Schlagwort-Archiv: Justus von Dohnányi

Desaster

Der deutsche Tarantino heißt Justus von Dohnányi. Gemeinsam mit seinen Kollegen Jan Josef Liefers und Stefan Kurt präsentiert er dem deutschen Kinopublikum ab dem 16. Juli die pechschwarze Gangsterposse DESASTER und damit ein verflucht geiles Dreckstück von Film. Kultpotenzial: hoch! Mehr dazu in meiner Kritik.

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Die Frau in Gold

Simon Curtis schafft das Unmögliche: Er gewinnt nicht nur dem angestaubten Genre des NS-Dramas neue Facetten ab, sondern schafft obendrein einen Film abseits der üblichen Kriegsfilmmechanismen. Unter Zuhilfenahme geschickter Zeitsprünge ist DIE FRAU IN GOLD eine charmante Mischung aus Tragikomödie und Kriegsrückblende, die trotz seichter Ansätze vor allem deshalb beeindruckt, weil der Cast so wunderbar feinfühlig agiert. Mehr zum Film in meiner Kritik.

Die Frau in Gold

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Frau Müller muss weg

Vor einigen Jahren sorgte Roman Polanskis Bühnenstück-Adaption „Der Gott des Gemetzels“ für großes Aufsehen in den internationalen Kinos. So komisch und zugleich bitterböse hatte man schon lange keinen mehr streiten sehen. Nun legt Sönke Wortmann eine Art Verneigung vor dem grotesken Kammerspiel vor und zeigt mit FRAU MÜLLER MUSS WEG, dass die deutsche Komödie auch abseits von Schweiger und Schweighöfer funktionieren kann. Nun hoffen wir mal, dass dies möglichst viele mitbekommen! Mehr zum Film in meiner Kritik.

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Männerherzen und die ganz, ganz große Liebe

Neuerdings versuchen sich immer mehr Regisseure am sogenannten Episodenfilm – einer Produktion, die verschiedene, voneinander weitestgehend unabhängige Handlungsstränge parallel erzählt, die im weitesten Sinne ineinander verwoben sind, allerdings nur indirekt miteinander zu tun haben. Beispiele der jüngsten Zeit sind die Romantikkomödie „Tatsächlich… Liebe“ von Richard Curtis und der erst kürzlich auf DVD erschiene „Happy New Year“, mit Halle Berry, Jessica Biel und Jon Bon Jovi in den Hauptrollen. Nun kann man Simon Verhoeven beim besten Willen nicht vorwerfen, ebenfalls auf den Zug aufzuspringen, da er mit MÄNNERHERZEN UND DIE GANZ, GANZ GROßE LIEBE nun bereits den zweiten Teil seiner 2009 erschienenen Liebeskomödie liefert, jedoch kann man ihm vorwerfen, in dieser herzerfrischenden Produktion alles richtig zu machen. Warum die Liebeserklärung an Berlin ein Paradebeispiel in Sachen „Episodenfilm“ ist, lest Ihr in meiner folgenden Kritik.   

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