Monatsarchive: April 2018

Verlosung: Coco

Für ihren letzten Winter-Animationsfilm COCO führte es die Macher der Disney-Pixar-Filmschmiede im vergangenen Jahr ins entfernte Mexiko, wo einmal im Jahr der Tag der Toten zelebriert wird. Auf dieser Basis entstand ein berauschendes Familienabenteuer, das fortan auch fürs Heimkino erhältlich ist. Zu diesem Anlass verlosen wir in Kooperation mit Walt Disney Pictures Home Entertainment ein hübsches Fanpaket, bestehend aus dem Original-Filmplakat, einer Eiswürfelform und einem Federmäppchen im hübschen „Coco“-Design sowie natürlich der Blu-ray zum Film. Was Ihr tun müsst, um einen dieser Preise abzustauben, erfahrt Ihr weiter unten in diesem Posting.

Am mexikanischen “Día de los Muertos“ gedenken Freunde und Verwandte ihrer geliebten Ahnen, bedenken sie mit Zucker-Totenköpfen und Blumen, um so deren spirituelle Reise im Land der Toten zu unterstützen. Ausgerechnet an diesem so wichtigen, traditionellen Feiertag landet der kleine Miguel mit seinem schrägen Hund Dante durch einen unglaublichen Zufall in dieser anderen Welt. In dem lauten, bunten Kosmos voller schräger und liebenswerter Charaktere trifft er nicht nur auf seine Ur-Ahnen, sondern auch auf den liebenswerten Hector, der ihm helfen will, den Weg zurück nach Hause zu finden. Doch das ist leichter gesagt als getan! Je mehr Miguel versucht, in die Welt der Lebenden zurück zu kehren, desto tiefer wird er in ein altes Familiengeheimnis gezogen. Doch die äußerst toten und gleichzeitig lebendigen Typen, wie Hector einer ist, sind so gar keine Hilfe…

In atemberaubenden Farben und mit viel Gefühl erzählt Pixars neuester Streich „Coco“ eine musikalische Geschichte über die Macht der Erinnerung. Zauberhaft!

Ihr wollt ihn Euch „Coco“ auf keinen Fall entgehen lassen? Dann müsst Ihr nichts weiter tun, als den zu dieser Verlosung gehörenden Facebook-Beitrag zu kommentieren. Da sich Wessels-Filmkritik.com immer über neue Follower freut, ist diese Verlosung ausschließlich für meine Facebook-Freunde und Twitter-Follower bestimmt. Einfach Fan werden – schon habt Ihr die Chance auf einen Gewinn! Nach Teilnahmeschluss am 15. April 2018 um 23:59 Uhr wähle ich via Zufallsverfahren den Gewinner oder die Gewinnerin aus und schreibe ihn oder sie über eine Privatnachricht an. Checkt nach Ablauf der Verlosung bitte unbedingt Eure Postfächer, da der Gewinn nach einer Woche ohne Rückmeldung verfällt. Nach Abschluss werden selbstverständlich alle personenbezogenen Daten gelöscht und ihr habt bei der nächsten Verlosung wieder eine neue Chance, zu gewinnen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden. Viel Glück!

Auf ein Wort mit Pascal Laugier

Zum Kinostart des markerschütternden Horrorthrillers GHOSTLAND haben wir Genreregisseur Pascal Laugier in Berlin zum Interview getroffen. Mit uns sprach er nicht nur über sein neuestes Projekt, sondern auch über seinen Klassiker „Martyrs“, darüber, ob das Horrorkino feministisch ist, und was ihn und seine Kollegen so sehr an Puppen fasziniert. 

Nach dem plötzlichen Tod ihrer Tante bezieht die alleinerziehende Mutter Pauline (Mylène Farmer) mit ihren Töchtern Beth (Crystal Reed) und Vera (Anastasia Phillips) das alte, mit allerlei Kuriositäten vollgestopfte Haus der Verstorbenen. Gleich in der ersten Nacht im neuen Heim werden die drei Frauen von brutalen Einbrechern überfallen, die sie viele Stunden körperlich und psychisch malträtieren. Das Trauma sitzt tief und prägt die Schwestern bis ins Erwachsenenalter. Beth hat ihre persönliche Bewältigungsstrategie im Schreiben gefunden und ist erfolgreiche Autorin von Horrorliteratur. Ihr großes Vorbild ist H.P. Lovecraft, dem sie nacheifert. Ihre Schwester Vera hingegen lebt immer noch mit ihrer Mutter in dem alten Haus, leidet unter paranoiden Wahnvorstellungen und verliert zunehmend den Verstand. 16 Jahre nach dem Vorfall erhält Beth einen Anruf und kehrt an den Ort des Geschehens zurück, um ihrer Familie beizustehen – was sich allerdings als schrecklicher Fehler erweist, den die Frauen schon bald bitter bereuen, denn ihre Dämonen aus der Vergangenheit geben keine Ruhe…

Unser Urteil: Für ein ähnlich bahnbrechendes Erlebnis wie „Martyrs“ fehlt es Pascal Laugiers neuestem Film „Ghostland“ an Innovation. Doch auch ohne diese ist der äußerst beklemmend inszenierte Terrorthriller ein fieses Vergnügen und eine charmante Verbeugung vor bekannten Horrorikonen.

Vielen Dank für dieses sympathische Gespräch!