Nervenkitzel pur! Diese Filme beruhen auf wahren Begebenheiten

In den letzten Jahren wurden immer mehr Filme auf der Grundlage von Comics, oder Remakes bereits bekannter Werke gedreht. Daher gab es in den letzten Jahren gefühlt immer weniger Filme, die auf wahren Begebenheiten basieren. Damit meinen wir keine dokumentarischen Chroniken, sondern schlicht Geschichten, die das echte Leben schrieb. Natürlich mit der Freiheit, dass Autor:innen und Regisseur:innen bestimmte Momente frei hinzuerfinden können. In dieser Liste stellen wir euch die besten Filme vor, die auf wahren Begebenheiten beruhen und die sich jeder ansehen sollte.

Während einer Pandemie verbringen wir viel Zeit zu Hause, sodass es nicht immer möglich ist, ins Kino zu gehen. Heutzutage spielen viele Menschen, die Geld gewinnen wollen, ihre Lieblingsslots im Casino Schweiz Online. Diejenigen, die Filme oder Fernsehserien sehen wollen, wählen Netflix. Die meisten Filme aus unserem Angebot sind auch auf dieser Online-Plattform zu finden. So steht einem unterhaltsamen Filmeabend mit Freundinnen und Freunden nichts im Wege.

127 Hours

„127 Hours“ entstand unter der Regie von Danny Boyle und basiert auf einem Drehbuch von Simon Beaufoy. Beide hatten zuvor bereits gemeinsam an „Slumdog Millionär“ gearbeitet haben. Der Film basiert auf dem Buch „Between a Rock and a Hard Place“ von Aron Ralston. Der Film kam im November 2010 in die US-amerikanischen Kinos und wurde am 17. Februar 2011 in der Schweiz uraufgeführt. Der Film erzählt die wahre Geschichte des Bergsteigers und Canyon-Bezwingers Aron Ralston (James Franco), der 2003 fast sechs Tage in einer Bergspalte verbrachte, nachdem seine Hand von einem mehr als 300 Kilogramm schweren Felsen eingeklemmt worden war. Bevor er seine Reise antrat, sagte er niemandem genau, wohin er gehen würde. Als die geringe Menge an Wasser und Nahrung, die er bei sich hatte, zur Neige ging, amputierte er sich selbst die Hand, um aus der Schlucht herauszukommen und Touristen zu finden, die einen Rettungshubschrauber riefen.

Der Film gibt die realen Ereignisse bis auf wenige Szenen wirklichkeitsgetreu wieder. Mit kleinen Ausnahmen: So traf Ralston zwar zwei Touristinnen, zeigte ihnen aber nicht den versteckten See. Dafür wurden in „127 Hours“ die Ausrüstung, die Ralston bei sich hatte, sowie die Wassermenge, die ihm zur Verfügung stand, genau wiedergegeben. Aron Ralston war selbst aktiv an der Entstehung des Films beteiligt. Er teilte seine Erinnerungen mit den Filmemachern und zeigte ihnen auch die Videobotschaften, die er in der Gletscherspalte aufgenommen hatte.

Bohemian Rhapsody

„Bohemian Rhapsody“ ist ein amerikanisch-britischer biografischer Film über die britische Rockband Queen, der sich auf das Leben des Leadsängers Freddie Mercury bis hin zum Konzert der Band bei Live Aid konzentriert. In den Hauptrollen: Rami Malek, Lucy Boynton, Gwilym Lee, Ben Hardy und Joseph Mazzello. Die amtierenden Queen-Mitglieder Brian May und Roger Taylor waren als ausführende Musikproduzenten und kreative Berater an der Entstehung des Films beteiligt. Die Handlung des Films erstreckt sich über den Zeitraum von 1970 bis 1985 und erzählt die Geschichte des Lebens, der Kreativität und der Beziehungen innerhalb der Band Queen sowie das persönliche Leben des Frontmanns Freddie Mercury.

Catch Me If You Can

„Catch Me If You Can“ ist eine US-amerikanische Detektiv-Tragikomödie unter der Regie von Steven Spielberg, die auf dem von ihm und Stan Redding verfassten Buch basiert, das die wahren Ereignisse des Lebens von Frank Abignale erzählt. In den Hauptrollen spielen Leonardo DiCaprio als Frank William Abignale, Jr. und Tom Hanks als FBI-Agent Carl Hanratty. Trotz der Abweichung von den tatsächlichen Ereignissen war Abignale der Meinung, dass Spielberg der einzige Regisseur war, der „dieser Geschichte gerecht werden konnte“. Interessant: Tom Hanks‘ Figurenname wurde aus bis heute unbekannten Gründen von Joseph Shea in Carl Hanratty geändert.

The Danish Girl

„The Danish Girl“ ist ein US-amerikanisches, biografisches Liebesdrama unter der Regie von Tom Hooper, das auf dem gleichnamigen Roman von David Ebershoff beruht und von der ersten Transgender-Frau handelt, die sich in den Zwanzigerjahren einer geschlechtsangleichenden Operation unterzieht. Eddie Redmayne und Alicia Vikander spielen die Hauptrollen.  Der Film basiert auf einer wahren Geschichte über den dänischen Maler Einar Wegener. Alles begann damit, dass Einars Frau Gerda Wegener, ebenfalls Künstlerin, ihn bat, in Frauenkleidern zu posieren, um das kränkliche Modell zu ersetzen. Der Künstler begann zunächst als fiktives weibliches Modell, Lily Elbe, zu posieren und wagte sich einige Jahre später an die Chirurgie, die in jenen Jahren selbst an künstlerische Experimente grenzte. Was als harmloses Spiel begann, schockierte die Welt, als sich Einar Wegener 1931 als erster Mensch einer solchen Operation unterzog. Seine Ehe mit Gerda wurde für null und nichtig erklärt, aber ein Jahr später starb Lili Elbe an den Komplikationen nach der fünften und letzten Operation.

Zodiac

David Finchers Thriller „Zodiac“ ist die Verfilmung des gleichnamigen Buches von Robert Graysmith. Die Hauptrollen spielen Jake Gyllenhaal, Mark Ruffalo und Robert Downey Jr. Der Film basiert auf den wahren Begebenheiten der Ermittlungen gegen einen Serienmörder, der unter dem Decknamen „Zodiac“ bekannt war und über einen Zeitraum von 12 Jahren (Ende der 1960er und Anfang der 1970er-Jahre) eine Reihe von Morden in San Francisco beging, während er Botschaften an die Polizei schickte. Der Fall ist bis heute eines der berühmtesten ungelösten Verbrechen in San Francisco. Die Geschichte basiert auf dem Dokumentarfilm „Zodiac“ von Robert Graysmith (1986).

Die Kritiken zu dem Film fielen durchweg positiv aus. In einer von der Los Angeles Film Critics Association erstellten Liste der zehn besten Filme des ersten Jahrzehnts des einundzwanzigsten Jahrhunderts belegte „Zociac“ den fünften Platz (gemeinsam mit „No Country for Old Men“). Der Film spielte in Nordamerika 33 Millionen US-Dollar ein. Im Rest der Welt war er mit Einnahmen von rund 51 Millionen sogar noch erfolgreicher. Insgesamt spielte der Film 84 Millionen Dollar ein, das Budget betrug rund 60 Millionen.