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Die Oscar-Verleihung 2014: Prognose Teil 2

Der Countdown läuft weiter. Im zweiten Teil meiner Oscar-Prognose widme ich mich unter anderem den Drehbuchkategorien. Zum ersten Teil meiner Vorausicht geht es übrigens hier: *klick*

Bestes Originaldrehbuch

Spike Jonzes Drehbuch zu „Her“ soll zu den besten gehören, die je das Licht Hollywoods erblickten. Auf Storyebene kann „American Hustle“ ihm niemals das Wasser reichen. „Blue Jasmine“ besticht durch vortrefflich geschliffene Dialoge und hochinteressante Figuren, könnte damit also ordentliche Chancen auf den Award haben. Für das auf einem Interview mit der Hauptfigur basierende Drehbuch zu „Dallas Buyers Club“ brauchten die Drehbuchautoren Craig Borton und Melisa Wallack ganze 20 Jahre. Auch kein schlechter Grund, dafür ausgezeichnet zu werden…

Bestes adaptiertes Drehbuch

Schlussendlich gebührt jedem Nominierten in dieser Kategorie ein Award. In „12 Years a Slave“ schafft es John Ridley, das niedergeschriebene Grauen einer Biographie ansprechend zu visualisieren. „Before Midnight“ gehört als Abschluss einer von Kritikern geliebten Trilogie-Romanze gewürdigt. „Captain Phillips“ schildert nüchtern und ohne Effekthascherei eine tragische Katastrophe. „Philomena“ erzählt eine rührselige Geschichte ohne Tränendrüsendruck und „The Wolf of Wall Street“ verpackt einen vielseitigen Biographie-Brocken in ein Drehbuch, das schlussendlich „nur“ drei Stunden dauert. Allesamt Oscar-verdächtige Leistungen.

 

Bester Animationsfilm

Disney schuf ein Meisterwerk – die anderen Animationsschmieden sind halt noch nicht so weit…

 

 

Bester fremdsprachiger Film

Auch wenn mein persönlicher Favorit nach wie vor „Die Jagd“ ist, stehen die Chancen extrem gut, dass der Oscar für den besten fremdsprachigen Film in diesem Jahr an „La Grande Bellezza“ geht. Nachdem der Film bereits auf sämtlichen europäischen Filmfestivals abräumte, gewann er vor wenigen Wochen auch den Golden Globe.

 

Bester animierter Kurzfilm

Der Disney-Kurzfilm, der in diesem Jahr vor „Die Eiskönigin“ lief. Vielleicht hatte das ja Auswirkungen auf die Entscheidung der Academy!?

 

Bester Kurzfilm

Der Titel klingt nett.

Bestes Szenenbild

Beim Besten Szenenbild kommt es in diesem Fall darauf an, von welchem Stil sich die Academy am meisten beeindrucken lässt. „12 Years a Slave“ besticht durch rohe Kulissen, die Schönheit und Brutalität zu gleichen Teilen vereinen. „American Hustle“ fängt ein authentisch-verführerisches Seventiesfeeling ein, „Gravity“ betört durch die Weiten des Weltraums und „Der große Gatsby“ berauscht durch Opulenz und Bombast. Lediglich „Her“ wirkt da ein wenig fehl am Platz.

 

In den nächsten Tagen widme ich mich den weiteren Kategorien…

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