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Filmgedacht, Folge 24: Fällt er oder fällt er nicht?

Herzlich willkommen bei FILMGEDACHT. Filmgedacht: So wie „nachgedacht“. Nur mit Film! In diesem Podcast aus dem FredCarpet-Universum sprechen Filmkritikerin Antje Wessels und ihr Kollege Sidney Schering ab sofort wöchentlich über – wenig überraschend – Filme. Doch anstatt sich über „Flop oder Top“ zu streiten, versuchen die beiden bei FILMGEDACHT, auf kurzweilige Weise Irrtümer aus dem Weg zu schaffen, filmpositiv zu denken und Sinn zu ergrübeln.

Diese Woche neu: Fällt er oder fällt er nicht, der Inception-Kreisel?
Und gibt es dringendere Fragen?

Der Kreis schließt sich: Das Filmgedacht-Jahr begann mit Christopher Nolan, und es wird mit Christopher Nolan enden! Kurz und knackig gehen Antje und Sidney der Frage nach, was am Ende von „Inception“ passiert und welche Hinweise man beachten muss.

Inception (UK/USA 2010) | Regie: Christopher Nolan | mit Leonardo DiCaprio und Joseph Gordon-Levitt 

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Neue Marvel-Filme und -Serien 2022 – Die große MCU-Übersicht

Nachdem das Marvel Cinematic Universe sich 2020 pandemiebedingt eine kleine Auszeit nahm, konnte es mit Phase 4 im Januar 2021 dann doch endlich losgehen. Insgesamt vier Filme sowie fünf Serien bei Disney+ brachten die vergangenen zwölf Monate hervor. Das heißt jedoch nicht, dass Marvel nicht auch für 2022 Einiges im Köcher hat. Auch im kommenden Jahr können sich die Fans auf einige neue Filme und Serien freuen.

Doctor Strange in the Multiverse of Madness (Kinostart 6. Mai 2022)

Nachdem Doctor Strange an der Seite der Avengers die Welt gerettet hat und zuletzt auch Spider-Man unter die Arme griff, ist es an der Zeit für sein zweites Soloabenteuer. In diesem gibt es nicht nur ein Wiedersehen mit Figuren wie Wong (Benedict Wong), Christine Palmer (Rachel McAdams) und Karl Mordo (Chiwetel Ejiofor), auch Wanda Maximoff aka Scarlet Witch (Elizabeth Olsen) ist mit von der Partie. Spannend ist zudem auch die Besetzung des Regiepostens. So holte sich Marvel mit Sam Raimi quasi einen Altmeister der Comicverfilmungen an Bord. Raimi inszenierte die erste Spider-Man-Trilogie mit Tobey Maguire in der Hauptrolle und ist zudem durch Filme wie Tanz der Teufel oder Die fantastische Welt von Oz bekannt.

Thor: Love and Thunder (Kinostart 8. Juli 2022)

Nach dem Abschied von Chris Evans und Robert Downey Jr. ist Chris Hemsworth der dienstälteste Avenger, der immer noch im Marvel-Universum aktiv ist. In „Thor: Love and Thunder“ erlebt der titelgebende Donnergott sein mittlerweile viertes Soloabenteuer. Inszeniert wird dieses erneut von Regisseur Taika Waititi, der der „Thor“-Reihe bereits mit „Thor: Tag der Entscheidung“ neues Leben einhauchte. Neben Chris Hemsworth als Thor kehrt in „Love and Thunder“ auch Natalie Portman als Jane Foster zurück. Portman, die im Vorgängerfilm ausgesetzt hatte, wird nun erstmals selbst in ein Superheldenkostüm schlüpfen und als Mighty Thor an der Seite des Odinson kämpfen.

Black Panther: Wakanda Forever (Kinostart 11. November 2022)

Trotz des tragischen Todes von Darsteller Chadwick Boseman im Sommer 2020 setzt Marvel die Geschichte um das fiktionale Königreich Wakanda fort. Dieses soll im zweiten Teil nun auch stärker in den Mittelpunkt rücken, da die Verantwortlichen eine Neubesetzung der Figur Black Panther ausschlossen. Abgesehen von Boseman sind entsprechend alle wichtigen Personen aus dem Vorgänger wieder mit dabei. So können sich die Fans auf erneute Auftritte von Letitia Wright, Danai Gurira, Lupita Nyong’o, Angela Bassett, Winston Duke und Martin Freeman freuen. Darüber hinaus ist das Debüt von Dominique Thorne bestätigt. Die Darstellerin spielt die neue Heldin Riri Williams aka Ironheart, die auch ihre eigene Marvel-Serie bei Disney+ bekommen wird. Auch hinter den Kulissen setzt Marvel auf vertrautes Personal. Wie beim Vorgänger übernimmt Ryan Coogler die Regie und hat auch selbst das Drehbuch geschrieben.

Neben den erfolgreichen Kinofilmen hat Marvel im Jahr 2021 auch Serien als weiteres Standbein des MCU etabliert. Für die Serienprojekte ist der kostenpflichtige Streaming-Dienst Disney+ die entsprechende Anlaufstelle. Wer das Abo erst einmal ausprobieren möchte, sollte nach günstigen Angeboten Ausschau halten. So kann man den Streaming-Dienst 30 Tage lang kostenlos testen mit dem Disney+ Probemonat oder auch andere Angebote helfen dabei, einiges an Geld zu sparen. Vor allem Marvel-Fans kommen auf ihre Kosten, gibt es doch nicht nur die Marvel-Serien exklusiv zu sehen, auch die Kinofilme sind in der Regel bereits zwei Monate nach dem Kinostart bei Disney+ verfügbar. Read more

Filmgedacht, Folge 20: Willkommen im Encanto der Familie Madrigal!

Herzlich willkommen bei FILMGEDACHT. Filmgedacht: So wie „nachgedacht“. Nur mit Film! In diesem Podcast aus dem FredCarpet-Universum sprechen Filmkritikerin Antje Wessels und ihr Kollege Sidney Schering ab sofort wöchentlich über – wenig überraschend – Filme. Doch anstatt sich über „Flop oder Top“ zu streiten, versuchen die beiden bei FILMGEDACHT, auf kurzweilige Weise Irrtümer aus dem Weg zu schaffen, filmpositiv zu denken und Sinn zu ergrübeln.

Diese Woche neu: Willkommen im Encanto der Familie Madrigal!
Live aus Kolumbien herbeigefunkt: Ein Interview-Podcast!

Im Kino verzaubert das neue Disney-Animations-Musical ENCANTO die Familien. Und was macht Filmgedacht? Dieser Podcast probiert zum Monatsbeginn etwas Neues: Antje Wessels und Sidney Schering mischen die bisherige Formel ihres Podcast auf und vereinen Interview mit Kritik. Disney-Fan Sidney macht einen auf Reporter, bringt seiner Kollegin brandheiße Clips von einem Interview-Termin mit – und zusammen ordnen sie ein, was sie von den Talenten gelernt haben, die uns in ein kunterbuntes Kolumbien voller unterschiedlicher Tonqualitäten entführen.

Encanto (USA 2021) | Regie: Jared Bush, Byron Howard | mit den Stimmen von Stephanie Beatriz und Mauro Castillo

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Filmgedacht, Folge 19: Die branchenüblichen Regeln werden alle befolgt

Herzlich willkommen bei FILMGEDACHT. Filmgedacht: So wie „nachgedacht“. Nur mit Film! In diesem Podcast aus dem FredCarpet-Universum sprechen Filmkritikerin Antje Wessels und ihr Kollege Sidney Schering ab sofort wöchentlich über – wenig überraschend – Filme. Doch anstatt sich über „Flop oder Top“ zu streiten, versuchen die beiden bei FILMGEDACHT, auf kurzweilige Weise Irrtümer aus dem Weg zu schaffen, filmpositiv zu denken und Sinn zu ergrübeln.

Diese Woche neu: Die branchenüblichen Regeln werden alle befolgt
oder: Wenn es in Jude Laws Nest moralisch wird

Eine gleichermaßen aufgedonnerte wie galant gekleidete Jessica Chastain verspricht mit verhängnisvollem Unterton, dass alle branchenüblichen Regeln befolgt werden, während Oscar Isaac gutmütig und doch ignorant dreinblickt? Wir müssen uns in A MOST VIOLENT YEAR befinden! Carrie Coon nimmt genervt einen Zug an ihrer Zigarette, während Jude Law charmant Lügen in den Raum sülzt? Wir sind wohl in THE NEST gelandet!

Was J.C. Chandors eisig-spannendes Drama von 2014 und Sean Durkins im Horrorgewand gekleideten Gefühls-Thriller über ein Familiendrama eint? Genau das diskutieren Antje Wessels und Sidney Schering in einer Podcast-Folge, in der auch Kant, Pablo Larraín und zwei Wixxer angeschnitten werden. Alltag halt bei Filmgedacht!

The Nest – Alles zu haben ist nie genug (UK/CAN 2020) | Regie: Sean Durkin | mit Jude Law und Carrie Coon
A Most Violent Year (USA/ARE 2014) | Regie: J.C. Chandor | mit Oscar Isaac, Jessica Chastain und David Oyelowo

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29. Juli 2021: Die deutschen Kinostarts

Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von WESSELS‘ WEEKLY. Diese Woche geht es um den 29. Juli 2021, der wie kaum ein anderer aufzeigen könnte, dass nicht nur die Zeiten des Lockdowns (zumindest vorerst), sondern auch die Fußball-Europameisterschaft vorbei ist. Die Masse an Neustarts spricht für sich. Und neben einem Indie-Geheimtipp wie „The Green Knight“ gibt’s in den kommenden Tagen nun eben auch großbudgetiertes Blockbusterkino à la „Jungle Cruise“ zu sehen; Neben dem neuen Guy Ritchie, dem neuen M. Night Shyamalan und – natürlich – „Ostwind 5“. Ihr habt also die Qual der Wahl!

Wenn Ihr mehr zu den einzelnen Filmen wissen wollt, klickt einfach auf’s Plakat und entdeckt dort entweder die Kritik oder den dazugehörigen Trailer. Bei Produktionen, die ich vorab nicht sichten konnte, liefere ich Euch auch diesmal wieder eine Zusammenfassung der Handlung. Und wer lieber daheim bleibt, für den habe ich natürlich auch einen hübschen Heimkinotipp parat. Ich wünsche Euch viel Freude mit dieser neuen Ausgabe und natürlich viel Spaß im Kino!

THE GREEN KNIGHT | Regie: David Lowery | IE/CAN/USA/UK 2021

Wir befinden uns am Hofe des legendären König Artus (Sean Harris). Es ist Winter. Der junge Sir Gawain (Dev Patel), Neffe von König Artus, begibt sich am Weihnachtsabend auf den Weg nach Schloss Camelot, um an den Feierlichkeiten teilzuhaben. Doch diese nehmen ein jähes Ende, als plötzlich eine bedrohliche Gestalt hoch zu Ross den Thronsaal betritt. Ein gigantischer Grüner Ritter (Ralph Ineson) erweist dem König zunächst höflich seine Ehrerbietung, bevor er ihm ein schauriges Spiel vorschlägt: wer von seinen Rittern den Mut aufbringe, der dürfe an Ort und Stelle einen Schlag gegen ihn führen. Die einzige Bedingung: sollte er diesen überleben, dann müsse sich der tapfere Kämpfer genau ein Jahr später in der Grünen Kapelle einfinden, wo der Grüne Ritter seinerseits den Schlag erwidern dürfe. Sir Gawain ergreift die Gelegenheit und nimmt leichten Mutes die Herausforderung an. Ein Fehler…

David Lowerys allegorische Mittelaltersaga „The Green Knight“ ist nicht nur eine Veranschaulichung dessen, wie Lars von Trier einen Film wie „King Arthur“ bebildert hätte. Er ist darüber hinaus eine bissig-süffisante Abrechnung mit den Begriffen Ehre und Männlichkeit. Eben nicht im Gewand eines trockenen Aufklärungsfilms, sondern als mit Motiven des Horrorkinos angereichertes Fantasyspektakel, dem Dev Patel zu einer immensen Traurigkeit verhilft.


GENERATION BEZIEHUNGSUNFÄHIG | Regie: Helena Hufnagel | DE 2021

Tim (Frederick Lau) ist der Autor eines recht erfolgreichen Buches über das Leben zwischen Mann und Frau. Im Privatleben sieht es bei ihm allerdings alles andere als rosig aus. Denn wie die meisten Singles seiner Generation hat er ein „Problem“: Er ist angeblich beziehungsunfähig. Doch diesen Status benutzt er nur zur Rechtfertigung seines zwanglosen Lebensstils. Nach Dates meldet er sich nicht mehr und swipt lieber zur nächsten Frau, die hoffentlich auch so wie auf ihrem Profilfoto aussieht. Doch als er sich in sein weibliches Spiegelbild Ghost (Luise Heyer) verliebt, befindet er sich auf einmal auf der anderen Seite der Dating-Hölle, denn Ghost geht die Dating-Sache genauso locker an wie Tim, dabei könnte ausgerechnet der sich langsam mehr vorstellen. Und während Tim noch glaubt, er stelle sich mit seinen Annäherungsversuchen extrem smart an, ist er schon längst von ihr geghostet worden. Denn Ghost hat leider so gar keine Lust auf einen romantischen Tim. 

Auf den ersten Blick passt vieles in „Generation Beziehungsunfähig“ nicht zusammen, doch interessanterweise ist das einer der großen Reizpunkte dieses ambitionierten Filmprojekts. Wenn Helena Hufnagels fantastische Beobachtungsgabe und intime Erzählweise auf großgedachtes, deutsches Mainstreamkino prallen, muss eine Seite zwangsläufig Abstriche machen. Gott sei Dank hat sich Hufnagel klar durchgesetzt und profitiert obendrein von zwei hervorragenden Hauptdarsteller:innen.


OLD | Regie: M. Night Shyamalan | DE 2021

Eigentlich sollte es ein paradiesischer Familienurlaub werden. Doch als das Elternpaar Guy und Prisca (Gael García Bernal, Vicky Krieps) mit seinen beiden Kindern Trent und Maddox sich auf Empfehlung des Hoteldirektors an einem einsamen Strand erholen will, geraten sie in den Bann eines schockierenden Phänomens: Sie werden rasend schnell alt. In wenigen Minuten altern sie mehrere Jahre. Und mit ihnen auch die zahlreichen anderen Besucherinnen und Besucher dieses abgeschiedenen Ortes. Während sich innerhalb der Gruppe langsam, aber sicher der Wahnsinn breit macht, bis es niemand mehr wagt, dem Anderen zu vertrauen, versuchen ein paar von ihnen dem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Dazu müssen sie erst einmal herausfinden, weshalb gerade sie ausgewählt wurden. Zufall? Schicksal? Mit der Zeit erkennen die Gefangenen Gemeinsamkeiten in ihrer Lebensgeschichte. Doch der Ursprung all dessen ist viel schockierender, als sie ahnen könnten…

Der neue Shyamalan ist eine echte Herausforderung. Twist ja, aber mit einem völlig anderen Zweck als gewohnt. Ein Film, der straight und kompromisslos, aber auch zurückhaltend sein Ziel verfolgt – und im Kern doch ziemlich traurig ist. Herr-der-Fliegen-Vibes und einige ansehnliche Bodyhorror-Spitzen gibt’s on top.


CENSOR | Regie: Prano Bailey-Bond  | UK 2021

Das Jahr 1985 in Großbritannien: Konservative Stimmen sind in Hysterie. Denn laut ihnen verdirbt eine neue Welle der mitunter direkt auf Video erscheinenden, ultrabrutalen (Billig-)Horrorfilme die Gesellschaft. Daher wird die Belegschaft des British Board Of Classification (BBFC) dazu angehalten, neu eingereichte Filme besonders streng zu beäugen und selbst für die höchste Altersfreigabe großzügige Zensurschnitte zu fordern. Für Enid Baines (Niamh Algar) ist das ein Leichtes: Sie schaut selbst die härtesten Filme gelangweilt runter und notiert sich dabei weitreichend Passagen, die sie als amoralisch und abscheulich einstuft und daher zensieren lässt. Doch als ihre Eltern ein noch nicht überkommenes Traum wachrütteln, indem sie Enid an das spurlose Verschwinden ihrer Schwester erinnern, gerät Enids Leben ins Schlingern. In den Horrorfilmen, die sie sichten muss, erkennt sie immer mehr von ihrem Leben wieder. Und ihr Leben erinnert sie immer mehr an Horrorfilme.


OSTWIND – DER GROSSE ORKAN | Regie: Lea Schmidbauer  | DE 2021

Ein heftiger Sommersturm treibt eine reisende Pferde-Zirkus-Show nach Kaltenbach. Ari (Luna Paiano), die sich mittlerweile gut auf dem Gestüt eingelebt hat, wird von der faszinierenden Welt des Kunstreitens magisch angezogen. Auch der Zirkusbetreiber Yiri (Gedeon Burkhard) erkennt das große Talent des wilden, ungezähmten Mädchens, hat allerdings ein Geheimnis. Den vierbeinigen Stars seiner Show geht es hinter den Kulissen alles andere als gut. Gemeinsam mit dem Zirkusjungen Carlo (Matteo Miska) und Ostwinds Hilfe will sie einem alten Showpferd helfen. Doch als der fanatische Zirkusdirektor  ihren waghalsigen Plan enttarnt, gerät Ostwind in Gefahr. Im letzten Moment kehrt Mika (Hanna Binke) aus Kanada zurück, denn nur mit vereinten Kräften kann es Mika und Ari gelingen, ihren geliebten Ostwind zu retten…

Die mittlerweile fünf Filme umfassende „Ostwind“-Reihe geht auf einem soliden Niveau zu Ende. Insbesondere der Tierschutzaspekt nimmt in dem Familienabenteuer einen angemessenen Raum ein und sensibilisiert schon die aller Kleinsten für das Thema artgerechte Tierhaltung. Doch auch der Abenteueraspekt kommt hier nicht zu kurz. Lediglich die Schauspielleistungen bleiben wie schon im vorherigen Teil bisweilen holprig.

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