Schlagwort-Archiv: Interview

Auf ein Wort mit Jack Black und Kate Hudson

Zum Kinostart des neuen Animationsabenteuers rund um den Martial-Arts kämpfenden Pandabären Po, KUNG FU PANDA 3, habe ich die beiden Synchronsprecher Jack Black und Kate Hudson in Berlin zum Interview getroffen. Mit mir sprachen die beiden darüber, wie wertvoll Familienfilme in der heutigen Zeit sind, ob die Produktion ein Statement in Sachen Patchwork sein könnte und Jack Black erklärt seine Liebe zu Andy Serkis. Viel Spaß!

Kung Fu Panda 3

Nach der überraschenden Rückkehr von Pos (Hape Kerkeling) verloren geglaubtem Vater macht sich das wiedervereinte Duo auf den Weg in ein geheimes Panda-Paradies, wo sie jede Menge lustige neue Pandas kennenlernen. Der Spaß hat jedoch ein Ende, als der übermächtige Bösewicht Kai in China einen Kung Fu Meister nach dem anderen bezwingt und Po vor eine schier unlösbare Aufgabe stellt: Er muss aus einem Dorf voller lebenslustiger, schwerfälliger Pandas ultimative Kung Fu Panda-Kämpfer machen!

Besonders für die kleineren Zuschauer ist „Kung Fu Panda 3“ mit seiner knallig-bunten Action eine gelungene Fortsetzung der bisherigen Abenteuer um den schwarz-weißen Bären, der in der asiatischen Kampfkunst seine Berufung gefunden hat. Doch wer mit dem immens erfolgreichen Franchise bisher schon nichts anfangen konnte, dem macht es auch der dritte Teil schwer, diese Einstellung zu ändern.

Die Interviews seht Ihr hier:

Vielen Dank ans Team für das sympathische Gespräch!

Auf ein Wort mit Martina Gedeck

Zum Kinostart von Hans Steinbichlers Verfilmung des weltberühmten Romans DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK am 3. März habe ich Hauptdarstellerin Martina Gedeck in Berlin zum Interview getroffen. Mit mir sprach die aus Filmen wie „Das Leben der Anderen“ oder zuletzt „Ich bin dann mal weg“ bekannte Schauspielerin über ihre schwierige Rolle der Edith, über den Einfluss des Stoffes auf das Privatleben und das große Talent, das ihre junge Schauspielkollegin Lea van Acken mitbringt.

Das Tagebuch der Anne Frank

Nach der Emigration aus Frankfurt am Main ist Amsterdam die neue Heimat der Familie Frank geworden. Anne (Lea van Acken), ihr Vater Otto (Ulrich Noethen), Mutter Edith (Martina Gedeck) und Schwester Margot (Stella Kunkat) versuchen hier, wieder ein ganz normales Leben zu führen – bis die Deutschen die Niederlande besetzen und sich auch in Amsterdam die Situation für Juden von Tag zu Tag dramatisch verschlechtert. Als Margot einen Aufruf zur Deportation ins Arbeitslager erhält, beschließt Otto Frank, mit der Familie unterzutauchen. Mit Hilfe seiner Sekretärin Miep Gies (Gerti Drassl) und anderen Mitarbeitern hat er hierfür schon seit Wochen das Hinterhaus seines Firmensitzes in der Prinsengracht 263 als Versteck vorbereitet. Etwas mehr als 50m² sind von nun an das Zuhause der Familie Frank und, kurze Zeit später, auch der Unterschlupf von Hans (André Jung), Petronella (Margarita Broich) und Peter van Daan (Leonard Carow) sowie Albert Dussel (Arthur Klemt). Die acht Hinterhausbewohner leben in ständiger Angst – nachts fliegen Bomber über die Häuser Amsterdams, tagsüber fürchten sie, entdeckt zu werden und dürfen sich kaum bewegen. Ihre einzige Verbindung zur Außenwelt sind das Radio, Miep Gies und die anderen Helfer. Und dennoch finden sie auch im Hinterhaus zu einem Alltag: Es wird gelacht, geweint, gestritten und sich versöhnt. Anne Frank, die Jüngste unter ihnen, entdeckt neugierig, was es bedeutet, erwachsen zu werden. In ihrem Tagebuch, das sie zum 13. Geburtstag von ihrem Vater geschenkt bekommt, hält sie ihre Gedanken, Träume, Ängste und Sehnsüchte fest. Eindringlich und analytisch kommentiert und dokumentiert sie Erlebnisse und Ereignisse ihrer Zeit.

„Das Tagebuch der Anne Frank“ ist eine solide Verfilmung des Stoffes mit einem interessanten Fokus, der nicht immer ganz zu Ende gedacht wirkt, jedoch mit einer Szene beendet wird, die umso länger nachhallt.

Die Interviews seht Ihr hier:

Vielen Dank ans Team für das sympathische Gespräch!

Auf ein Wort mit Daniel Brühl

Zum Kinostart von Florian Gallenbergers auf wahren Ereignissen beruhendem Thrillerdrama COLONIA DIGNIDAD – ES GIBT KEIN ZURÜCK am 18. Februar habe ich Hauptdarsteller Daniel Brühl in Berlin zum Interview getroffen. Der Schauspieler, der zuletzt in Filmen wie „Im Rausch der Sterne“ und „Rush“ zu sehen war, verriet mir, woher die Faszination für Sekten kommt, wie es war, mit Emma Watson zu drehen und was das Besondere an Produktionen ist, in denen viele Nationen vor der Kamera vereint sind.

Colonia Dignidad

Chile, 11. September 1973. Hunderttausende protestieren auf den Straßen Santiagos gegen General Pinochet, der sich gegen den Präsidenten Salvador Allende an die Macht putscht. Unter den Demonstranten sind auch Lena (Emma Watson), die als Stewardess am Tag zuvor in Chile gelandet ist, und ihr Freund Daniel (Daniel Brühl), der als Fotograf in Santiago lebt. Unzählige werden in den Wirren des Aufruhrs vom Geheimdienst verhaftet, so auch Daniel und Lena. Daniel wird noch in der Nacht an einen unbekannten Ort verschleppt. Nach dem ersten Schock versucht Lena herauszufinden, was mit Daniel passiert ist. Doch die Mitstreiter seiner Studentengruppe tauchen unter und auch die Deutsche Botschaft verweigert ihr jede Hilfe. Bei Amnesty International hört sie das erste Mal von der berüchtigten Colonia Dignidad, einer abgeschotteten deutschen Sekte im Süden Chiles, die enge Verbindungen zum Geheimdienst unterhält: es geht das Gerücht um, dass auf dem Gelände der Colonia Gefangene gefoltert werden – und Daniel vermutlich dort gefangen gehalten wird. Völlig auf sich allein gestellt, entschließt sich Lena, der mysteriösen Sekte beizutreten und so Daniel wiederzufinden. Doch schon bald erkennt sie, in welch aussichtslose Situation sie geraten ist, denn noch nie ist jemandem die Flucht aus der Colonia gelungen…

„Colonia Dignidad“ ist das vielschichtige Portrait eines Ereignisses, das angereichert von fiktiven Elementen nichts von seinem Schrecken einbüßt. Wenngleich Michael Nyqvist als quälender Tyrann den Rest des Casts an die Wand spielt, beeindrucken auch Daniel Brühl und Emma Watson, die diesem beklemmenden Thrillerdrama ein authentisches Gesicht geben.

Das Interview seht Ihr hier:

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Auf ein Wort mit M. Night Shyamalan

Zum Heimkinostart des im vergangenen Jahr erfreulicherweise erfolgreichen Found-Footage-Horrorfilm THE VISIT am 4. Februar habe ich den ebenso zurückhaltenden wie freundlichen Regisseur M. Night Shyamalan in München zum Interview getroffen. Der Filmemacher von Projekten wie „The Sixth Sense“, „Unbreakable“ und „Signs“ sprach mit mir darüber, wie es ist, mit Kindern zu drehen, weshalb er sich für den modernen Wackelkameralook entschieden hat und in welchem Verhältnis er heutzutage zu Kritikern steht.

The Visit

Dieser Familienbesuch bei den Großeltern wird zum Psycho-Trip. Dabei hat die alleinerziehende Mutter (Kathryn Hahn) für ihre Kinder nur die besten Absichten, als sie den einwöchigen Urlaub bei Oma und Opa in Pennsylvania plant. Auf der abgelegenen Farm kommen Bruder (Ed Oxenbould) und Schwester (Olivia DeJonge) schnell dahinter, dass die alten Leute ein verstörendes Geheimnis haben. Doch was verbirgt sich hinter der Regel, dass Zimmer nach 21.30 Uhr nicht mehr verlassen zu dürfen? Das Unheil nimmt seinen Lauf und die Chancen, Nachhause zurückzukehren, werden immer geringer…

M. Night Shyamalans Found-Footage-Schocker ist nicht bloß irgendein Genrefilm. Er ist im Kern ein herrlich ehrlicher Blick auf die Gewohnheiten, Spleens und übersteigerten Egos unfairer Kritiker, mit denen der von der Presse bisweilen gescholtene Filmemacher endlich auf angemessene Art und Weise abrechnet.

 

Das Interview seht Ihr hier:

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Auf ein Wort mit der „Bibi & Tina“-Crew

Zum Kinostart des knallbunten Reiterhof-Abenteuers BIBI & TINA: MÄDCHEN GEGEN JUNGS habe ich Regisseur Detlev Buck, die beiden Hauptdarstellerinnen Lina Larissa Strahl und Lisa-Marie Koroll sowie Louis Held und Y-Titty-Mitglied Phil Laude in Berlin zum Interview getroffen. Mit mir sprach die sympathische Crew vom Gefühl, das sich einstellt, wenn man bereits zum dritten Mal gemeinsam ans Filmset kommt, über Charly Hübner, Pferde und über die drei Fragezeichen.

Bibi & Tina: Mädchen gegen Jungs

Sommerzeit – Campingzeit! Tina (Lisa-Marie Koroll) freut sich schon auf das Zeltlager, das in Falkenstein stattfinden soll. Umso besser, dass sie auch ihre Freundin Bibi (Lina Larissa Strahl) dafür begeistern kann. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler der internationalen Partnerschule aus der Hauptstadt nehmen teil. Als Höhepunkt ist eine Geocaching-Challenge geplant – eine moderne Schatzsuche, bei der Jungs und Mädchen gegeneinander antreten. Um zu gewinnen, ist dem ehrgeizigen Urs (Phil Laude) jeder schmutzige Trick recht.

Mit „Bibi & Tina: Mädchen gegen Jungs“ gelingt dem Regisseur ein weiterer, sehenswerter Beitrag zu einem Filmfranchise, das vielmehr ist als die bloße Übertragung einer Kinderhörspielreihe auf die große Leinwand. Schmissige Popnummern, exzentrische Figuren, mutige Gags, aber auch kleine Schönheitsfehler machen dieses knallbunte Geocaching-Abenteuer zu einem zielgruppenübergreifenden Spaß mit viel, viel Meta-Überbau.

 

Das Interview seht Ihr hier:

Vielen Dank ans Team für die sympathischen Gespräche!

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