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Das startet am 7. April 2016

Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von WESSELS‘ WEEKLY, meiner wöchentlichen Vorschau auf die anstehenden Filmstarts. Heute geht’s um den Startdonnerstag des 7. April, dessen größter Start das „Snow White“-Sequel „The Huntsman & The Ice Queen“ ist. Genaueres zu diesem Film darf ich Euch leider erst ab Montag verraten, doch so viel sei vorweg genommen: Ihr werdet genau so überrascht sein, wie ich es war! Selbiges gilt übrigens auch für die Beziehungskomödie „How To Be Single“, die sich vorab als handelsübliche RomCom ankündigte und doch unerwartet ehrlich auf das Beziehungsleben der heutigen Generation blickt. Dagegen fällt das Lesben-Biopic „Freeheld“ leider ein wenig ab. 

Wenn Ihr mehr zu den einzelnen Filmen wissen wollt, klickt einfach auf’s Plakat und entdeckt dort entweder die Kritik oder den dazugehörigen Trailer. Bei Produktionen, die ich vorab nicht sichten konnte, liefere ich Euch auch diesmal wieder eine Zusammenfassung der Handlung. Und wer lieber daheim bleibt, für den habe ich natürlich auch einen hübschen Heimkinotipp parat. Ich wünsche Euch viel Freude mit dieser neuen Ausgabe und natürlich viel Spaß im Kino!

HOW TO BE SINGLE | Regie: Christian Ditter | USA 2016

How To Be Single

Wie soll man sich als Single verhalten? Man kann es richtig machen, man kann es falsch machen … und man kann es wie Alice (Dakota Johnson). Und Robin (Rebel Wilson). Lucy (Alison Brie). Meg (Leslie Mann). Tom (Anders Holm). David (Damon Wayans Jr.). In New York City gibt es Tausende einsamer Herzen, die sich nach dem richtigen Partner sehnen – für die große Liebe, für eine Nacht oder irgendwas dazwischen. Was all diese Unverheirateten zwischen den anzüglichen SMS und One-Night-Stands gemeinsam haben: In einer Welt, die von ständig wechselnden Definitionen des Begriffs Liebe geprägt ist, müssen sie lernen, wie man sich als Single verhält. Noch nie hat der Beischlaf in der Stadt, die niemals schläft, derart viel Spaß gemacht. 4 von 5

Ein abwechslungsreicher Cast, eine bodenständige Message und ein visueller Augenschmaus: „How To Be Single“ ist eine überraschend realistische Auseinandersetzung mit dem Leben als Single in der „Generation Beziehungsunfähig“.


THE HUNTSMAN & THE ICE QUEEN | Regie: Cedric Nicolas-Troyan | USA 2016

The Huntsman & The Ice Queen

Lange bevor die böse Königin Ravenna durch das Schwert von Snow White in die ewige Verdammnis geschickt wurde, herrscht sie gemeinsam mit ihrer Schwester, Ice Queen Freya, über das Königreich. Durch einen bitteren Verrat kehrt sie dem Land den Rücken, um in einem winterlichen Palast ein Heer kampfbereiter Huntsman um sich zu scharen. Darunter befinden sich auch Eric und die Kriegerin Sara, die der Ice Queen treu ergeben sind. Als sie ihre Gefühle für einander entdecken, brechen sie damit das höchste Gesetz in Freyas Königreich: Du darfst dich nicht verlieben! Als Bestrafung werden beide von der Ice Queen verstoßen. Jahre später wird Ravenna von Snow White in den Magischen Spiegel verbannt. Freya schickt ihre Huntsmen los, um diesen in ihren Besitz zu bringen und ihre Schwester zu retten.
4 von 5

„The Huntsman & The Ice Queen“ gehört immer noch in die Kategorie „Style over Substance“-Kino, doch im Gegensatz zum Vorgänger präsentiert sich das zweite Abenteuer aus dem Huntsman-Universum als kurzweiliges, sich mitunter nicht immer ganz ernst nehmendes Vergnügen. Im Finale kann der Film dann sogar noch dramaturgisch punkten, wenn die Ereignisse eine ebenso überraschende wie tragische Wendung nehmen.


FREEHELD: JEDE LIEBE IST GLEICH  |  Regie: Peter Sollett |  USA 2015

Freeheld: Jede Liebe ist gleich

Laurel Hester lebt seit über 20 Jahren für ihren Job als Polizeikommissarin, ein Privatleben findet bei ihr nicht statt. Dies ändert sich schlagartig, als sie die junge Mechanikerin Stacie Andree kennenlernt. Die beiden verlieben sich aller Unterschiede zum Trotz ineinander und bauen sich eine gemeinsame Zukunft auf. Dazu gehören das eigene Haus mit Garten und Hund und schließlich sogar die eingetragene Lebenspartnerschaft. Doch ihr Glück währt nicht lang. Laurel erhält die erschütternde Diagnose, dass sie an Lungenkrebs im Endstadium erkrankt ist und ihr nicht mehr viel Zeit bleibt. Ihr letzter Wunsch ist, dass Stacie in ihrem Haus wohnen bleiben kann. Das kann sie aber nur, wenn ihr Laurels Pensionsansprüche übertragen werden, doch die zuständigen Behörden lehnen ihr Gesuch wiederholt ab. 3 von 5

„Freeheld: Jede Liebe ist gleich“ brilliert mit großartigen Darstellern und einer wichtigen Message, doch das Drehbuch erweist sich als derart voll, dass auch die ausgewogene Balance zwischen Komik und Tragik nicht dafür sorgen kann, dass am Ende der Eindruck entsteht, dass hier jede Station dieses traurigen Schicksals angemessen gewürdigt wurde.


 EIN MANN NAMENS OVE | Regie: Hannes Holm | SWE 2015

Ein Mann namens Ove

So einen kennt jeder! Diese Sorte des schlecht gelaunten, grantigen in die Jahre gekommenen Nachbarn, der jeden Morgen seine Kontrollrunde in der Reihenhaussiedlung macht, Falschparker aufschreibt, Fahrräder an ihren Platz räumt und Mülltonnen auf korrekte Mülltrennung überprüft. Genau so einer ist Ove. Dabei will er eigentlich Schluss mit allem machen. Nachdem er vor einigen Wochen seine geliebte Frau verloren hat, versucht er nun immer wieder, sich auf diverse Arten das Leben zu nehmen. Erfolglos – irgendetwas kommt einfach jedes Mal dazwischen. Auch beim neuesten Versuch wird Ove gestört. Und zwar als die neuen Nachbarn mittendrin seinen Briefkasten über den Haufen fahren. Von diesem Augenblick an steht Oves Leben auf dem Kopf. Denn hinter der grimmigen Fassade verbirgt sich eigentlich ein großes Herz.


UNTER DEM SAND |  Regie: Martin Zandvliet |  DK/DE 2015

Unter dem Sand

Mai 1945. Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende, nicht jedoch für ein knappes Dutzend junger Soldaten aus Deutschland. Kurz zuvor waren sie für Hitlers letztes Aufgebot eingezogen worden, den Volkssturm. Sie sind noch fast Kinder, doch nun Kriegsgefangene in Dänemark und für ein Himmelfahrtskommando eingeteilt: die Säuberung eines Nordseestrandes von 45.000 Nazi-Tretminen. Weder ausgebildet noch ausgerüstet und völlig ohne technische Hilfsgeräte müssen sie sich Stück für Stück durch den Sand quälen. Wo die nächste Mine liegt, wo diese explodieren wird, ist ungewiss. Es beginnt eine schier unlösbare Aufgabe, jeder Schritt im Sand könnte der letzte sein. Das Einzige, was ihren Lebenswillen erhält, ist die Hoffnung auf Freiheit. Diese hat ihnen ihr dänischer Kommandant Carl versprochen. Doch dann passiert ein schreckliches Unglück.


DIE BAUMHAUSKÖNIGE  |  Regie: Margien Rogaar  |  NED 2014

Die Baumhauskönige

Die Sommerferien stehen vor der Tür. Ziggy und Bas sind beste Freunde und haben sich etwas ganz Großes vorgenommen: Bevor sie nach den Ferien auf unterschiedliche Schulen gehen, wollen sie noch ein letztes Mal am großartigen Abenteuercamp teilnehmen. Ziel ist es, den höchsten Turm aus altem Holz, Paletten und Türen zu bauen. Sie sind die amtierenden Meister, haben ihre Konkurrenz bisher immer leicht abhängen können. Kein Wunder also, dass sie auch in diesem Jahr wieder auf den begehrten Titel der Baumhauskönige hoffen. Doch dann läuft im Camp alles anders als geplant. Bas fängt an mit den coolen Jungs der Cola-Gang rumzuhängen und Ziggy muss unerwartet mit seinem kleinen Bruder in eine Mannschaft. Ihr gemeinsamer Traum verwandelt sich schnell in eine ungeahnte Rivalität. Droht ihre Freundschaft daran zu zerbrechen?


MEMORIES ON STONE  |  Regie: Shawkat Amin Korki|  IRQ 2014
Memories on Stone

Die beiden Jugendfreunde Hussein und Alan beschließen, einen Film über die Anfal-Operationen zu drehen, den Genozid des irakischen Regimes gegen die kurdische Bevölkerung im Nordirak. So dramatisch sein Thema, so friedlich will der Film sein. Nur ist das Filmemachen im Nachkriegskurdistan kein einfaches Spiel, und die schwierigste Aufgabe scheint das Finden der weiblichen Hauptdarstellerin zu werden. Bis Sinur auftaucht: jung, schön, liebenswürdig und vom Projekt vollkommen begeistert. Sinur wäre mit Begeisterung dabei, sie kann aber nicht alleine entscheiden: ihr Cousin Hiwar und sein Vater, Onkel Hamid, haben das Schicksal der jungen Frau in der Hand. Das Spiel darum, ob und wie Sinur mitspielen kann in dem geplanten Film, bietet uns Einblick in die Gesellschaft und ihr Funktionieren.


EIN LETZTER TANGO  |  Regie: German Kral |  ARG/DE 2015

Ein letzter Tango

German Krals Dokumentarfilm „Ein letzter Tango“ ist eine emotional berührende und visuell beeindruckende Liebeserklärung an den Tango, die Leidenschaft und das Leben. Vor allem aber ist es die Liebesgeschichte der beiden berühmtesten Tangotänzer der Geschichte: María Nieves (78) und Juan Carlos Copes. Nahezu ein halbes Jahrhundert haben sie miteinander getanzt, sich geliebt, gehasst, getrennt und wieder vereint. Kein anderer Mann tanzte wie Juan, keine andere Frau wie María. Bis er sie eines Tages für eine 25 Jahre jüngere Frau für immer verlässt… Erst heute, fast am Ende ihres Lebens, sind María und Juan bereit ihre Geschichte zu erzählen: von ihrer Liebe, ihrem Hass und ihrer Leidenschaft. Ein einprägsames Filmerlebnis der ganz besonderen Art, produziert von Wim Wenders.


GESTRANDET  | Regie: Lisei Caspers |  DE 2016

Gestrandet

Das Jahr 2014 beginnt für die Bewohner von Strackholt mit einer ungewöhnlichen Nachricht: Eine kleine Gruppe Flüchtlinge ist in dem 1500-Seelen-Dorf „gestrandet“. 20 km von Aurich sollen die Neuankömmlinge den Ausgang ihres Asylverfahrens abwarten. Helmut, ein pensionierter Schuldirektor und Christiane, eine Journalistin nehmen sich der fünf Männer an. Mit Deutschunterricht, Ämtergängen und selbstgebackenem Kuchen versuchen Sie, Ihnen den Neuanfang in der fremden Umgebung zu erleichtern. Die Flüchtlinge nehmen das Hilfsangebot mit großem Elan an. Doch mit jedem Tag treten neue Konflikte auf. „Gestrandet“ schildert nicht nur die Nöte der Asylbewerber und die Sorgen der ehrenamtlichen Betreuer, sondern zeigt auch, wie beide Seiten voneinander lernen und profitieren können.


Heimkinotipp: IM HERZEN DER SEE | Regie: Ron Howard | USA 2015

Im Herzen der See

Der aufstrebende Schriftsteller Herman Melville erfährt von dem greisen Thomas Nickerson, einem ehemaligen Seefahrer, von einem seiner größten Abenteuer: Im Winter 1820 sticht er gemeinsam mit einer Handvoll Walfängern in See. Die Besatzung der Essex soll unter der Leitung des ersten Offiziers Owen Chase und des unerfahrenen Kapitäns George Pollard für die Beschaffung von sogenanntem Walöl sorgen und macht Jagd auf die gigantischen Meeressäuger. Eines Tages kommt es zu einem Angriff, dessen Wucht sämtliches Vorstellungsvermögen der Seeleute übersteigt: Ein gigantischer Wal entwickelt bei seiner Attacke einen menschenähnlichen Drang nach Vergeltung. Es kommt zu einem qualvollen Überlebenskampf der verbliebenen Besatzung, der die verzweifelten Seemänner dazu bringt, Unvorstellbares zu tun. 4 von 5

„Im Herzen der See“ ist ein spannendes, nicht immer ganz feinfühliges Seefahrerdrama mit einem stark aufspielenden Cast und einer bombastischen Optik. Dass Ron Howard zudem auch die Brutalität des Walfangs so unbequem wie möglich in Szene setzt, versteht sich ebenfalls als Pluspunkt: Nach diesen Bildern kommt niemand mehr auf die Idee, die Jagd auf die Meeressäuger gut zu heißen.

Die Rebellen von Panem – Bloggerspecial

Die „Die Tribute von Panem“-Reihe verabschiedet sich mit MOCKINGJAY, TEIL 2 auf hohem Niveau aus dem zeitgenössischen Jugendabenteuerkino und liefert den Beweis dafür ab, dass jenes sich spätestens mit diesem Film auch endlich den Respekt der Erwachsenen verdient hat. Das hier ist gewiss kein Teenie-Kitsch. Es ist die nachdrückliche Verteidigung des Standpunktes, dass es im Krieg keinen Platz für Helden gibt. Zum Heimkinostart des Films am 21. März sowie dem Release der Complete Collection am 24. März stelle ich gemeinsam mit einer Handvoll Filmblogs und in Kooperation mit STUDIOCANAL Home Entertainment meinen Lieblingshelden aus dem Film vor und gebe Euch die Gelegenheit, eines von fünf Filmpaketen abzustauben. Mehr dazu weiter unten.

Natalie Dormer

Meine Wahl des liebsten Charakters unter den Rebellen von Panem fällt auf Cressida, gespielt von Natalie Dormer („The Forest“). Cressida taucht erstmals in „Die Tribute von Panem – Mockingjay, Teil 1“ auf und fungiert als Regisseurin, die an der Seite von Katnis Everdeen den Auftrag hat, Propagandaspots für das Kapitol zu drehen. Cressida erweist sich vor der Kamera stets als tough und zeigt sich von dem Leid in den armen Distrikten sowie dem Großteil der Kriegsszenarien unbeeindruckt. Gleichwohl weiß sie, die Gefühlsausbrüche von Katniss und ihren Freunden so in Szene zu setzen, dass sie auf den Propagandaspots möglichst emotional beeindruckend wirken. Gerade diese nüchterne Betrachtungsweise macht Cressida zu einem in den Wirren des Krieges die Übersicht behaltenen Charakter. Darüber hinaus ist sie als Regisseurin schlicht und ergreifend die beste Kraft in Panem.

Nachdem sie zum Gesicht der Rebellion erklärt wurde, führt Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) die einzelnen Distrikte von Panem in den Kampf gegen das tyrannische System. Überwacht werden sie dabei von Alma Coin (Julianne Moore), der Präsidenten von Distrikt 12), die wenig Vertrauen in den Spottölpel besitzt und offenbar ihre ganz eigenen Pläne für das Ende von Präsident Snows (Donald Sutherland) Diktatur hegt. Gemeinsam mit einer Handvoll junger Rebellen, darunter Gale (Liam Hemsworth), der frisch vermählte Finnick (Sam Claflin) und das Filmteam aus Cressida (Natalie Dormer), Castor (Wes Chatham) und Pollux (Elden Henson) begeben sich Katniss und Peeta auf einen gefährlichen Weg in Richtung Kapitol. Präsident Snow hat die Distrikte mit diversen Sprengfallen versehen, die aus dem Aufstand der Rebellen eine ganz neue Dimension der Hungerspiele machen. Kann es nach diesen schwierigen Zeiten überhaupt eine friedliche Zukunft für Katniss und Peeta geben?

 

Die Tribute von Panem

Ihr seid Fans von „Die Tribute von Panem“? Dann habt Ihr im Rahmen dieses Bloggerspecials die einmalige Gelegenheit, eines von fünf Fanpaketen, bestehend aus einem Brettspiel, einem Postkarten-, und Posterset sowie edlen Brischen. Schickt dafür eine Mail an panemrebellen@pureonline.de und verratet uns, welcher Euer liebster Panemrebell ist.

Einsendeschluss ist der 1. April 2016

MJ2_Rebellenposterset

Die weiteren teilnehmenden Blogs sind:

 

 

Das startet am 24. März 2016

Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von WESSELS‘ WEEKLY, meiner wöchentlichen Vorschau auf die anstehenden Filmstarts. Heute geht’s um den Startdonnerstag des 24 März, der ganz klar von dem Mega-Blockbuster „Batman vs. Superman – Dawn of Justice“ dominiert wird. Dagegen anzutreten traut sich unter den größeren Produktionen lediglich die Familienkomödie „My Big Fat Greek Wedding 2“. Dafür bietet das Arthouse-Kino einige sehr interessante Filme, die es sich näher zu betrachten lohnt. 

Wenn Ihr mehr zu den einzelnen Filmen wissen wollt, klickt einfach auf’s Plakat und entdeckt dort entweder die Kritik oder den dazugehörigen Trailer. Bei Produktionen, die ich vorab nicht sichten konnte, liefere ich Euch auch diesmal wieder eine Zusammenfassung der Handlung. Und wer lieber daheim bleibt, für den habe ich natürlich auch einen hübschen Heimkinotipp parat. Ich wünsche Euch viel Freude mit dieser neuen Ausgabe und natürlich viel Spaß im Kino!

MY BIG FAT GREEK WEDDING 2 | Regie: Kirk Jones | USA 2016

My Big Fat Greek Wedding 2

Es ist bereits einige Jahre her, seit die smarte Griechin Toula ihren Mann, den Nicht-Griechen Ian, geheiratet hat. Die gemeinsame Tochter Paris macht das Glück des Paares komplett. Doch mit Paris‘ nahendem High-School-Abschluss könnte eine entscheidende Wende in das Leben der Familie eintreten. Die Teenagerin spielt mit dem Gedanken, die Stadt zu verlassen, um aufs College zu gehen. Und damit nicht genug: In den Augen von Paris‘ unzähligen Verwandten braucht die hübsche Schülerin dringend einen Freund und bekommt einen potenziellen Heiratsanwärter nach dem anderen vorgestellt. Aber nicht nur in Toulas vier Wänden herrscht Stress, auch ihre Eltern stehen einander auf Kriegsfuß. Durch Zufall findet Großmutter Maria heraus, dass sie und ihr Mann Gus gar nicht miteinander verheiratet sind. Eine Hochzeit muss her und alle Nerven liegen blank. 3 von 5

Die Geschichte in „My Big Fat Greek Wedding 2“ gewinnt mit Sicherheit keinen Originalitätsbonus, doch durch die Liebe zu den Figuren und der genauen Beobachtungsgabe eines amerikanisch-griechischen Familienalltags ist Regisseur Kirk Jones ein ebenso warmherziger wie inhaltlich glaubhafter Nachfolger des Kultfilms von 2002 gelungen, der es so aussehen lässt, als wären Teil eins und zwei in einem Rutsch gedreht worden.


BATMAN V. SUPERMAN: DAWN OF JUSTICE | Regie: Zack Snyder | USA 2016

Batman v. Superman: Dawn of Justice

Bruce Wayne alias Batman (Ben Affleck), jener überragende Streiter für Recht und Ordnung in Gotham City fürchtet, dass die Aktionen eines gottähnlichen Superhelden namens Superman (Henry Cavill) außer Kontrolle geraten könnten, wenn er nicht ständig beaufsichtigt wird. Deshalb legt er sich jetzt mit dem meistverehrten modernen Retter in Metropolis an, während die Welt darüber streitet, welche Art Helden sie eigentlich braucht. Und da Batman und Superman nun einander bekämpfen, taucht unversehens eine neue Bedrohung auf, durch die die Menschheit in brisante Gefahren von ungeahnten Ausmaßen gerät. 2 von 5

„Batman v Superman: Dawn of Justice“ scheitert mit einem unkoordinierten Skript, lieblosen Figuren, furchtbaren Computereffekten und mutlosen Twists auf nahezu allen Ebenen. Als einzige Pluspunkte erweisen sich Jesse Eisenberg als Lex Luthor sowie die Musik von Hans Zimmer und Junkie XL.


ROCK THE KASBAH | Regie: Barry Levinson | USA 2016

Rock the Kasbah

Rock-Manager Richie Lanz (Bill Murray) hat schon bessere Tage gesehen. Eine Afghanistan-Tournee mit seiner neusten Entdeckung Ronnie (Zooey Deschanel) soll ihn jetzt endlich wieder nach vorne bringen. Doch kaum sind die beiden im chaotischen Kabul eingetroffen, steht Richie plötzlich ohne seine Sängerin, Geld und Papiere da. Mit tatkräftiger Unterstützung des Söldners Bombay-Brian (Bruce Willis), der verführerischen Hure Merci (Kate Hudson) und zwei windigen Waffenhändlern (Scott Caan, Danny McBride) lässt sich Richie wohl oder übel auf ein riskantes Geschäft ein, um Geld für seine Rückreise aufzutreiben. Dabei entdeckt er im tiefsten afghanischen Hinterland eine junge Einheimische mit phänomenaler Stimme. Richie weiß nun,  was zu tun ist: Er muss dieses Mädchen zum Star machen!


MEIN EIN, MEIN ALLES  |  Regie: Maïwenn |  FR 2015

Mein Ein, Mein Alles

Nach einem schweren Skiunfall wird Tony (Emmanuelle Bercot) in ein Reha-Zentrum gebracht. Dort muss die junge Frau nicht nur mühsam das Gehen neu erlernen, sondern auch ihr inneres Gleichgewicht wiederfinden. Zeit, um auf ihre turbulente Beziehung mit Georgio (Vincent Cassel) zurückzublicken: Warum haben sie sich geliebt? Wer ist dieser Mann, dem sie so verfallen war? Und wie konnte sie es zulassen, sich dieser erstickenden, zerstörerischen Leidenschaft auszuliefern? Vor Tony liegt ein langer Heilungsprozess, aber auch eine Chance, die Stücke ihrer zerbrochenen Persönlichkeit neu zusammenzusetzen und am Ende wieder frei zu sein…

Nach „Poliezei“ präsentiert Regisseurin Maïwenn erneut einen Film, der unter die Haut geht: Die Geschichte einer Frau, die nach einer verhängnisvollen Beziehung zu sich selbst zurück findet.


WE LOVE TO DANCE  |  Regie: Tammy Davis |  NZL 2015

We Love To Dance

Tu (Tia Maipi) träumt von einer Karriere als professioneller Hip-Hop-Tänzer. Als ihn die K-Crew – eine der besten Tanz-Crews des Landes – probeweise aufnimmt, scheint er seinem großen Ziel ein Stück näher zu kommen. Doch dann verliebt sich Tu in Sasha (Kherington Payne), die Freundin von K-Crews Anführer Kane. Dieser merkt bald, dass zwischen den beiden nicht nur beim Tanzen eine besondere Verbindung zu bestehen scheint. Als ein wichtiges Turnier näher rückt, an dem Tu eigentlich mit seiner alten Crew teilnehmen wollte, muss er eine schwere Entscheidung treffen – und seinen eigenen Weg zum Erfolg finden.

Die Tanzromanze „We Love To Dance“ von Regisseur Tammy Davis stammt aus Neuseeland und wir hierzulande lediglich in limitierter Auflage in den Kinos zu sehen sein.


SEX & CRIME  |  Regie: Paul Florian Müller |  D 2016

Sex & Crime

Valentin (Wotan Wilke Möhring) erhält einen alarmierenden Anruf von seinem besten Freund Theo (Fabian Busch), dem er spontan für eine Nacht mit Kellnerin Mörli (Claudia Eisinger) sein gerade bezogenes, eigentlich viel zu teures Haus überlassen hat. Zwischen Theo – Bestsellerautor, Schachspieler und gesundheitlich nicht ganz fit – und dessen Frau Katja (Pheline Roggan) kriselt es seit Längerem. Da kommt Ablenkung durch Mörli wie gerufen – meint Valentin. So weit, so praktisch. Doch als Valentin an seinem Haus eintrifft, ist alles dunkel, Theo verstört, jemand tot und natürlich nichts so, wie es aussieht…

Mit „Sex & Crime“ inszeniert Drehbuchautpr Paul Florian Müller sein Langfilmdebüt: Eine blutige Beziehungskomödie mit schrägen Charakteren und unerwarteten Wendungen!


SCHELLEN URSLI  |  Regie: Xavier Koller |  CH 2015
Schellen-Ursli

Spätsommer im idyllischen schweizerischen Unterengadin: Ursli hilft seinen Eltern bei der harten Arbeit auf der Alp. Ihn verbindet eine tiefe Freundschaft zu der gleichaltrigen Sereina, die mit ihren Eltern ebenfalls im nahe gelegenen Maiensäss übersommert. Als bei der Alpabfahrt ein Teil der Ernte verloren geht, muss sich Urslis  Familie beim wohlhabenden Ladenbesitzer des Dorfes verschulden. Für Ursli bricht eine Welt zusammen, denn er soll sein Zicklein Zila dem reichen Krämersohn Roman abgeben. Als er für den traditionellen Chalandamarz-Umzug auch noch nur die kleinste Glocke erhält und von den anderen Kindern als „Schellen-Ursli“ verspottet wird, stürzt er sich in ein kühnes Abenteuer, um die große Glocke aus dem eisigen Maiensäss zu holen. Basierend auf dem gleichnamigen Bilderbuch von Selina Chönz und Alois Carigiet


SILENT HEART – MEIN LEBEN GEHÖRT MIR  |  Regie: Bille August |  DK 2014

Silent Heart - Mein Leben gehört mir

Esther (Ghita Nørby) und ihr Mann Poul (Morten Grunwald), beide um die 70, laden ihre Familie in ihr Haus auf dem Land ein, um gemeinsam das Wochenende zu verbringen. Esther leidet unter einer unheilbaren Krankheit und will selbstbestimmt sterben. Die Schwestern Heidi (Paprika Steen) und Sanne (Danica Curcic) haben den Wunsch ihrer kranken Mutter akzeptiert, im Verlauf des Wochenendes können sie jedoch immer schlechter mit ihrer Entscheidung umgehen. Verdrängte Konflikte brechen auf, doch nach anfänglichem Zwist verläuft der erste gemeinsame Abend in einem liebevollen und vorsichtigen Miteinander. Später gesteht Sanne, dass sie die Entscheidung ihrer Mutter nur scheinbar akzeptiert hat und plant, einen Krankenwagen zu rufen, sobald ihre Mutter den tödlichen Tablettencocktail genommen hat.


Heimkinotipp: ICH UND EARL UND DAS MÄDCHEN  | Regie: Alfonso Gomez-Rejon |  USA 2015

Ich und Earl und das Mädchen

Greg (Thomas Mann) will sein letztes Schuljahr möglichst unauffällig durchziehen. Sogar Freundschaften meidet er, nur um das soziale Minenfeld, genannt Teenagerzeit, einigermaßen unbeschadet zu überstehen. Er geht sogar so weit, seinen besten Freund Earl (RJ Cyler), mit dem er Kurzfilmparodien von Filmklassikern dreht, als Arbeitskollegen vorzustellen. Bis Gregs Mutter (Connie Britton) darauf besteht, dass er Zeit mit Rachel (Olivia Cooke) verbringt – einem Mädchen aus seiner Klasse, bei dem Krebs diagnostiziert wurde – und er feststellen muss, wie wertvoll echte Freundschaft sein kann. Gemeinsam mit Earl macht Greg das, was er am besten kann und beginnt, einen Film für Rachel zu drehen…
4 von 5

Alejandro Gomez-Rejon inszeniert seine Tragikomödie „Ich und Earl und das Mädchen“ als freigeistig-unangepasste Coming-of-Age-Story, die mit verschrobenen Charakteren und einer visuell verspielten Inszenierung überzeugt. Durch die konsequente, bisweilen ein wenig zu bemühte Weigerung vor Stereotypen und Klischees bleibt in Ansätzen jedoch auch die Authentizität auf der Strecke.

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