Kategorie-Archiv: Im Gespräch mit…

Im Gespräch mit Oliver Rohrbeck

Zum Kinostart der der 3D-Animationskomödie ICH – EINFACH UNVERBESSERLICH 3 haben wir Synchronsprecher Oliver Rohrbeck in Berlin zum ausgiebigen Interview getroffen. Mit uns sprach er über seine Doppelrolle im Film, die Synchronbranche in Deutschland und ob es einen Unterschied zwischen der Synchronisation in Realfilmen und Animationsfilmen gibt. 

Mittlerweile führt Gru (deutsche Stimme: Oliver Rohrbeck) ein beschauliches Leben mit seiner Freundin Lucy (deutsche Stimme: Martina Hill), den drei Adoptivtöchtern Margo, Edith und Agnes und nicht zu vergessen, den berühmt-berüchtigten Minions. Doch als ihm bei einem Einsatz der gesuchte Bösewicht durch die Lappen geht, drohen ernste Konsequenzen. Gru und Lucy drohen, ihren Job zu verlieren. Sogar die Mädchen beginnen, sich um die Zukunft ihre Familie zu sogen. Doch unverhoffte Rettung naht, als es Gru eines Tages mit seinem bisher unbekannten Zwillingsbruder Dru (ebenfalls Oliver Rohrbeck) zu tun bekommt. Blöd nur, dass der nicht nur besser aussieht und mehr Haare hat, sondern auch um einiges erfolgreicher ist als Gru. Die beiden Zwillingsbrüder könnten unterschiedlicher nicht sein, doch als der Superschurke Balthazar Bratt (deutsche Stimme: Joko Winterscheidt) mit Vokuhila, großen Schulterpolstern und einem teuflischen Plan auftaucht, müssen Gru und Dru sich zusammen raufen. Denn mit diesem Balthazar hat Gru noch eine Rechnung offen…

Unser Urteil: „Ich – Einfach unverbesserlich 3“ hat neben einer gewohnt starken Optik wieder einmal alles, was ein kurzweilig-amüsantes Kinoerlebnis ausmacht. Kultige Minions, einen exzentrischen Bösewicht, eine liebevolle Familiengeschichte und die drei süßesten Adoptivkinder der Animationsfilmgeschichte. Da sind kleine Längen schnell vergessen.

Vielen Dank für das sympathische Gespräch!

Im Gespräch mit den Jungs und Mädels von „Plan B“

Zum Kinostart der saucoolen Martial-Arts-Komödie PLAN B – SCHEIß AUF PLAN A haben wir die schon international tätige Stunt- und Schauspielcrew rund um Can Aydin, Phong Giang, Cha-Lee Yoon, Eugene Boateng und Julia Dietze in Berlin zum spektakulären Stunt-Interview getroffen. Mit uns sprach das Team über den Mut, einen deutschen Genrefilm zu realisieren, die Rolle der Frau im (Action-)Film und die Leidenschaft, die mit einem solchen Projekt einhergeht. 

Can (Can Aydin), Phong (Phong Giang), Cha (Cha-Lee Yoon) und U-Gin (Eugene Boateng) sind beste Freunde und zugleich die erfolglosesten Actionstar-Wannabes diesseits von Hollywood. Doch als ihnen überraschend ein Casting-Angebot ins Haus flattert, bietet sich eine aller letzte Chance, endlich zu zeigen, was sie wirklich draufhaben. Dumm nur, dass U-Gin die Adresse vertauscht. So landen die Jungs nicht im erhofften Casting, sondern eindeutig im falschen Film – denn unerwartet kommen sie einer Truppe knallharter Gangster in die Quere, die sich Phong als Geisel schnappen und die anderen auf eine mörderische Mission schicken. Im Tausch gegen Phongs Leben sollen sie den Geheimsafe des gefürchteten Gangsterbosses Gabriel (Henry Meyer) ausfindig machen. In einem Wettlauf gegen die Zeit kämpfensich die Jungs von einem Fettnäpfchen ins nächste quer durch Berlin und müssen bald erkennen, dass sie im Zentrum einer Unterweltverschwörung gelandet sind, aus der es so leicht keinen Ausweg gibt. Es sei denn, man hat so ultracoole Moves drauf, wie diese vier Jungs…

Unser Urteil: „Plan B – Scheiß auf Plan A“ ist eine gelungene Hommage an das Actionkino der Achtziger- und Neunzigerjahre und funktioniert ganz klar über den „Passion over Substance“-Faktor. Die Leidenschaft der Darsteller tröstet über holprige Dialoge und eine zähe Dramaturgie hinweg. Dafür gibt’s fantastische Stunts, fiese Bösewichte und eine eineinhalbstündige Berlin-Hommage zu bestaunen.

Vielen Dank für das sympathische Gespräch!

Im Gespräch mit Luke Mockridge

Zum Kinostart des kunterbunten Animationsabenteuers THE LEGO BATMAN MOVIE haben wir Synchronsprecher und YouTube-Star Gronkh in Berlin zum Interview getroffen. Mit Mitarbeiterin Maike Voß sprach der Stand-Up-Comedian und Late-Night-Show-Host über seine Vorbereitungen auf die Rolle des Robin, über das „LEGO Movie“-Franchise an sich und darüber, von welcher Filmreihe er sich als nächstes eine LEGO-Variante wünscht – und wen er darin spielen würde. 

The LEGO Batman Movie

Seit Jahrzehnten ist Gotham die gefährlichste Stadt der Welt. Doch es stehen weitreichende Veränderungen bevor. Als sich der Joker (deutsche Stimme: Gronkh) und sämtliche Superschurken des DC-Universums freiwillig stellen, sind Bewohner und Polizei zunächst begeistert. Was könnte besser sein, als das Böse von Gotham ein für allemal hinter Schloss und Riegel zu bringen? Doch Batman wird hellhörig. Er vermutet einen weitreichenden Plan – und soll Recht behalten. Doch wenn er verhindern will, dass sich der Joker die Stadt durch eine feindliche Übernahme einverleibt, muss er vielleicht endlich einmal sein Image vom einsamen Rächer revidieren und die Unterstützung anderer annehmen. Außerdem könnte es ihm auch nicht schaden, wenn er alles etwas lockerer sehen würde. So nimmt er notgedrungen seinen aus Versehen adoptierten Sohn Robin (deutsche Stimme: Luke Mockridge) unter seine Fittiche und rettet, was zu retten ist. Vielleicht ist es ja doch gar nicht so schlimm, Freunde zu haben?

Unser Urteil: Der rasant erzählte „The LEGO Batman Movie“ ist ein tricktechnisch spektakuläres Animationsabenteuer mit viel (Meta-)Humor und vielen kreativen Ideen, das sich nicht scheut, die eigene DC-Historie kritisch zu hinterfragen. Zeitweise ruhen sich die Macher zu sehr auf den unzähligen Anspielungen aus, dafür überzeugen die Sprecherleistungen ebenso wie die überraschend emotionale Komponente.

Vielen Dank für das sympathische Gespräch!

Im Gespräch mit Gronkh

Zum Kinostart des kunterbunten Animationsabenteuers THE LEGO BATMAN MOVIE haben wir Synchronsprecher und YouTube-Star Gronkh in Berlin zum Interview getroffen. Mit der hiermit ihren Einstand feiernden Mitarbeiterin Maike Voß sprach der vier-Millionen-Zuschauer-Abonnent über seine Vorbereitungen auf die Joker-Rolle, über das „LEGO Movie“-Franchise an sich und darüber, von welcher Filmreihe er sich als nächstes eine LEGO-Variante wünscht.

The LEGO Batman Movie

Seit Jahrzehnten ist Gotham die gefährlichste Stadt der Welt. Doch es stehen weitreichende Veränderungen bevor. Als sich der Joker (deutsche Stimme: Gronkh) und sämtliche Superschurken des DC-Universums freiwillig stellen, sind Bewohner und Polizei zunächst begeistert. Was könnte besser sein, als das Böse von Gotham ein für allemal hinter Schloss und Riegel zu bringen? Doch Batman wird hellhörig. Er vermutet einen weitreichenden Plan – und soll Recht behalten. Doch wenn er verhindern will, dass sich der Joker die Stadt durch eine feindliche Übernahme einverleibt, muss er vielleicht endlich einmal sein Image vom einsamen Rächer revidieren und die Unterstützung anderer annehmen. Außerdem könnte es ihm auch nicht schaden, wenn er alles etwas lockerer sehen würde. So nimmt er notgedrungen seinen aus Versehen adoptierten Sohn Robin (deutsche Stimme: Luke Mockridge) unter seine Fittiche und rettet, was zu retten ist. Vielleicht ist es ja doch gar nicht so schlimm, Freunde zu haben?

Unser Urteil: Der rasant erzählte „The LEGO Batman Movie“ ist ein tricktechnisch spektakuläres Animationsabenteuer mit viel (Meta-)Humor und vielen kreativen Ideen, das sich nicht scheut, die eigene DC-Historie kritisch zu hinterfragen. Zeitweise ruhen sich die Macher zu sehr auf den unzähligen Anspielungen aus, dafür überzeugen die Sprecherleistungen ebenso wie die überraschend emotionale Komponente.

Vielen Dank für das sympathische Gespräch!

Im Gespräch mit Edward Zwick

Zum Kinostart des zweiten Teils der „Jack Reacher“-Reihe, JACK REACHER: KEIN WEG ZURÜCK, haben wir den Regisseur und Drehbuchautor Edward Zwick („Love and Other Drugs“, „Bauernopfer – Spiel der Könige“) in Berlin zum Interview getroffen. Mit uns sprach er über den Fluch und Segen eines alle Stunts selber machenden Hauptdarstellers, den Druck, als Filmemacher immer gute Arbeit abliefern zu müssen und darum, ob es einen Unterschied macht, für die breite Masse oder nur für ein ausgewähltes Publikum zu inszenieren. 

Jack Reacher: Kein Weg zurück

Jahre nachdem er sich aus dem Kommando einer Eliteeinheit der Militärpolizei zurückgezogen hat, wird der umherziehende Rächer Jack Reacher (Tom Cruise) von seinem alten Leben eingeholt. Als seine geschätzte Nachfolgerin im Amt, Major Susan Turner (Cobie Smulders), zu Unrecht der Spionage bezichtigt wird, setzt Reacher setzt alles aufs Spiel, um ihre Unschuld zu beweisen und die wahren Verantwortlichen hinter dem Mordan mehreren Soldaten zu entlarven. Dabei muss sich der top trainierte Hüne nicht bloß mit zwielichtigen Gestalten herumschlagen und das Gesetz wieder einmal zu seinen Gunsten ganz neu auslegen, sondern auch mit der Frage, ob die ins Visier der Schurken geratene Teenagerin Samantha (Danika Yarosh) seine leibliche Tochter ist. Zu dritt begeben sich Reacher, Susan und Samantha auf die Spur der Schurken und versuchen, herauszufinden, was hinter den Angriffen auf ihr Leib und Leben steckt. Wird es ihnen gelingen, die finsteren Machenschaften aufzuklären?

Unser Urteil: Regisseur Edward Zwick bietet solide Blockbusterkost für den Hausgebrauch. Der stark von der Präsenz seines Hauptdarstellers Tom Cruise profitierende Actionthriller „Jack Reacher: Kein Weg zurück“ punktet nicht über Originalität und Überraschung, sondern mittels seiner handwerklich starken, erzählerisch schnörkellosen Inszenierung.

Vielen Dank für das sympathische Gespräch!

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