Obendrüber da schneit es

Vor drei Jahren lief im ZDF der herzergreifende Weihnachtsfilm OBENDRÜBER DA SCHNEIT ES. Schon damals konnte ich vor Lob kaum an mich halten. Pünktlich zum Fest möchte ich mich der Tragikomödie, für dessen Gelingen die Band Coldplay eine nicht unwichtige Rolle spielt, noch einmal annehmen. Immerhin ist der Film mittlerweile auch auf DVD fürs Heimkino erhältlich und unbedingt einen Blick wert.

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Weihnachtsspecial: Die schönsten Filme zum Fest

Es weihnachtet sehr, an diesem 13. Dezember 2015. Immerhin sind es ja auch nur noch 9 Tage bis Heiligabend. In einem Wust an Kinostarts im bisherigen Monat ist diese Tatsache allerdings ein wenig untergegangen. Doch angesichts der Suchanfragen auf dieser Seite, die sich aktuell verstärkt auf weihnachtliche Themen beziehen, möchte ich an dieser Stelle jene Filme und Fernsehprojekte vorstellen, die ich jedes Jahr pünktlich zum Fest in den DVD- beziehungsweise Blu-ray-Player schmeiße und ohne die bei mir in der Adventszeit einfach gar nichts geht. Ich wünsche Euch damit nicht nur bereits ein paar besinnliche Tage, sondern auch die Entdeckung des einen oder anderen Geheimtipps. Lasst es mich gern über die Kommentarfunktion, bei Twitter oder Facebook wissen, wie Ihr zu dieser Auswahl steht und mit welchen Filmen Ihr in die Weihnachtszeit startet. Übrigens: Wer seinen Weihnachtsfilm in diesem Jahr unbedingt im Kino sehen muss, der kann 2015 zwischen ALLE JAHRE WIEDER – WEIHNACHTEN MIT DEN COOPERS, 4 KÖNIGE, DIE HIGHLIGEN DREI KÖNIGE und KRAMPUS wählen. Merry Christmas! Read more

Carol

In dieser Woche heimste Todd Haynes Liebesdrama CAROL fünf Golden-Globe-Nominierungen ein und unterstrich damit das Dasein seines Dramas als einer der größten Award-Favoriten der Saison. Doch die Geschichte um die Liebe zweier Frauen in einer Zeit, in der sie nicht sein durfte, ist nur auf dem Papier so sensibel wie es die Prämisse verspricht. Die Inszenierung lässt jedoch keinen Raum für subtile Emotionen und kaut dem Zuschauer vor, was er zu fühlen hat. Mehr dazu in meiner Kritik.Carol Read more

Verlosung: The Vatican Tapes

Der Macher von “Crank” packt das Kruzifix aus und liefert mit THE VATICAN TAPES einen reichlich absonderlichen Film ab. Mit seinem ekstatischen Schlussakkord schafft es Regisseur Mark Neveldine nämlich fast, den leidlich kreativen Aufbau des Exorzismusfilms vollständig vergessen zu machen. Vom Kinoticketkauf habe ich zum Start der Veröffentlichung abgeraten und stattdessen auf den DVD- und Blu-ray-Release verwiesen. Da ist es ja fast meine Pflicht, beides jetzt für lau unter die Leute zu schmeißen. In Kooperation mit Universum Film Home Entertainment verlost Wessels-Filmkritik.com passend zum Heimkinostart am 3. Dezember einmal die DVD und einmal die Blu-ray Disc. Passend dazu lege ich beidem das Original-Kinoplakat bei.

Von einer Sekunde auf die andere ist Angela (Olivia Taylor Dudley) nicht mehr die unschuldige, junge Frau, die sie früher einmal war. Nach einem von ihr selbst verschuldeten Autounfall spielen nicht nur die Tiere in ihrer Gegenwart verrückt, Angela wird zusehends apathischer und reagiert aggressiv auf ihr persönliches Umfeld. Mit dem Verdacht auf eine Nervenkrankheit bringen ihr Freund Pete (John Patrick Amedori) und ihr Vater sie ins Krankenhaus, wo sie ihren handelnden Arzt schwer verletzt und von hier aus direkt in eine Psychiatrie eingeliefert wird. Dort beginnt sie, mit purer Gedankenkraft, Menschen zu töten. Die Ahnungen der Umstehenden verdichten sich zu der Erkenntnis, dass hier böse Mächte am Werk sind. Ein der Teufelsaustreibung mächtiger Priester (Michael Peña) muss also her, der in Angela seine Meisterin gefunden zu haben scheint. Um ihr das Böse auszutreiben, erfordert es Unterstützung aus dem Vatikan, doch als diese schließlich eintrifft, ist es schon fast zu spät…

Auf der einen Seite möchte man Regisseur Mark Neveldine für seinen Mut zur Ekstase beglückwünschen, zumal er sich mit seiner kreativen und aufgrund seines eingeführten Epi- und Prologs durchaus für eine Serie einladenden Idee, den Film so enden zu lassen, wie er es tut, auf die Schulter klopfen darf. Er geht ein Risiko ein, das man in gewisser Weise auch belohnen möchte. Doch dann denkt man genauer über die eigentliche Idee nach und muss feststellen, dass diese trotz aller Innovation nicht mehr ist, als eine ziemlich dämliche Spielerei. So wird „The Vatican Tapes“ zu einem waschechten Guilty Pleasure – und zu einem Film, dem man letzten Endes kaum böse sein kann.

Ihr wollt Euch THE VATICAN TAPES  genau deshalb nicht entgehen lassen? Dann müsst Ihr nichts weiter tun, als den zur Verlosung gehörenden Facebook-Beitrag zu kommentieren, zu teilen oder zu liken. Btw: Wessels-Filmkritik.com freut sich immer über neue Follower!

Nach Teilnahmeschluss am 20. Dezember 2015 um 23:59 Uhr wählte ich via Zufallsverfahren den Gewinner oder die Gewinnerin aus und schreibe ihn/sie über eine Privatnachricht an, damit Ihr den Preis so schnell wie möglich erhaltet. Eure Adresse wird einzig zur Abwicklung des Gewinnspiels verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Nach Abschluss der Verlosung werden alle personenbezogenen Daten gelöscht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Jedem Teilnehmer ist die Teilnahme nur einmal pro Teilnahmeweg gestattet. Viel Glück!

Dark Places: Gefährliche Erinnerung

Mit „Gone Girl – Das perfekte Opfer“ gelang der Romanautorin nicht nur ein Weltbestseller, sondern auch die Grundlage für den gleichnamigen, herausragenden Thriller von David Fincher, der im vergangenen Jahr zum Kassenschlager wurde. Nun kommt mit DARK PLACES: GEFÄHRLICHE ERINNERUNG der zweite, auf einem Roman von Flynn basierende Film in die Kinos und erweist sich als ambivalentes Unterfangen. Meine Kritik lest Ihr hier.Dark Places - Gefährliche Erinnerung Read more

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