Monatsarchive: März 2016

Special: Sing Street – Die Musik zum Film

Irland in den Achtzigern. Vor dem Hintergrund von Rezession und Arbeitslosigkeit wächst der jugendliche Conor (Ferdia Walsh-Peelo) in Dublin auf. Als Außenseiter in der Schule gebrandmarkt, flieht er in die Welt der Popmusik und träumt nebenbei von der unerreichbaren, schönen Raphina (Lucy Boynton). Seine Idee: Er lädt Raphina ein, im Musikvideo seiner Band aufzutreten. Sein Problem: Er hat gar keine Band, kann noch nicht mal ein Instrument spielen. Aber sein Plan darf auf keinen Fall scheitern. Also gründet er mit ein paar Jungs aus der Nachbarschaft kurzerhand eine Band und voller Leidenschaft schreiben sie ihre ersten Songs…

Sing Street

Ein mitreißender Musikfilm über eine Jugend im Dublin der 80er Jahre

Mit „Once“ und „Can a Song Save Your Life?“ sorgte Regisseur John Carney in den letzten Jahren für zwei der ausdrucksstärksten Musikromanzen aller Zeiten. In „Sing Street“ erzählt der gebürtige Ire jetzt ein weiteres Mal von einer Liebe vor musikalischem Hintergrund und taucht dafür ganz tief hinein ins Dublin der Achtzigerjahre. Besetzt mit einer Handvoll Nonames erzählt das mit Songs von A-Ha, The Cure, Duran Duran und vielen weiteren Stars untermalte Musical von einem Jungen, der sich in ein geheimnisvolles Model verliebt und ihr zuliebe eine eigene Band gründet.

Schon heute feiert „Sing Street“ seine Premiere dort, wo der Film der Authentizität wegen gedreht wurde: in Irland. Und passend dazu ist bereits ab morgen, dem 18. März 2016 der Soundtrack zu Film weltweit als Download erhältlich.

Der Soundtrack zu SING STREET enthält Songs von Jack Reynor, Motörhead, Duran Duran, The Jam, The Cure, Daryl Hall feat. John Oates, Joe Jackson, M und Adam Levine. Obendrauf gibt es sämtliche Songs der Filmband Sing Street, eine Mischung aus funkigen Popnummern, melancholischen Balladen und knackigem Rock. Unsere Hörempfehlung: „Drive it Like You Stole it“, der auch in der zweiten Hälfte des Trailers zu hören ist und im Film den Höhepunkt darstellt!

STUDIOCANAL bringt “Sing Street” am 26. Mai 2016 in die deutschen Kinos.

Verlosung: Wendy – Die Original TV-Serie

Gerade unter jüngeren Pferdeliebhabern genoss die Ende der Neunzigerjahre ausgestrahlte, neuseeländische TV-Serie WENDY einen gewissen Kultstatus. Ganze zwanzig Jahre sollte es dauern, eh es das Format nun erstmals ins deutsche Heimkino schafft. Ab dem 10. März sind die ersten 13 Folgen in einem Box-Set auf drei DVDs erhältlich. Und in Kooperation Koch Media verlose ich exakt ein Exemplar davon. Alles was Ihr tun müsst, um einen der beiden Gewinne abzustauben, lest Ihr weiter unten in diesem Beitrag.

Wendy

Die 15jährige Wendy Thorsteeg lebt auf dem Gestüt Rosenberg, das ihrem Vater Gunnar Thorsteeg gehört. Daran angeschlossen ist eine Reitschule, die Wendy zum Training ihrer Stute Penny nutzt. Wendy ist eine Pferdenärrin und verbringt jede freie Minute mit ihrer Freundin Bianca auf dem Rücken der Pferde. Dabei ist es schwierig Schule, Freunde und Pferde unter einen Hut zu bekommen. Doch Wendy löst entschlossen alle kleinen und großen Probleme des Lebens.

Die neuseeländische TV-Serie „Wendy“ lief von 1995 bis 1996 auch im deutschen Fernsehen und gilt als Mitbegründer des weltweiten Wendy-Phänomens. Neben der gleichnamigen Mädchen-Zeitschrift, die noch immer und im Zwei-Wochen-Rhythmus erscheint, sowie den dazugehörigen Hörspielen greift auch das Fernsehformat die Themen Pferde, Freundschaft, Liebe und das Erwachsenwerden auf und punktet in der deutschen Synchronfassung obendrein mit den Original-Sprechern der Kassetten und CDs. Aufgrund der sehr erwachsenen Ausrichtung eignet sich „Wendy“ nicht unbedingt für die ganz jungen Pferdeliebhaber, sondern ist in erster Linie ein Spaß für die ganze Familie. Schwelgerische Landschaftsaufnahmen und spannende Szenen aus dem Alltag rund ums Pferd runden die Serie ab.

Wendy

Ihr wollt Euch die erste DVD-Box der nostalgischen TV-Serie „Wendy“ auf keinen Fall entgehen lassen? Dann müsst Ihr nichts weiter tun, als den zur Verlosung gehörenden Facebook-Beitrag zu kommentieren, zu teilen oder zu liken. Btw: Wessels-Filmkritik.com freut sich immer über neue Follower!

Nach Teilnahmeschluss am 28. März 2016 um 23:59 Uhr wählte ich via Zufallsverfahren den Gewinner oder die Gewinnerin aus und schreibe ihn oder sie über eine Privatnachricht an, damit Ihr den Preis so schnell wie möglich erhaltet. Wichtig: Checkt nach Verlosungsschluss Eure Nachrichtenanfragen bei Facebook! Übrigens: Eure Adresse wird einzig zur Abwicklung des Gewinnspiels verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Nach Abschluss der Verlosung werden alle personenbezogenen Daten gelöscht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

My Big Fat Greek Wedding 2

14 Jahre hat es gedauert, bis die Erfolgskomödie von Joel Zwick aus dem Jahr 2002 nun mit MY BIG FAT GREEK WEDDING 2 endlich eine Fortsetzung findet. Dabei gelingt den Machern das Kunststück, es so aussehen zu lassen, als wären die eineinhalb Jahrzehnte nie vergangen. Und so austauschbar der Plot auch sein mag, so liebevoll und nahbar sind einmal mehr die Figuren. Mehr dazu in meiner Kritik.My Big Fat Greek Wedding 2 Weiterlesen

Das startet am 17. März 2016

Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von WESSELS‘ WEEKLY, meiner wöchentlichen Vorschau auf die anstehenden Filmstarts. In dieser Woche befasse ich mich mit dem Startdonnerstag des 17. März, der einmal mehr eine Handvoll neuer mehr oder weniger interessanter Kinofilme bereithält. Darunter der heiß ersehnte dritte Teil der „Kung Fu Panda“-Reihe, das oscarnominierte Entführungsdrama „Raum“ sowie ein weiterer Young-Adult-Abenteuerfilm aus dem Hause „Die Bestimmung“. Diesmal mit dem Titel „Allegiant“.

Wenn Ihr mehr zu den einzelnen Filmen wissen wollt, klickt einfach auf’s Plakat und entdeckt dort entweder die Kritik oder den zugehörigen Trailer. Bei Produktionen, die ich vorab nicht sichten konnte, liefere ich Euch auch diesmal wieder eine Zusammenfassung der Handlung. Und wer lieber daheim bleibt, für den habe ich natürlich auch einen hübschen Heimkinotipp parat. Ich wünsche Euch viel Freude mit dieser neuen Ausgabe und natürlich viel Spaß im Kino!

RAUM | Regie: Lenny Abrahamson | USA 2015

Raum

Ein Leben zu zweit auf 9m2. „Raum“ ist die außergewöhnliche Geschichte von Jack, einem lebhaften Fünfjährigen, um den sich seine liebende Mutter Ma kümmert. Wie jede Mutter will sie, dass Jack glücklich und sicher ist. Sie zieht ihn liebevoll auf, spielt mit ihm, erzählt ihm Geschichten – doch ihr beider Leben ist alles andere als normal. Sie sind gefangen in diesem Raum. Ma hat daher ein ganzes Universum innerhalb des Raums für Jack erschaffen und wird vor nichts Halt machen, um sicherzugehen, dass Jack auch in dieser tückischen Umgebung in der Lage ist, ein vollkommenes und erfülltes Leben zu führen. Aber als Jack immer mehr Fragen über ihre Situation stellt und Ma an die Grenzen ihrer Belastbarkeit stößt, beschließen sie eine riskante Flucht. Erfolg oder Misserfolg hängen nun von Jack ab…
4 von 5

„Trumbo“ reißt viele Themen an und verzettelt sich dabei nur minimal. Bryan Cranston glänzt als kauziger Schriftsteller und Helen Mirren liebt ihre Rolle der gehässigen Journalistin. Trotz Längen im Mittelteil empfiehlt sich dieser Film all jenen, die sich auch mit der gehässigen Seite Hollywoods einmal auseinandersetzen wollen. Ein echter Geheimtipp!


KUNG FU PANDA 3 | Regie: Jennifer Yuh, Alessandro Carloni | USA 2016

Kung Fu Panda 3

Nach der überraschenden Rückkehr von Pos (Hape Kerkeling) verloren geglaubtem Vater macht sich das wiedervereinte Duo auf den Weg in ein geheimes Panda-Paradies, wo sie jede Menge lustige neue Pandas kennenlernen. Der Spaß hat jedoch ein Ende, als der übermächtige Bösewicht Kai in China einen Kung Fu Meister nach dem anderen bezwingt und Po vor eine schier unlösbare Aufgabe stellt: Er muss aus einem Dorf voller lebenslustiger, schwerfälliger Pandas ultimative Kung Fu Panda-Kämpfer machen! 3 von 5

Besonders für die kleinen Zuschauer ist „Kung Fu Panda 3“ ein gelungenes Sequel der bisherigen Abenteuer. Doch wer mit dem Franchise bislang nichts anfangen konnte, dem macht es auch der dritte Teil schwer, diese Einstellung zu ändern.


DIE BESTIMMUNG – ALLEGIANT | Regie: Robert Schwentke | USA 2016

Die Bestimmung - Allegiant

Nach den erschütternden Ereignissen in „Die Bestimmung – Insurgent“ sind Tris und Four gezwungen zu fliehen und die Mauern, die Chicago umschließen, hinter sich zu lassen. Damit wagen sie den ersten Schritt aus der einzigen ihnen bislang bekannten Stadt und der vertrauten Umgebung ihrer Familie und Freunde. Doch bereits kurz nach ihrer Flucht werden alle bisher gewonnenen Erkenntnisse durch die Entdeckung einer neuen, schockierenden Wahrheit zunichte gemacht. Tris und Four müssen entscheiden, wem sie in einer erbarmungslosen Schlacht, die die Existenz der gesamten Menschheit bedroht, vertrauen können. Um zu überleben, sind sie gezwungen, schier unmögliche Entscheidungen über Mut, Treue, Opfer und Liebe zu treffen.

Visuell angesiedelt zwischen „Oblivion“ und „Maze Runner“ ist der neueste Teil der „Die Bestimmung“-Reihe allenfalls als Zur-Schau-Stellung futuristischer Gadgets akzeptabel. Mit seinen eindimensionalen Charakteren und der sukzessive immer irrelevanter werdenden Handlung erweist sich „Allegiant“ insgesamt allerdings als mit Abstand schlechtester Teil des Franchises und macht trotz Cliffhanger (!) nicht unbedingt Lust auf mehr.


AUFERSTANDEN  |  Regie: Kevin Reynolds |  USA 2016

Auferstanden

„Auferstanden“ erzählt die epische Geschichte über die biblische Auferstehung durch die Augen eines Nicht-Gläubigen. Der mächtige römische Militärtribun Clavius und sein Berater Lucius werden damit beauftragt, das Rätsel um die Geschehnisse nach der Kreuzigung Jesu Christi zu lösen. Sie sollen die Gerüchte um den auferstandenen Messias widerlegen und damit einen Aufstand in Jerusalem verhindern.

Regie führt Kevin Reynolds („Waterworld“), der basierend auf einer Story von Paul Aiello, mit diesem das Drehbuch schrieb. Als Produzenten  fungieren u.a. Mickey Liddell, Patrick Aiello. Neben Joseph Fiennes („American Horror Story“) und „Harry Potter“-Star Tom Felton sind Peter Firth und Cliff Curtis in weiteren Rollen zu sehen.


HERBERT  |  Regie: Thomas Stuber |  D 2015

Herbert

Herbert ist ein Berg von einem Mann. Obwohl in die Jahre gekommen, sind seine Muskeln und Fäuste immer noch sein ganzes Kapital. Früher war er „Der Stolz von Leipzig“. Heute verdient er seinen Lebensunterhalt als zuverlässiger Geldeintreiber oder Türsteher, abends bereitet er den jungen aufstrebenden Boxer Eddy auf dessen ersten Titelkampf vor.

Aber bald wird Herbert erkennen müssen, dass er vor den Trümmern seines Lebens steht. Seine längst erwachsene Tochter hat ihn nicht mehr gesehen, seitdem sie sechs Jahre alt war. Seine Freundin Marlene hält er auf Abstand. Und dann stellt die Diagnose ALS sein bisheriges Leben völlig auf den Kopf. Herbert weiß, dass jetzt die Zeit für seinen letzten Kampf gekommen ist, dass er jetzt richten muss, was er falsch gemacht hat. Bevor es zu spät ist…


LOLO – DREI IST EINER ZU VIEL  |  Regie: Julie Delpy |  FR 2015
Lolo

Eigentlich wollte Violette nur ein paar Tage Auszeit mit ihren besten Freundinnen in Südfrankreich nehmen. Dort aber läuft ihr Jean-René über den Weg – und sie verliebt sich. Hals über Kopf. Und das, obwohl er so gar nicht zu ihr passt. Violette liebt ihr Leben in Paris und ihren Job in der Modebranche, Jean-René dagegen ist ein nerdiger Informatiker und scheint nicht viel mehr von der Welt gesehen zu haben als die Provinz und seinen Computer. Doch sie ist schon so lange ohne Mann, und selbst ihre Freundinnen raten ihr, es mit ihm zu probieren. Überraschenderweise läuft es so gut zwischen den beiden, dass Jean-René noch vor Jahresende nach Paris zieht. Das junge Glück könnte perfekt sein, wäre da nicht: Lolo , Violettes 19-jähriger Sohn. Der denkt gar nicht daran, sie mit einem anderen zu teilen – und greift dafür zu immer drastischeren Maßnahmen.


BACH IN BRAZIL  |  Regie: Ansgar Ahlers |  BRA/D 2015

Bach in Brazil

Völlig unerwartet erfährt der ehemalige Musiklehrer Marten Brückling, dass ihm ein einst nach Brasilien ausgewanderter Jugendfreund die Original-Abschrift eines Blattes von Johann Sebastian Bach, angefertigt von dessen jüngstem Sohn, Johann Christian Bach, hinterlassen hat. Der kleine Haken dabei: Marten muss die Erbschaft persönlich antreten. Er fliegt nach Ouro Preto, einer bunten brasilianischen Barockstadt. Kurz vor der Heimreise wird ihm sein Gepäck mit allen Papieren und dem Notenblatt gestohlen. Marten will verzweifeln. Doch er bekommt Hilfe angeboten vom Einzigen weit und breit, der Deutsch spricht, von Candido. Candido arbeitet in der örtlichen Jugendstrafanstalt. Er ist herzlich und zuvorkommend, knüpft jedoch eine Bedingung an sein Hilfsangebot: Marten soll den Kindern der Anstalt Musikunterricht geben.


TOMORROW IS ALWAYS TOO LONG  |  Regie: Phil Collins |  UK 2014

Tomorrow is Always Too Long

Dokumentarisches Musical oder Musikalischer Dokumentarfilm? „Tomorrow is Always Too Long“ ist ein berauschender, psychedelischer Mix der verschiedensten filmischen Genres.

Im Zentrum des Films steht ein Zyklus von sechs Liedern der walisischen Musikerin Cate Le Bon berührend interpretiert von einem 10-jährigen Mädchen bis hin zu einem 83-jährigen Senioren. Die intimen, mitreißenden Pop-Perlen bekommen eine monumentale Ebene durch die kraftvolle Begleitung des Royal Scottish National Orchestra. Late-Night-TV-Schnipsel aus Werbung, Quiz, Talk oder Astro-Shows schaffen ein kaleidoskopisches Potpourri diverser Konsumwelten, durchbrochen von einer Serie von Scherenschnitt-Animationen, die von einer Partynacht in Glasgow erzählen.


POWER TO CHANGE  |  Regie: Visar Morina |  DE/RKS/MKD/FR 2015

The Power to Change

Der zehnjährige Nori und sein Vater Gezim verkaufen zusammen Zigaretten auf den Straßen des Vorkriegskosovo der 90er Jahre. Auf Noris Mutter möchte Gezim nicht angesprochen werden. Der Vergangenheit zu entfliehen gehört zur Stärke des Vaters. Nun will er dem Kosovo entfliehen, ohne Nori. Doch der Sohn stellt sich quer und versucht mit allen Mitteln, ihn davon abzuhalten. Es kommt zu einem Unfall. 4 Voller Wut und Entschlossenheit folgt er ihm auf diese gefährliche Reise und findet tatsächlich seinen Vater in Deutschland wieder. Mit kindlicher Konsequenz konfrontiert er ihn mit seiner Tat, die er ihm nicht verzeihen kann. Der entsetzte Vater bringt seinen Sohn ins Krankenhaus. Als Nori entlassen wird, ist sein Vater heimlich gegangen. „Babai“ wurde auf dem Filmfest München vierfach ausgezeichnet und erhielt den Förderpreis Neues Deutsches Kino.


Heimkinotipp: IRRATIONAL MAN  | Regie: Woody Allen  |  USA 2015

Irrational Man

Der Philosophieprofessor Abe Lucas ist emotional auf einem Tiefpunkt angekommen: Absolut nichts scheint ihm mehr sinnvoll zu sein – von der Lebensfreude ganz zu schweigen. Als Abe seine Dozententätigkeit an einem Kleinstadt-College aufnimmt, lässt er sich bald darauf mit zwei Frauen ein: Die einsame Professorin Rita Richards erwartet von Abe, dass er sie aus ihrer unglücklichen Ehe rettet, und seine beste Studentin Jill Pollard wird bald zu seiner engsten Vertrauten. Durch einen reinen Zufall verändert sich für Abe und Jill alles, als sie das Gespräch eines Fremden belauschen, das sie nicht mehr loslässt. Sobald Abe einen wichtigen Entschluss gefasst hat, gelingt es ihm auch, sein Dasein erneut in vollen Zügen zu genießen. Doch seine Entscheidung löst eine Kettenreaktion aus, die auf sein Leben ebenso wie auf Jill und Rita weitreichende Auswirkungen haben wird. 4 von 5

Mit „Irrational Man“ beweist Altmeister Woody Allen einmal mehr seine Daseinsberechtigung unter den Regielegenden. Seine Tragikomödie verzichtet auf allzu weit hergeholte Plottwists und funktioniert in Gänze über die Erwartungshaltung seiner Zuschauer. Damit bedient die Geschichte jede Gefühlslage und lässt sich in unterschiedlichen emotionalen Verfassungen aus vollkommen unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten.

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