25 Jahre „Casino“ von Martin Scorsese

In diesem Jahr feiert das filmische Meisterwerk „Casino“ von Regisseur Martin Scorsese seinen 25. Geburtstag. Wir blicken zurück auf einen Film, der dem Publikum, neben seiner spannenden Handlung, auch ein überragendes Ensemble zu bieten hat. Besonders Sharon Stone, die in diesem Film nicht weniger als die Rolle ihres Lebens spielte, begeisterte die Kinobesucher:innen und auch Jahre später noch die Zuschauer:innen vor dem Fernseher.

Die Handlung

Der Film zeigt zwei widersprüchlichen Gesichter der Glitzermetropole Las Vegas. Das eine, des Reichtums, des Glamours und Luxus sowie das andere. Das grausame. In dieser Welt leben die beiden Mafiagehilfen Sam „Ace“ Rothstein (Robert de Niro) und Nicky Santoro (Joe Pesci). Ace kümmert sich um die Geschäfte des Tangiers Casinos und treibt hierfür vor allem Spielschulden ein. Sein Partner und Gehilfe Nicky ist dabei der Mann fürs Grobe, der auch mal zupackt, wenn einer nicht zahlen will. Seine Haupttätigkeit besteht darin, Saalhändler auszurauben und zu erpressen. Alles läuft soweit hervorragend, bis sich Ace in die Prostituierte Ginger McKenna (Sharon Stone) verliebt, was alles durcheinander bringt. In der Folgezeit verliert er zunehmend die Kontrolle über sein Leben. Auch Nicky ist nicht in der Lage ihm zur Seite zu stehen, denn er versinkt zunehmend in einer Spirale aus Drogen und Gewalt…

Glücksspiel, Glück und Pech

„Casino“ veranschaulicht die Janusköpfigkeit der für Touristen auf den ersten Blick unwirklich und märchenhaft wirkenden Stadt in der Wüste von Nevada hervorragend auf. Er führt sein Publikum in Las Vegas ein, indem er mit glamourösen Orten wie dem Tangiers Casino genau das zeigt, was es von der Casino-Hochburg Las Vegas erwartet. Doch nicht jede/r Glücksspielenthusiast:in, der/die einmal sein/ihr Glück im Casino versuchen will, muss dafür unbedingt nach Las Vegas reisen. Mit Bwin gibt es die Möglichkeit direkt von Zuhause aus zu spielen und zu gewinnen. Langeweile kommt hier garantiert nicht auf. Genauso wie im Film. Denn anstatt über die komplette Laufzeit hinweg nur die langweilige Welt der Reichen und Schönen abzubilden, gelingt es Scorsese rasch, einen Bruch herbeizuführen, der die Protagonisten auf die Probe stellt und auch die Tücken der Welthauptstadt des Glücksspiels aufzeigt.

Ein Meisterwerk auf der Leinwand

Als der Film „Casino“ am 13. März 1996 in Frankreich in die Kinos kam, waren Zuschauer:innen wie Kritiker:innen ausnahmslos begeistert. Ein Meisterwerk der Filmkunst lief da vor ihren Augen auf der Leinwand ab. In Frankreich sahen beinahe 1,6 Millionen Kinofans die Auf- und Abstiege der Charaktere, die Scorsese für dieses beispielhafte Stück Filmunterhaltung erschaffen hatte. Besonders die eingangs erwähnte Sharon Stone als Ginger McKenna stach dabei heraus. Hervorragend und unangenehm glaubhaft spielt die Amerikanerin hier eine Edel-Prostituierte, die für Aces Untergang verantwortlich ist. Völlig zurecht erhielt sie für diese Leistung einen Golden Globe als beste Schauspielerin. Die starke und selbstbestimmte Frau spielt in Scorsese Filmen stets mehr als nur eine Nebenrolle. Damit profilierte sich der italo-amerikanische Regisseur schon früh. Doch keine seiner bisherigen Schöpfungen erhielt bis heute eine solche Tiefe, wie die Rolle der Ginger McKenna. Weder Karen Hill in „Goodfellas“, noch Vicky La Motta in „Wie ein wilder Stier“ können mit der Rolle der Ginger mithalten. Alles in allem ist der Film also auch nach 25 Jahren aktueller denn je und auf jeden Fall einen Blick wert.