren den Gewinner oder die Gewinnerin aus und schreibe ihn oder sie über eine Privatnachricht an, damit Ihr den Preis so schnell wie möglich erhaltet. Nach Abschluss der Verlosung werden alle personenbezogenen Daten gelöscht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

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