Black Widow zurück in den deutschen Kinos ‒ dieses Mal mit eigenem Film

Endlich ist es soweit: Nachdem das Marvel-Universum im Jahr 2019 (vorerst) mit „Spider-Man: Far from Home“ beendet wurde, erhalten Fans nun einen ganz neuen Einblick in das Leben ihrer Lieblingsheldin. In „Black Widow“ wird Natasha Romanoff von ihrer Vergangenheit eingeholt und muss sich ihren inneren Dämonen stellen. Als Ex-KGB-Spionin wird sie in ein Netz aus Intrigen und Verschwörungen gerissen, das alte Wunden aufreißt. Wer war Black Widow, bevor sie zum Avenger wurde?

Produktionsgeschichte

„Black Widow“ wurde bereits im Jahr 2004 als Solo-Film mit Scarlett Johansson in der Hauptrolle vorgeschlagen, bevor der Charakter der Black Widow überhaupt in den Filmen über „Iron Man“ und andere Avengers auftauchte. Obwohl das Projekt erst Jahre später tatsächlich in die Realität umgesetzt wurde, beweist dies doch, wie populär die Superheldin aufgrund ihrer Comics schon immer war. Als „Iron Man 2“ 2010 in die Kinos kam, wurde ein weiteres Mal über einen Solo-Film der Heldin spekuliert, jedoch entschied sich Marvel schließlich dazu, schwerpunktmäßig das Universum der Avengers auszubauen, was Blockbuster wie „Avengers: Infinity War“ und Avengers: Endgame hervorbrachte. Es sollte also ein ganzes Jahrzehnt dauern, eh Natasha Romanoff endlich ihren eigenen Film erhielt. Die ersten Autoren wurden 2017 für das neue Projekt engagiert, bevor die Produktion im Frühjahr 2019 begann.

OT: Black Widow (USA 2021)

Black Widow ist und bleibt eine Erfolgsgeschichte in der Marvel-Welt, die sich seit ihrer Ersterscheinung im Comic von „Iron Man“ im Jahre 1964 zu einem Kassenschlager entwickelt hat. In den Marvel-Comics selbst spielte sie eine Rolle in den Geschichten von Spider-Man sowie Iron Man und wurde sogar Teil des „Daredevil“-Universums. Im TV war sie in diversen Serien zu sehen, die von Zeichentrick und Anime bis hin zu Lego-Filmen reichten. Längst hat sich das Marvel-Universum in der Unterhaltungsbranche fest etabliert. Dieser Erfolg lässt sich anhand von unzähligem Merchandise, Kleidung wie T-Shirts mit Logo- oder Charakterprints sowie Spielen im Stil der Avengers erkennen, darunter beispielsweise Slots wie „Thunderstruck“ und „Thunderstruck II“ im Online Casino von William Hill. Darin treffen Spieler auf den ebenfalls aus den Marvel-Reihen bekannten Donnergott Thor. Die zahlreichen Boni sind bei Spielern natürlich umso beliebter. Auch „Black Widow“ hat die Medienwelt bereits im Sturm erobert und wird im Laufe des Jahres sicher für genug weiteres Merchandise  sorgen. Vielleicht gibt es bald sogar ein eigenes Videospiel der Heldin?

Trailer und neue Charaktere

Im deutschen Kinotrailer erklärt Black Widow, dass sie viele Leben gelebt habe und nun nicht mehr länger vor ihrer Vergangenheit fliehe. Gemeinsam mit ihrer verschollenen Schwester und ihren ehemaligen Kameraden aus ihrer Spionage-Zeit, der „Familie“, macht sie sich auf ins Abenteuer, um ihre Fehler der Vergangenheit auszubügeln. Im Film bekommen Zuschauer auch zum ersten Mal in Kontakt mit dem Red Guardian, einer Art „russischem Captain America“. Im Trailer wird er als gealterter Mann dargestellt, der seine besten Tage bereits hinter sich hat, was Rachel Weisz in ihrer Rolle als Melina Vostokoff prompt zum Kommentar veranlasst: „Du bist fett geworden.“ Auch in diesem Marvel-Film ist viel Action zu erwarten, jedoch sind Natasha Romanoff und ihr Team keine übernatürlichen Superhelden, sondern messen sich stattdessen mit ihren Fäusten und ihrer Intelligenz im Kampf. Im Vergleich zu Thor und den Guardians of the Galaxy etwa ist Black Widow menschlicher und auf jeden Fall eine Person, mit der sich Zuschauer:innen identifizieren können.

Als Bösewicht erwartet sie der Taskmaster. Viel ist über den Schurken nicht bekannt, jedoch war er ähnlich wie Natasha Romanoff mit der Ausbildung von Spionen beauftragt. Seine Fähigkeiten sind also ebenso im Bereich der Kampfkunst zu finden, jedoch wurde er im Comic mit einem Superserum à la Captain America ausgestattet. Der ehemalige S.H.I.E.L.D-Agent wird Black Widow ein ebenbürtiger Gegner sein. Zeitlich spielt die Handlung von Black Widow zwischen „The First Avenger: Civil War“ und „Avengers: Infinity War“, kann jedoch auch ohne Kenntnis dieser beiden Filme angesehen werden. Wie andere Marvel-Filme auch basiert „Black Widow“ zwar auf den Comicbuchvorlagen, funktioniert jedoch auch ohne Kenntnis derselben.

„Black Widow“ soll am 7. Mai 2021 in die Kinos kommen und soll nach aktuellem Stand zeitgleich bei Disney+ zu sehen sein.