Das startet am 19. Mai 2016

Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von WESSELS‘ WEEKLY, meiner wöchentlichen Vorschau auf die anstehenden Filmstarts. Heute geht’s um den Startdonnerstag des 19. Mai. Der größte Neustart dieser Woche dürfte ganz klar „X-Men: Apocalypse“ sein, der sich ganz ordentlich schlägt, qualitativ allerdings nicht an den französischen Geheimtipp „Monsieur Chocolat“ heranreicht, das in seiner ehrlichen Tragik sehr berührt. Des Weiteren erscheint hierzulande auch endlich der international gefeierte Genrehit „The Witch“, der jedoch an den hohen hoch gesteckten Zielen des Regisseurs zerbricht. 

Wenn Ihr mehr zu den einzelnen Filmen wissen wollt, klickt einfach auf’s Plakat und entdeckt dort entweder die Kritik oder den dazugehörigen Trailer. Bei Produktionen, die ich vorab nicht sichten konnte, liefere ich Euch auch diesmal wieder eine Zusammenfassung der Handlung. Und wer lieber daheim bleibt, für den habe ich natürlich auch einen hübschen Heimkinotipp parat. Ich wünsche Euch viel Freude mit dieser neuen Ausgabe und natürlich viel Spaß im Kino!

MONSIEUR CHOCOLAT | Regie: Roschdy Zem | FR 2015

Monsieur Chocolat

Frankreich, kurz vor Beginn des 20. Jahrhunderts: Auf der Suche nach neuem Talent entdeckt der Clown George Footit (James Thiérrée) den aus der Sklaverei entflohenen Chocolat (Omar Sy), der mit einem kleinen Wanderzirkus durchs Land reist. Die beiden Außenseiter freunden sich an und entwickeln eine gemeinsame Bühnenshow, die schnell zu einem großen Zuschauermagneten wird. Auftritte in den größten Zirkushäusern von Paris machen Footit und Chocolat schließlich landesweit bekannt. Doch der große Ruhm treibt nicht nur einen Keil in die Freundschaft der beiden, sondern zieht auch die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich. Chocolat muss feststellen, dass er viele Feinde hat, die den Erfolg eines schwarzen Künstlers nicht dulden werden…
4 von 5

Vorhang auf für den vielleicht besten französischen Film des Jahres! Roschdy Zem inszeniert mit „Monsieur Chocolat“ ein tieftrauriges und doch optimistisches Drama über ein Thema, das aktueller ist, als es sein sollte. Die Performance von Omar Sy ist Oscar-würdig. Ein Muss!


X-MEN: APOCALYPSE | Regie: Bryan Singer | USA 2016

X-Men: Apocalypse

1983 wird der unbesiegbare, unsterbliche Apocalypse (Oscar Isaac), seines Zeichens mächtigster Mutant aller Zeiten, nach fünftausendjähriger Gefangenschaft befreit. Wütend, dass er und seine Artgenossen nicht länger als Götter verehrt werden, schart er mächtige Mutanten um sich – unter ihnen der durch den tragischen Tod seiner Tochter entmutigte Magneto (Michael Fassbender) –, um der Welt unter seiner Führung eine neue Ordnung zu geben. Um Apocalypses Pläne weltweiter Zerstörung zu durchkreuzen, führen Raven (Jennifer Lawrence) und Professor X (James McAvoy) ein junges X-Men-Team in eine epische Schlacht, um dem scheinbar unbezwingbaren Feind Einhalt zu gebieten.
3 von 5

„X-Men: Apocalypse“ beginnt auf dem erzählerisch komplexen Niveau von „The First Avenger: Civil War“ und verliert sich schließlich in einer lieblosen Materialschlacht der Marke „Batman v Superman“. Wenngleich der erzählerisch angenehme Teil den Großteil des Films ausmacht, ist es doch ausgerechnet die Schlussphase, die den bleibenden Eindruck des Zuschauers prägt.


 THE WITCH |  Regie: Robert Eggers |  USA/UK/CAN/BRA 2015
The Witch

Neuengland, 1630. Farmer William (Ralph Ineson) findet, gemeinsam mit Frau Katherine (Kate Dickie) und den fünf Kindern, ein neues Zuhause auf einem abgelegenen Stück Land, nahe eines düsteren Waldes.  Bald kommt es zu beunruhigenden Vorfällen: Tiere verhalten sich aggressiv, eines der Kinder verschwindet, während ein anderes von einer dunklen Macht besessen zu sein scheint. Misstrauen und Paranoia wachsen und die älteste Tochter Thomasin (Anya Taylor-Joy) wird der Hexerei beschuldigt. Als sich die Lage immer weiter zuspitzt, werden Glaube, Loyalität und Liebe jedes einzelnen Familienmitgliedes auf eine schreckliche Probe gestellt…
2 von 5

„The Witch“ beginnt atmosphärisch, doch als Regisseur Robert Eggers merkt, dass die Stimmung allein seinen Film nicht besonders macht, verliert sich seine Produktion in handelsüblichem Genre-Gewäsch, dem Figuren zum Opfer fallen, die ohne jedes Profil auskommen. Potenzial verschenkt!


NUR FLIEGEN IST SCHÖNER  |  Regie: Bruno Podalydès  |  FR 2015

Nur Fliegen ist schöner

Michel, in den Fünfzigern, verheiratet, die Kinder aus dem Haus, Nine-to-Five-Job, steckt in seiner täglichen Routine fest. Nach der Arbeit, wenn er auf sein Motorrad steigt, träumt er von einem anderen Leben. Wie gerne würde er wie sein Held, Luftpost-Pionier Jean Mermoz, in einer Propellermaschine durch den Abendhimmel schweben. Eines Tages stößt Michel durch Zufall auf das Foto eines Kajaks – und ist begeistert von der formvollendeten Schönheit und Eleganz des Objekts. Es ist Liebe auf den ersten Blick! Ein Klick, und ein Grand Raid 416 zum Selbstzusammenbauen liegt in seinem virtuellen Einkaufskorb. Einige Tage gelingt es Michel, den Kauf vor seiner Frau Rachelle zu verheimlichen. Doch aus der anfänglichen Träumerei erwächst immer stärker der Traum von einer Auszeit, bis er beschließt, endlich zu tun, was er will…


PETTING ZOO | Regie: Mecah Magee | DE/GRC/USA 2015
Petting Zoo

Layla steht kurz vor ihrem Schul­ab­schluss, als sie erfährt, dass sie schwan­ger ist. Ihren Freund hat sie gerade ver­las­sen und weil sich ihre Fami­lie wei­gert, einer Abtrei­bung zuzu­stim­men, fügt sich Layla in ihre Situa­tion und lässt den Plan, auf’s Col­lege zu gehen, fal­len. Weil es zwi­schen ihr und den Eltern nicht funk­tio­niert, zieht sie zur Groß­mut­ter, wo auch der Onkel mit sei­ner Fami­lie lebt. Sie hält sich mit einem Job in einem Call Cen­ter über Was­ser und lernt neben­bei für ihre Abschluss­prü­fun­gen. Auf einem Kon­zert wirft Layla einen Blick auf Aaron, der so ganz anders ist als der Junge, von dem sie schwan­ger ist.

Mit genauem und empa­thi­schem Blick erzählt „Petting Zoo“ davon, wie es sich anfühlt, als Min­der­jäh­rige aus der Bahn gewor­fen zu wer­den.


FÜR IMMER EINS  |  Regie: Maria Sole Tognazzi |  IT 2015

Für immer eins

Alles ist perfekt. Restaurant-Besitzerin Marina, wunderschöner ehemaliger Schauspiel-Star, und die umwerfende Architektin Federica sind ein Traumpaar. Beide stehen erfolgreich mitten im Leben, sind seit fünf Jahren unzertrennlich.. Doch die glatte römische Marmor-Fassade zeigt feine Risse… Federica war verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn. Noch gibt es Momente, in denen es ihr schwerfällt, zu ihrer lesbischen Beziehung zu stehen, was Marinas Stimmung mitunter verhagelt. Als eine ehemalige Flamme Federicas unvermittelt auftaucht, stehen beiden Frauen stürmische Zeiten bevor. „Für immer eins“ ist Italiens erste romantische Komödie, in der zwei Lesben im Mittelpunkt stehen. Federleicht im Ton, brillant in Szene gesetzt und mit zwei Hauptdarstellerinnen, die uns mit “Grande Bellezza“ in ihr leidenschaftliches Leben und Lieben führen.


PARCHIM INTERNATIONAL  |  Regie: Stefan Eberlein|  DE 2015

Parchim International

2007 kauft der chinesische Investor Jonathan Pang einen alten Militärflughafen in Mecklenburg-Vorpommern. In einer kleinen Stadt namens Parchim will er eine internationale Drehscheibe fur Flugfrachtverkehr zwischen China, Europa und Afrika schaffen. Herr Pang hat sich nicht weniger vorgenommen, als die internationalen Warenströme umzulenken und aus Parchim ein neues Zentrum der Globalisierung zu machen. Aber passt seine Idee auch in die norddeutsche Provinz? Die Arbeitslosenquote ist hoch, der Flughafen liegt seit 17 Jahren brach. Ein Container auf Stelzen dient als provisorischer Tower und die Belegschaft spricht kein Englisch. Während Jonathan Pangs deutscher Berater Werner Knan sich weiter und weiter in den Sumpf deutscher Bürokratie verrennt, reist Herr Pang durch die Welt, um andere von seiner Idee zu begeistern.


Heimkinotipp: THE REVENANT | Regie: Alejandro González Iñárritu | USA/HKG/RC/CAN 2015

The Revenant - Der Rückkehrer

Bei einer Expedition tief in der amerikanischen Wildnis wird der legendäre Jäger und Abenteurer Hugh Glass (Leonardo DiCaprio) von einem Bären attackiert und von seinen Jagdbegleitern, die überzeugt sind, dass er dem Tod geweiht ist, zurückgelassen. Allein und dem Tode nah, denkt Glass aber nicht daran, aufzugeben. Durch die Liebe zu seiner Familie und durch seinen übermenschlichen Willen zu überleben, begibt er sich auf eine Odyssee, durch einen unerbittlichen Winter und eine feindliche Wildnis. Er folgt  dem Mann, der ihn betrogen hat: John Fitzgerald (Tom Hardy). Was als Rachefeldzug beginnt, mündet in einem heroischen Abenteuer, in dessen Verlauf Glass allen Herausforderungen trotzt. Angetrieben von der Hoffnung, dass ihm am Ende Erlösung widerfährt.
5 von 5

„The Revenant – Der Rückkehrer“ zieht seinen Meilensteincharakter nicht aus der bahnbrechenden Geschichte. Um einiges komplexer hätte sie dem Gesamtkunstwerk Film vermutlich nur im Wege gestanden. Hier greifen Momente der Angst, des Triumphes, des Schocks, des Staunens und der Sprachlosigkeit ineinander, denn die Macher schaffen etwas, von dem man glaubte, es wäre Geschichte: Sie kreieren Bilder, die man noch nie gesehen hat.

Videoabend: Beyond the Bridge

Kino ist teuer, mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden und wer generell nicht gern unter Leute geht, der muss die Stoßzeiten meiden, um einen Film in Ruhe und ohne Störungen genießen zu können. Wenngleich die Videotheken nach und nach vom Online-Streaming verdrängt werden, geht doch nichts über einen gemütlichen Filmeabend auf dem heimischen Sofa. Obwohl die Auswahl riesig ist und Kinofilme immer schneller nach ihrem Start auch auf DVD und Blu-ray Disc erhältlich sind, lohnt sich sich ab und zu, einen Blick auf den Direct-to-Video-Markt zu werfen. Manchmal finden sich hier nämlich echte Perlen, ebenso sehr wie solche, die sich erst im Nachhinein als Rohrkrepierer erweisen. In meiner neuen Rubrik VIDEOABEND möchte ich Euch jede Woche einen Film vorstellen, der es hierzulande nicht oder nur sehr limitiert ins Kino geschafft hat.

Diese Woche widme ich mich dem deutschen Indie-Horrorfilm „Beyond the Bridge“, der ab der seit dem 21. April 2016 auf DVD und ab dem 21. Mai auch auf Blu-ray im Handel erhältlich ist.

Beyond the Bridge

Marla Singer (Maya Schenk) ist eine hübsche Schweizer Kunststudentin, die nach dem Tod ihrer Eltern in ihr ehemaliges Familienhaus zurückkehrt, um das altehrwürdige Anwesen zu verkaufen. Doch dieses Vorhaben geht nur mäßig voran. Zu sehr schmerzen die Erinnerungen an Marlas schöne Zeit mit ihrer Familie. Ihre Kommilitonen wollen sie mit einer Party auf andere Gedanken bringen. Doch als einer ihrer Kumpels eine unbekannte Droge verteilt, gerät nicht nur das feuchtfröhnliche Vergnügen, sondern Marlas Leben aus den Fugen. Während sie versucht, ihre Abschlussarbeit zu vollenden und wieder mit ihrem Ex-Freund Eric (Thomas Koch) anbandelt, wird sie nach für Nacht von finsteren Visionen heimgesucht. Zunächst glaubt Marla an Spätfolgen ihres unvorsichtigen Drogenkonsums, doch mit der Zeit verdichten sich die Hinweise darauf, dass hier etwa völlig Anderes, etwas Düsteres von statten geht.

Fallendream Pictures bewirbt ihn so: 

Look & Feel sind stark von Horrorvideospielen inspiriert (im Besonderen von der populären „Silent Hill“-Reihe). Die Rückmeldungen von Festivalbesuchern und Testzuschauern zeigen, dass besonders die unerwartete Wendung und das untypische Ende des Films begeistert.

Kritik

Alle fangen einmal klein an. Nicht jeder Filmemacher kann sich ähnlich eines Joel Edgerton („The Gift“) direkt mit seinem ersten Werk behaupten. Es braucht viel Disziplin, Lernfähigkeit und Durchhaltevermögen, um sich in seiner Arbeit nach und nach zu steigern, bis man schließlich zu den ganz Großen gehört. Mangelndes Durchhaltevermögen kann man dem Regisseur Daniel P. Schenk schon einmal nicht vorwerfen; wer sich für seinen ersten Langspielfilm auf die Finanzierung via Kickstarter verlässt, der riskiert nicht nur, dass sein Projekt zum Scheitern verurteilt ist, noch bevor es überhaupt begonnen hat. Nein, derjenige muss sich je nach Beteiligung auch ordentlich in Geduld üben. Schließlich ist nicht (immer) von Heute auf Morgen das nötige Kleingeld über Spenden zusammengesammelt. Im Falle des Gruselthrillers „Beyond the Bridge“ ging mit der Verbreitung über Kickstarter gleichzeitig auch eine aufwändige Marketingkampagne über die sozialen Netzwerke einher. Das sollte helfen. Auch seit der Fertigstellung des Films im Jahr 2015 rühren die Macher kräftig die Werbetrommel. Doch wie berechtigt ist das? Nun, die  (vor allem erzählerischen) Ambitionen sind „Beyond the Bridge“ anzumerken. Doch handwerklich ist nicht nur die vollmundige Ankündigung „inspiriert von ‚Silent Hill'“ eine mutige Übertreibung – nein, „Beyond the Bridge“ erweckt den Eindruck einer Rohfassung, in die sich so viele kleine Fehler eingeschlichen haben, dass das eigentlich im Film innewohnende Potenzial mit Anlauf zunichte gemacht wird.

Wenn Hauptfigur Marla eine SMS mit dem Text „Where’ve You Been?“ erhält und diese im Off als „Where You’ve Been“ vorgelesen wird, dann kann man noch so oft betonen, es hier ja mit einem unabhängig produzierten Low-Budget-Film zu tun zu haben; solche Fehler hinterlassen selbst unter diesen Umständen allenfalls Gelächter beim Zuschauer. Dass „Beyond the Bridge“ trotz seines Daseins als durch und durch deutsch-schweizerische Produktion vollständig auf Englisch gedreht wurde, macht angesichts besserer Vermarktungschancen gerade im Genrebereich Sinn (zuletzt ging Regisseur Simon Verhoeven mit „Unfriend“ genau denselben Weg), doch nicht mit Native-Speakern, sondern der beschränkten Möglichkeiten wegen mit deutschen Schauspielern zu drehen, verpasst der Authentizität der Prämisse einen von vielen Dämpfern. Daher lässt es sich auch nur schwer beurteilen, inwiefern die Sprache das Schauspiel der Darsteller beeinflusst, die sich hier allesamt sichtlich Mühe geben, jedoch nie auch nur im Ansatz den Eindruck erwecken, sich auch tatsächlich mit ihrer Figur zu identifizieren. Unter Zuhilfenahme kruder technischer Mittel (die konsequente Einnahme der aus Computerspielen bekannten Third-Person-Perspektive weiß zu gefallen, die ansonsten äußerst statische, das Geschehen teilweise vollkommen fehlgeleitet einfangende Kamera sowie eine bisweilen kaum verständliche Tonabmischung hingegen nicht), versucht sich Daniel P. Schenk schließlich an einem typischen Mysteryplot mit standardisiertem, das Geschehen einmal auf Links drehendem Schlusstwist und bedient sich auf dem Weg dorthin immerhin einiger netter Gruseleinfälle. Die abschließende Wendung funktioniert trotz emotional ausbleibender Involvierung des Zuschauers dann auch recht ordentlich; ist sie in ihrer Idee doch so vollkommen jenseits jedweder Logik konstruiert, dass sich der Überraschungseffekt nicht leugnen lässt.

BEYOND THE BRIDGE stammt von Daniel P. Schenk, der auch das Skript zum Film geschrieben hat. Unter den Darstellern finden sich Maya Schenk, Thomas Koch, Eleanor Buechler, Carolina Schenk, Jean-Noel Molinier, Margot Gödrös und andere. Bei dem Film handelt es sich um eine deutsch-schweizerische Mystery-Produktion aus dem Jahr 2015. Der Film ist hierzulande ungekürzt auf DVD erhältlich und ab 16 Jahren freigegeben. Die Länge beträgt 108 Minuten.

Fazit

Inhaltlich hat „Beyond the Bridge“ interessante Ansätze. Auch der Versuch, über gewisse inszenatorische Handgriffe Atmosphäre zu erzeugen, scheint hier und da durch. Doch auch wenn Jeder einmal klein anfängt, so weist die Produktion an allen Ecken und Enden so viele technische Mängel auf, dass man sich fragt, wie diese es in den Film geschafft haben, wo sie sich doch mit einem einfachen Handgriff (oder schlicht: bei mehrmaliger Nachkontrolle) hätten beseitigen lassen können. So möchte man Daniel P. Schenk lediglich für die Vision seiner Geschichte auf die Schulter klopfen. Von der Ausführung her ist „Beyond the Bridge“ jedoch weit unterhalb von herkömmlichem Amateur-Niveau anzusiedeln.

Mein Tipp: auf die TV-Ausstrahlung warten!

Verlosung: Legend

Tom Hardy und Tom Hardy spielen die Kray-Brüder, die in den Fünfziger- und Sechzigerjahren den britischen Untergrund regierten. Mit LEGEND erzählt „Payback“-Regisseur Brian Helgeland die Geschichte der Gangster nach, ohne sie zu Helden zu machen. Und genau diese ist  ab dem 12. Mai endlich auch fürs Heimkino erhältlich. In Kooperation mit STUDIOCANAL HOME ENTERTAINMENT verlose ich zweimal die Blu-ray Disc in der exklusiven, super-stylischen Steelbook-Edition. Was Ihr tun müsst, um einen der Preise abzustauben, erfahrt Ihr weiter unten in diesem Posting.

Reggie Kray (Tom Hardy) hat die Unterwelt im Londoner East End fest im Griff. Gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Ron (ebenfalls Tom Hardy), den er kürzlich aus der Psychiatrie holen konnte, erpressen die beiden Schutzgelder, schmieden Allianzen und zwingen jeden ihrer Gegner in die Knie. Schnell florieren die Geschäfte; Politiker und Prominente gehen in den Clubs der Krays ein und aus. Obendrein findet Reggie in Francis (Emily Browning) die Liebe seines Lebens. Doch als er für sechs Monate im Gefängnis einsitzt, treibt Ron die Bars und das eigene Casino in den Ruin. Und während Ron immer mehr außer Kontrolle gerät, sieht Francis bald nur noch einen Ausweg, um ihrem Leben als vernachlässigte Ehefrau zu entfliehen. Das Imperium der Kray-Zwillinge droht zu zerbrechen und Reggie setzt alles daran, um ihren Niedergang abzuwenden.

In „Legend“ beeindruckt vor allem Tom Hardy in einer faszinierenden Doppelrolle. Ansonsten bleibt der Film als launiges Ganovenstück weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Das ist der Authentizität nur zuträglich, hat jedoch Auswirkungen auf das Amüsement innerhalb des Seherlebnisses und lässt den Film schlussendlich auf durchschnittlichem Niveau zurück.

Legend

Ihr wollt Euch „Legend“ auf keinen Fall entgehen lassen? Dann müsst Ihr nichts weiter tun, als den zu dieser Verlosung gehörenden Facebook-Beitrag zu kommentieren, zu teilen oder zu liken. Da sich Wessels-Filmkritik.com immer über neue Follower freut, ist diese Verlosung ausschließlich für meine Facebook-Freunde und Twitter-Follower bestimmt. Einfach Fan werden – schon habt Ihr die Chance auf einen Gewinn!

Nach Teilnahmeschluss am 22. Mai 2016 um 23:59 Uhr wähle ich via Zufallsverfahren den Gewinner oder die Gewinnerin aus und schreibe ihn oder sie über eine Privatnachricht an, damit Ihr den Preis so schnell wie möglich erhaltet. Nach Abschluss der Verlosung werden alle personenbezogenen Daten gelöscht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

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