Schlagwort-Archiv: Jannis Niewöhner

2015 – Die Plätze 40 bis 31

Das Filmjahr 2015 ist fast vorbei und nach meinen Flops des Jahres ist es nun an der Zeit, auf all jene Filme zurückzublicken, die mir in den vergangenen zwölf Monaten die meiste Freude, die schönsten Kinoerlebnisse oder die bleibendsten Eindrücke beschert haben. Dabei möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass es hier nicht um die aus objektiver Sicht besten Filme des Jahres geht, sondern um meine ganz persönlichen, vollkommen subjektiv ausgewählten Lieblingsfilme! Entgegen der Tradition habe ich mich angesichts des überaus starken Jahres dazu entschlossen, nicht bloß 30, sondern direkt 40 Filme zu ehren. Sie alle haben es verdient und sind in ihrer Bandbreite so außergewöhnlich, dass es schade wäre, sie lediglich mit einer ehrenwerten Nennung abzuspeisen. Hier kommen also meine ersten zehn Lieblingsfilme, die zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember hierzulande in Deutschland erschienen sind. Viel Spaß!

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4 Könige

Die deutsche Regisseurin Theresa von Eltz inszenierte bislang ausschließlich Kurzfilme. Das Drama 4 KÖNIGE erzählt von vier Jugendlichen, die die Weihnachtszeit in einer psychiatrischen Einrichtung verbringen müssen. Der eine verschlossen, der andere aggressiv, eine weitere aufmüpfig und die Letzte verzweifelt müssen die Patienten unter der Aufsicht ihres optimistischen Arztes lernen, sich mit ihrer Lage anzufreunden. Feelgood-Kitsch oder echtes Charakterkino – das verrate ich in meiner Kritik.
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Ostwind 2

Vor knapp drei Jahren inszenierte Katja von Garnier mit „Ostwind“ einen der leidenschaftlichsten Pferdefilme aller Zeiten. Mit ihrer Fortsetzung OSTWIND 2 versucht die Regisseurin nun sichtlich, diesen Überraschungserfolg zu wiederholen. Leider gelingt ihr dies kaum. Mehr zum Film verrate ich in meiner Kritik.

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Besser als Nix

Einmal mehr macht sich eine Filmemacherin an die schier unlösbare Aufgabe, den Ruf des deutschen Kinos wieder herzustellen. BESSER ALS NIX heißt die neue Regiearbeit der „FC Venus“-Inszenatorin Ute Wieland und erinnert damit an „Das Leben ist nichts für Feiglinge“ – einen Film, den die Verfasserin dieser Zeilen sehr verehrt. Ob es dem Streifen gelingt, an die Stimmung der 2013er-Publikumsüberraschung anzuknüpfen und was „Besser als Nix“ so besonders macht, verrate ich in meiner Kritik.

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Doktorspiele

In seiner neuen Komödie DOKTORSPIELE versucht sich Regisseur Marco Petry an einer noch viel derberen Version des Publikumslieblings „Fack ju Göhte“, mengt eine große Portion „American Pie“ bei und hofft dann darauf, dass das Ganze zündet. Blöd nur, dass der Filmemacher so ziemlich alle essenziellen Zutaten vergessen hat, die aus seinem Vorhaben so etwas wie einen guten Film machen. 

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